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Open Password – Montag, den 27. Juni 2022

Doppelausgabe: #1094 und #1095

WTI-Frankfurt digital – FIZ Technik – TIB – Hans-Jürgen Herrmann – Willi Bredemeier – Open Password – Sigrid Riedel – Peter Genth – Bundesministerium für Wirtschaft – VDMA – Kleinere Verbände – Keine Kostendeckung – Neue Konkurrenten – Datenbankproduktion – Vertrieb – FIZ Karlsruhe – Integration von FIZ Technik in die TIB – BMBF – Land Niedersachsen

Open Science – Wissensgraphen – Linked Open Data – Ontologien – ZPID – Tina Trillitzsch – Linked Open Data Cloud – ZPID-Knowledge-Graphen – PSYNDEX – PubPsych – PsychArchives – Offener Wissensgraph – SPARQL – Semantic – Entitäten – Beziehungen – Eigenschaften – Semantisches Netz – Semantische Suchmaschine – Googles Knwledge Graph – Amazons Alexa – Wikidata – Psychologie – Resource Description and Access – Semantisches Modellieren -PsychPorta – PsychAuthors

APE 2022 – APE 2023 – Outsell – Marketing Research – B2B Media and Business Information -Marketing Budgets – Westlaw – Antitrust Liability – Kantar – Climate Central – Climate Shift Index – Project Consult – Ulrich Kampffmeyer – Information Management – Informationsmanagement-Lösungen – PCIM – Renato Herrmann

Titel 1:

Brief zu WTI-Frankfurt digital und FIZ Technik

Der Niedergang begann mit FIZ Technik – Die Integration in die TIB hätte die Lösung sein können – Klammheimliches Austreten der Wirtschaft aus der Verantwortung (Herrmann)

Titel 2:
Open Science:
Wissensgraphen, Linked Open Data und Ontologien für die psychologischen Datenbestande des Leibniz-Instituts für Psychologie (ZPID) – Zweiter Teil – Von Tina Trillitzsch

3.
APE 2022 und 2023
Full Video Recordings Free to Acces

4.

Heard While Outselling
Marketing Research and B2B Business Information im Aufschwun

  1.  

PROJECT CONSULT wird 30
Ulrich Kampffmeyer geht (teilweise)

Brief zu WTI-Frankfurt digital
und FIZ Technik

Der Niedergang begann mit FIZ Technik
Die Integration in die TIB
hätte die Lösung sein können

Klammheimliches Austreten der Wirtschaft
aus der Verantwortung

 

Lieber Herr Bredemeier,


per Zufall habe ich mal wieder einen Blick auf Ihr Password Online geworfen und bin ernüchtert über die Geschichte und das Ende des WTI Frankfurt, die mich beim Lesen doch sehr berührt hat. Die Mitarbeitenden tun mir sehr leid! Sie mussten nun die Suppe auslöffeln, die andere ihnen vor langer Zeit eingebrockt haben!

Für die Geschäftsführung des WTI, insbesondere Frau Riedel, muss dies ein ein großer Schock gewesen sein, obwohl sie doch sehr tapfer für den Erhalt des WTI gekämpft haben. Für viele, die sich mit dieser Arbeit und Dienstleistung des WTI und ehemals FIZ Technik e.V. identifiziert haben, dürfte damit ein Stück Lebenswerk zu Bruch gegangen sein.

Wie Sie wissen, saß ich viele Jahre mit im FIZ-Technik-Beirat und über meinem
Schreibtisch beim Projektträger „Fachinformation“ wanderten im Laufe der Jahre unzählige Fördermittelanträge. Über die Höhe der nun leider verschwendeten Steuermittel kann ich nichts mehr Genaues sagen, da alle meine Akten und meine Vermerke geschreddert und vernichtet sind. Das WTI Frankfurt habe ich in den letzten Jahren nur mehr sporadisch aus der Ferne wahrgenommen.

