BranchenThemen Lebensmittel
Die deutsche Ernährungsindustrie ist im ersten Halbjahr 2011 vor allem durch Preissteigerungen gewachsen. Das erste Mal seit Jahren hat sich der deutsche Bierabsatz erhöht. Der deutsche Tabakwarenmarkt hat die Steuererhöhung entgegen den Erwartungen gut überstanden. Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2011 ein leichtes Umsatzwachstum, das allerdings von der Preisentwicklung getrieben wurde.
Die BranchenThemen bieten damit eine schnelle Entscheidungsgrundlage für die Beurteilung von Branchen- und Märkte. Aufwendige Eigenrecherchen entfallen. Die BranchenThemen können direkt online bestellt werden. Sie erhalten die BranchenThemen per E-Mail im Word Format zugesendet.
Süßwaren – nur Salzige Snacks im Plus>>
• Angetrieben durch den Export erhöhten die deutschen Süßwarenhersteller in 2011 sowohl Absatz als auch Umsatz.
• Bei den Süßwarenkategorien verzeichnete in den ersten zehn Monaten 2011 nur Salzige Snacks ein Umsatzplus.
• Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel und die Süßwarenhersteller setzen auf nachhaltige und fair gehandelte Süßwaren.
• Steigende Rohstoffpreise und Nebenkosten stellen die deutsche Süßwarenindustrie vor große Herausforderungen.
Babynahrung – Problem sinkende Geburtenzahlen>>
• Die deutschen Drogeriemärkte haben ihre Umsatzbedeutung bei Babynahrung und -pflege weiter ausgebaut.
• Die deutsche Babynahrungsindustrie setzt angesichts sinkender Geburtenzahlen auf die neue Zielgruppe Kleinkinder.
• Der Markt für Babynahrung ist auf Herstellerseite national und international sehr konzentriert.
Kaffee – das Geld der Deutschen sitzt weiterhin locker>>
• Fast alle Deutschen trinken Kaffee, jeder Bundesbürger gibt im Schnitt 60 Euro für das Heißgetränk aus.
• Kaffee macht rund ein Drittel des Umsatzes mit Fairtrade-Produkten aus.
• Aufgrund der hohen Margen ist der prozentuale Umsatz mit Kaffee-Pads und -Kapseln wesentlich höher als der prozentuale Absatz.
• Die Top Drei der europäischen Kaffeebar-Marken wachsen wesentlich stärker als der Durchschnitt.
Alkoholfreies Bier – erfrischendes Getränk für den Brauereiumsatz>>
• Alle Biersorten verzeichneten 2010 in Deutschland ein Absatzminus, der Absatz von alkoholfreiem Bier dagegen wuchs zweistellig.
• Alkoholfreie Biere werden zunehmend als Erfrischungsgetränk und als Alternative für Sportler wahrgenommen.
• Biere mit bis zu 0,5 Volumen-Prozent Alkohol dürfen mit dem Hinweis “alkoholfrei” versehen werden, doch das könnte sich ändern.
• Ein neues Verfahren zur Herstellung von alkoholfreiem Bier soll “echten” Geschmack erzeugen.
Gelbe Linie – Käse schmeckt Verbrauchern nicht mehr so gut>>
• 2010 stagnierte das Absatzvolumen der Gelben Linie im Vergleich zum Vorjahr, der Umsatz ging sogar um 4,2 Prozent zurück.
• Die Discounter dominieren das Käsegeschäft, doch die Verbrauchermärkte holen auf.
• Gewinner bei den Käsesorten waren in 2010 Feta und Feta-Art sowie Halbfester Schnittkäse, Verlierer waren Schmelzkäse und Sauermilchkäse.
• Die Käsebedientheke wird von Lebensmitteleinzelhändlern wieder forciert.
Lebensmitteleinzelhandel – wieder auf Erfolgspur>>
• 2010 erhöhte der deutsche Lebensmitteleinzelhandel den Umsatz um 2,3 Prozent auf insgesamt 223,8 Milliarden Euro.
• In den Top 30 der deutschen Lebensmitteleinzelhändler gab es 2010 keine Änderungen, Edeka liegt weiterhin unangefochten auf Rang eins.
• Die Deutschen kaufen ihre Lebensmittel am häufigsten bei den Discountern Aldi und Lidl.
• Lebensmitteleinzelhändler sind bei Studenten als potenzielle Arbeitgeber nicht sehr beliebt.
Süßwaren – nur die Exporte wachsen>>
• Die deutsche Süßwarenindustrie wuchs 2010 nur dank der gestiegenen Exporterlöse, der Inlandsumsatz ist gesunken.
• Zwar essen die Bundesbürger weniger Süßwaren, doch der Süßwarenumsatz im deutschen Lebensmitteleinzelhandel blieb 2010 weitgehend stabil.
• Die hohen Rohstoffpreise machen der Süßwarenindustrie sorgen, sie kann die gestiegenen Kosten nicht in vollem Umfang an den Lebensmitteleinzelhandel weitergeben.
• Asiatische Konzerne suchen nach Investitionsmöglichkeiten im europäischen Süßwarenmarkt.
Tabakverarbeitung – die Raucher wollen es billig>>
• Der Tabakwarenabsatz in Deutschland insgesamt sinkt, doch die Entwicklung der einzelnen Tabakwarensegmente verläuft unterschiedlich.
• Die deutschen Tabakwarenhersteller wollen im Zuge der aktuellen Tabaksteuererhöhung die Margen des Handels verbessern.
• Der Anteil der nichtversteuerten Zigaretten in Deutschland steigt an, vor allem in den neuen Bundesländer.
• Die Zahl der rauchenden Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren hat sich seit 2001 halbiert.
Die Getränkedose – ein umstrittenes Comeback>>
• Dank der Discounter Penny und Netto feiert die Getränkedose in Deutschland flächendeckend ihr Comeback, doch der Absatz erholt sich nur langsam.
• Die Bundesbürger nehmen die flächendeckende Rückkehr der Getränkedose positiv auf, fast jeder dritte Verbraucher kauft sie gezielt ein.
• Dier Rückkehr der Getränkedose in die Regale ist nicht unumstritten.
Sekt – deutsche Marken werden beliebter>>
• Sekt zählt zu den beliebtesten alkoholischen Getränken der Deutschen.
• Die deutschen Verbraucher kaufen Sekt vor allem bei Discountern und Verbrauchermärkten.
• Deutsche Sektmarken werden bei den Bundesbürgern immer beliebter.
• Der Export ist eine wichtige Umsatzstütze der deutschen Sektkellereien.
Fisch – Nachhaltigkeit und hohe Qualität gefragt>>
• Der Fischverbrauch steigt in Deutschland seit Jahren stetig an.
• Der Deutschen beliebtester Fisch ist der Alaska-Seelachs, der Aufsteiger ist der Pangasius.
• Die Discounter dominieren das Fischgeschäft in Deutschland.
• Das Thema Nachhaltigkeit spielt im deutschen Fischgeschäft eine immer wichtigere Rolle.
Salzige Snacks – Wachstumsriese im Süßwarengeschäft>>
• In Deutschland sind salzige Snacks unter den Süßwaren die Warengruppe mit dem höchsten Umsatzwachstum.
• Kartoffelchips und Edelnüsse sind die umsatzstärksten Produktsegmente bei den salzigen Snacks.
• Die Discounter machen in Deutschland rund ein Drittel des Gesamtumsatzes bei den salzigen Snacks.
• Bei salzigen Snacks ist der Umsatz von Handelsmarken höher als der von Markenherstellern.
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