Zum Niedergang des FIZ Technik kann ich dennoch einiges sagen. Beschränken will ich mich auf nur wenige Punkte. Der Niedergang des FIZ Technik begann leider schon zu Zeiten des damaligen Geschäftsführers Genth. Er setzte sich fort mit einer unglücklichen Nachfolge in der Geschäftsführung und dem unerwarteten Entzug der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi).

Warum ich über das finale Ende des WTI Frankfürt berührt bin, will ich kurz erläutern. Seine Vorgängerinstitution FIZ Technik e.V war unzeitgemäß als Verein organisiert und im
Prinzip wurde sie von Verbänden der Wirtschaft (insbesondere durch den VDMA) getragen und vom BMWi finanziell gefördert. Einnahmen erzielte FIZ Technik aus seinen selbst produzierten Datenbanken und aus dem Vertrieb wissenschaftlich-technischer Produkte. Hinzu kamen sporadische Projekte und Dienstleistungen. Sein Kundenstamm umfasste viele Universitätsbibliotheken, große wissenschaftliche Einrichtungen (wie z.B. die Fraunhofer Gesellschaft) und einige Kunden aus der Wirtschaft, im Wesentlichen größere Unternehmen im deutschsprachigen Raum. FIZ Technik erzielte mit seinen selbstproduzierten Datenbanken nicht unwesentliche Einnahmen, arbeitete jedoch über die Jahre hinweg in der Summe nicht voll kostendeckend. Mit dem Aufstieg des Internets und konkurrierender Verlage, die nicht nur Hinweise, sondern auch die Volltexte liefern konnten, erhielt FIZ Technik zunehmend Konkurrenz auf seinem Gebiet.

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Immer wieder über tragfähige Lösungen nachgedacht und gesprochen.
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Da dem FIZ Technik die Mittel zur Investition in neue Geschäftsfelder fehlten und die Unternehmensform für eine Neuausrichtung am Markt hinderlich war, wurde über die Jahre hinweg immer wieder darüber nachgedacht, wie diese Einrichtung auf eine solidere Basis gestellt werden könne. Im Gespräch waren die Abspaltung der Datenbankproduktion vom Vertrieb, verbunden mit einer neuen Rechtsform des Vertriebs, bis hin zum Verschenken der eigenproduzieren Datenbanken an den Konkurrenten FIZ Karlsruhe. Immer wieder angedacht wurden auch engere Kooperationen mit Verlagen und die Erweiterung des eigenen Produktportfolios.

Ich selbst habe immer wieder darauf insistiert, dass für das FIZ Technik eine Lösung
gefunden werden müsse, und ich habe gegenüber dem BMWI dafür plädiert, die Förderung sofort einzustellen, als der VDMA seine direkten Zuwendungen eingestellt hat. Sein Argument war, dass seine Mitglieder für die Leistungen des FIZ doppelt bezahlen müssten. Die Einstellung der direkten Zuwendungen durch den VDMA bedeutete das Ende des Engagements der Wirtschaft. Andere kleinere Verbände hatten schon vorher ihre
direkte Mitfinanzierung eingestellt und waren nur noch im Nutzerbeirat vertreten. Für das BMWi hätte dieser Rückzug der Verbände eine Zäsur sein müssen – verbunden mit dem sofortigen Ende der Förderung, sofern keine tragfähige Lösung für die Zukunft gefunden
werden könne. Leider wurde die Wirtschaft nicht in die Pflicht genommen und sie konnte sich klammheimlich aus dieser langjährigen Institution zurückziehen.

Damit hatte man einen wichtigen Zeitpunkt verpasst und das FIZ Technik war auf sich allein gestellt und allein von der Förderung des BMWi abhängig.

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Die Integration von FIZ Technik in die TIB hätte die Lösung sein können.
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Um die Jahre 2008-2010 herum habe ich dann immer wieder das BMWi darauf hingewiesen, dass die langfristige Zukunft des FIZ Technik trotz einer mittelfristigen Förderzusage des BMWi (zugesagt war meiner Erinnerung nach die Förderung bis etwa 2012) noch immer in den Sternen stand.

Mein Vorschlag gegenüber dem BMWI war dann, FIZ Technik in die TIB Hannover (TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek) zu integrieren. Dies wurde von uns und dem BMWi ernsthaft verfolgt (der damalige Abteilungsleiter im BMWi, Herr Schnoor kam ja aus Hannover und hatte sehr gute Kontakte zur Landesregierung). Schnoor hat sich sehr stark und engagiert für diese Lösung eingesetzt.

Leider scheiterten diese Bemühungen und das BMWi stellte seine Förderung von heute auf morgen ein (trotz eines vorhandenen Bescheides und einer schriftlichen mittelfristigen Förderzusage). Die Gründe dafür sind mir nicht ganz klar und das BMWi hat uns seine Entscheidung auch nur mündlich mitgeteilt, ohne die genauen Gründe dafür zu nennen. Das BMWi – der damalige Abteilungsleiter im BMWi – teilte mir informell mit, dass die Geldgeber und Träger des TIB sich gegen eine Integration ausgesprochen hätten. Ich vermute aber, dass die abrupte Einstellung auch einer menschlichen Komponente geschuldet ist. Die damalige Geschäftsführerin des FIZ Technik und die Referatsleiterin im BMWi „harmonierten“ nicht miteinander! Ferner war das Zeitfenster, innerhalb der man hätte handeln müssen, sehr klein. Weder wurde zur Integration von FIZ Technik in die TIB ein Gutachten in Auftrag gegeben noch wurden fundierte rechtliche Überlegungen erstellt. Die ganze Sache scheiterte bereits im Vorfeld und wurde nicht konsequent weiterverfolgt.

Insofern ist nicht ganz klar, ob es am BMBF (das wohl mit involviert war), dem Land Niedersachsen, an der damaligen TIB Leitung oder gar an der Geschäftsführung des FIZ gelegen hat, weshalb die Integration so kläglich im Vorfeld scheiterte. Ich habe das sehr bedauert, weil ich es für eine sehr gute und tragfähige Lösung gehalten habe. Für das TIB wäre das FIZ Technik und seine Datenbanken sicherlich eine Win-Win-Situation gewesen.

Schwierig wäre eine Integration allerdings allemal geworden: FIZ Technik war ein Ableger des VDMA. Die Mitarbeitenden wurden nach IGM-Tarif analog zum VDMA bezahlt und sie hatten Anrecht auf Pensionsansprüche als Zusatzversorgung analog zum VDMA. Diese Strukturen waren nicht kompatibel mit denen des öffentlichen Dienstes!

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Die Wirtschaft: Klammheimliches Austreten aus der Verantwortung.
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Insofern muss ich konstatieren, dass ich leider schon vor Jahren Recht hatte. Man hat den Zeitpunkt für eine Neuaufstellung des FIZ Technik verpasst. Für das FIZ hätte mit dem
Abgang des langjährigen Geschäftsführers Genth in jedem Falle eine tragfähige Lösung gesucht und gefunden werden müssen. Ferner hätte das BMWi nicht auf Knall auf Fall seine Förderung ohne eine Neuausrichtung einstellen dürfen. Zumindest hätte das BMWi seine anteiligen Rechte an den Datenbanken mit Vorbehalt – für den Fall, der nun leider eingetreten ist – sichern und beibehalten müssen.

Last not least ist die Schuld an der Misere aber letztendlich der Wirtschaft zuzuschreiben. Sie hat es geschafft, die Verantwortung an das BMWi klammheimlich abzutreten.

Mit freundlichen Grüßen, Hans-Jürgen Herrmann, Bonn

 




Open Science

Wissensgraphen, Linked Open Data und Ontologien für die psychologischen Datenbestände des Leibniz-Instituts für Psychologie (ZPID)

Knowledge Graphen in “freier Wildbahn” – Pläne und Ziele nach Fertigstellung der Ontologie

Zweiter Teil

Von Tina Trillitzsch

Tina Trillitzsch

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Knowledge Graphen in “freier Wildbahn”
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Von 2000 bis etwa 2010 waren Wissensgraphen und „Semantic Web“ im akademischen Bereich beliebtes Förder- und Forschungsthema. Seitdem ist es darüber im Publikationsbetrieb stiller geworden, doch das täuscht: Heutzutage sind Wissensgraphen an vielen Stellen des Webs fast unbemerkt eingerichtet worden und in Funktion.

Prominentes Beispiel ist Googles Knowledge Graph, der uns bei fast jeder Websuche begegnet, etwa, wenn rechts in der Trefferliste ein „Knowledge Panel“ bestimmte Angaben strukturiert darstellt (Gründung: 1971; Hauptstandort: Trier) oder auch wenn Google gleich als ersten Treffer einen konkreten Ergebniswert wie „1971“ liefert und erst danach Websites auflistet. Ähnliches gilt für andere Suchmaschinen wie Bing.

Auch Amazons Alexa-Sprachassistentin nutzt semantische Informationen aus einen Wissensgraphen.

Bei diesen Systemen gilt: Immer, wenn ein ganz konkretes, kleines Informationselement als Antwort geliefert wird, ist wahrscheinlich ein Wissensgraph im Spiel, z. B. bei der Antwort auf „In welchem Bundesland liegt Trier?“ – „Trier ist in Rheinland-Pfalz“ (Alexa) oder „Wann wurde das ZPID gegründet“ – „1971“ (Google; das ist übrigens nicht ganz richtig – 1971 erfolgte die Bewilligung, die Arbeit wurde erst 1972 aufgenommen). Wird stattdessen der Ausschnitt einer Website vorgelesen, auf der der Suchtext vorkommt (Alexa) oder Websites aufgelistet (Google-Suche), liegt das Gesuchte nicht im firmeneigenen Wissensgraphen und die Dienste weichen auf andere Daten aus, die nicht mit Bedeutungen angereichert sind, sondern die gesuchten Begriffe lediglich wörtlich oder in ähnlicher Wortform enthalten.

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Linked Open Data (LOD) und Linked Open Data Cloud
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Von Linked Open Data (LOD) spricht man, wenn Wissensgraphen frei im Internet zugänglich und weiterverwendbar sind, offene Datenformate und Standards wie RDF, RDFS, OWL, SKOS und SPARQL nutzen und wenn ihre Entitäten und Beziehungen mit ähnlichen und deckungsgleichen Entitäten und Beziehungsarten in anderen LOD-Wissensgraphen verknüpft sind.

Alle verknüpften Linked-Open-Data-Wissensgraphen bilden zusammen ein globales Wissensnetz, die sogenannte Linked Open Data Cloud, die sowohl Graphen aus dem allgemeinen Bereich als auch zu spezifischen Wissensgebieten enthält. Einer der größten Wissensgraphen in der LOD-Cloud ist Wikidata, ein Wissensgraph der Wikimedia Foundation, der zu jedem „Ding“ mit Wikipedia-Seite (und vielen weiteren) auch strukturierte, semantische Informationen anbietet, die von Freiwilligen gepflegt werden. Natürlich gibt es auch das ZPID als Entität bei Wikidata. Im Sinne der Open-Science-Prinzipien will auch das ZPID mit seinen Datenangeboten Teil dieser gut verknüpften LOD-Cloud sein.
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Was ist eine Ontologie?
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Ontologien sind formale Modelle für den Wissensgraphen eines bestimmten Wissensgebiets. Als eine Art Bauplan legen sie fest:

  • welche Typen und Untertypen von “Dingen” es im Wissensgraphen geben können soll (Klassen);
  • welche Beziehungen Entitäten dieser Typen haben können, wie sie heißen und was sie bedeuten,
    • das sind einerseits Beziehungen zwischen zwei Entitäten (z.B.: Publikations-Entitäten brauchen eine Beziehung vom Typ “hat Autor” zu einer Personen-Entität.);
    • das sind andererseits Beziehungen zwischen Entitäten und ihren Eigenschaften (z.B.: Publikations-Entitäten brauchen „Publikationsdatum“, „Publikationstitel“.);
  • die Logik-Regeln, nach denen Computer neues Wissen schlussfolgern, das nicht ausdrücklich im Graphen abgelegt wurde, sondern sich nur indirekt ergibt, etwa: Person A ist über die Beziehung „hat wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in“ mit einer Universität verknüpft, Person B mit der Beziehung „hat wissenschaftliche Hilfskraft“. Da diese beiden Beziehungen ein Untertyp der Beziehung „hat Mitarbeiter*in“ sind, lassen sich beide gebündelt über die Abfrage nach dem Obertyp „hat Mitarbeiter*in“ aufzählen.

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Praktische Umsetzung: Ontologie und Wissensgraph der Psychologie am ZPID
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Die Ontologie am ZPID modelliert das Wissensgebiet der Psychologie, insbesondere Publikationen und Forschungsdaten, die dazugehörigen Personen und Organisationen sowie mehrere Schlagwort- und Klassifikationssysteme, mit denen die Entitäten thematisch indexiert sind. Dabei orientiert es sich am RDA-Regelwerk (Resource Description and Access) zur bibliothekarischen Katalogisierung, das bei Publikationen zwischen Werken, Expressionen, Manifestationen und Exemplaren unterscheidet und die beteiligten Personen und Körperschaften (Autor*innen, Herausgeber*innen, Verlage, Forschungsinstitute) als eindeutige Entitäten vom Obertyp “Akteur” versteht. Diese Akteure dienen dabei als Normdaten, sodass zwei Publikationen von derselben Autor*in auch dann mit derselben Personen-Entität verknüpft sind, wenn diese Person sie unter unterschiedlichen Namen veröffentlicht hat. Die Normdaten-Entität der Person ist dafür mit allen bekannten Namensvarianten-Werten verknüpft.

Der Aufbau der Ontologie verläuft im Moment parallel mit der Neuentwicklung eines neuen Erfassungssystems für PSYNDEX. Bislang lag der Fokus vor allem auf der Modellierung der Akteure, also Körperschaften (Verlage, Universitäten, Forschungsinstitute, Förderorganisationen, Fachgesellschaften und Konferenzen) und Personen und ihren Beziehungen untereinander, zu Orten und Publikationen und ihren Wert-Attributen (Namen, Abkürzungen, Grid- und ORCID-ID …).

Die groben Arbeitsschritte dabei sind:

  1. Bestimmen der benötigten Entitätstypen für unsere Anforderungen (z. B. zu unterscheidende Körpschaftsarten), Beziehungen (Werk – “hat Autor*in” –> Person) und Werte (Hauptname, Abkürzung, Gründungsdatum);
  2. Semantisches Modellieren: ”Übersetzen” der Entitäten, Beziehungen, Werte & logischer Regeln als Ontologie im RDF-Format; sinnvolle Hierarchien & systematische Benennungen, nahe an RDA und anderen Ontologien (z. B. GND, Wikidata);
  3. Abbilden auf Klassen und Beziehungen in Fremd-Ontologien („Mapping“) zur Abfrage des Datenbestands von Außen mit Fremd-Vokabularen (RDA, GND usw.);
  4. Übertragen der Entitätstypen, Beziehungen und Benennungen in analoge Datenstrukturen im neuen Erfassungssystem

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Pläne und Ziele nach Fertigstellung der Ontologie
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Erstes Ziel ist es, die Daten aus dem neuen Erfassungssystem als offenen Wissensgraphen bereitzustellen. Sie müssen dafür regelmäßig aus dessen Datenbank, dem Bauplan der Ontologie folgend, automatisch konvertiert werden. Ein weiteres großes Ziel ist die Umsetzung der semantischen Suchmaschine PsychPorta, die das bisherige Portal PubPsych ersetzen soll. Sie wird auf den Wissensgraphen als Hauptdatenquelle zugreifen und seine Inhalte für Endnutzer*innen leicht erschließbar machen. Ferner wird die Plattform PsychAuthors erneuert, die Profile zu Forschenden in der Psychologie bereitstellt. Auch sie soll in Zukunft den Wissensgraphen als Basis nutzen, insbesondere die Personen-Normdaten.

Tina Trillitzsch ist Informatikerin im Bereich Informieren & Recherchieren am ZPID (Leibniz-Institut für Psychologie). Sie war in den Bereichen der Konzeptionierung von Informationsarchitekturen und der Frontend-Web-Entwicklung tätig und verfügt über langjährige Erfahrungen mit Literaturdatenbanken im Bereich der Psychologie. Derzeit entwickelt sie eine Ontologie zur semantischen Erschließung der Datenbestände des ZPID, unter anderem der Literaturdatenbank PSYNDEX. Ferner ist sie für die Entwicklung und Pflege der Hilfs- und Informations-Website psyndex.de zuständig

APE 2022 und 2023

2022: Full Video Recordings Free to Access

10.-11. Januar 2023, APE 2023 – APE 2022: The full video recordings are now free to access and are available until after the next conference in January 2023. There is no need to register for access!

Heard While Outselling*

Marketing Research und
B2B Business Information im Aufschwung

We’ve been talking to clients in the Marketing Research and B2B Media and Business Information spaces who saw a nice bounce in these sectors in 2021 relative to the bottom that was 2020. The overall consensus is that this year will see good growth in each segment, but less than in 2021.

Relatedly, Outsell is also hearing that marketing budgets are okay so far. We generally aren’t hearing of firms envisioning budget cuts ahead, even though bankers are being consistent with the message of an upcoming recession. Budgeting processes for 2023 continue and might be more clear as we move into the fall.

*

Westlaw Must Face Antitrust Claims in a Case That Could Boost Competitive Compatibility

Westlaw is very likely to face antitrust liability. A federal court has ruled that ROSS Intelligence, a tiny rival offering new research tools (which Westlaw forced out of business with a copyright infringement suit) could proceed with claims that Westlaw uses exclusionary and anticompetitive practices to maintain its monopoly over the legal research marke

Kantar Launches Trend Analysis and Creative Test Tools

Kantar has launched a cross-category search prediction tool called Emerging Trends; added a suite of products and enhancements to its creative testing portfolio on Kantar Marketplace; and opened the iLab innovation centre.

New Index Reveals Influence of Climate Change on Local Weather in Real Time

Climate Central launched the Climate Shift Index, a tool to quantify the impact of climate change on local weather in real time. Based on peer-reviewed science, the Climate Shift Index offers a clear and accessible way for communicators to explain climate change connections to local conditions as they happen.

*Outsell is the international partner of Open Password.

PROJECT CONSULT wird 30

Ulrich Kampffmeyer geht (teilweise)

 

(Project Consult) Am 1. Juli feiert die PROJECT CONSULT Unternehmensberatung Dr. Ulrich Kampffmeyer GmbH in Hamburg ihr 30jähriges Jubiläum (https://bit.ly/PC30Jahre). Dr. Ulrich Kampffmeyer und sein Team haben den Markt für Information Management und Informationsmanagement-Lösungen in Deutschland maßgeblich mitgestaltet (https://bit.ly/Kff-Wiki).

Themen wie die Revisionssichere Archivierung, Enterprise Content Management, Records Management und Information Governance sind ohne diese Aktivitäten kaum denkbar. In Hunderten von Projekten hat PROJECT CONSULT die Einführung von elektronischen Archiv-, Dokumentenmanagement-, Business-Process-Management-, ECM-, eAkte- und anderen IT-Lösungen zur Informationsverwaltung beraten.

Kampffmeyer feierte erst kürzlich seinen 70sten Geburtstag – Zeit für Veränderung, wie er meint (https://bit.ly/DrUKff-70). Ab dem 1. Juli wird die PROJECT CONSULT Information Management PCIM GmbH die Projekt-, Beratungs- und Weiterbildungsaktivitäten von PROJECT CONSULT fortführen (www.PROJECT-CONSULT.de). Geschäftsführer der neuen PROJECTCONSULT PCIM ist der langjährige Kollege von Kampffmeyer, Renato Herrmann.

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