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Open Password: Montag, den 5. September 2016

Pushdienst 2016#100

Und das war sie, die Woche…

Bundesnachrichtendienst – Andrea Voßhoff – netzpolitik.org – Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – Aneta Januszko-Szakiel – Deutsche Nationalbibliothek – IFA – Kaspersky – Statista – Alltag der Zukunft – German Angst – Worldbox – Outsell

Bundesnachrichtendienst

Personenbezogene Daten ohne Rechtsgrundlage
erhoben und systematisch weiterverwendet

„Der BND hat ohne Rechtsgrundlage personenbezogene Daten erhoben und systematisch weiterverwendet.“

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Andrea Voßhoff. die in ihren Recherchen vom BND „massiv beschränkt“ wurde. Ihre Studie wurde von netzpolitik.org ins Netz gestellt.

Steilvorlagen für
den Unternehmenserfolg 2016

Information Strategies and Solutions
in Challenging Times

Die Kennerin der polnischen
und deutschen InfoPro-Szene
zu Lösungen in herausfordernden Zeiten

  1. Oktober, 9 – 14 Uhr, Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg 2016 – Information Strategies and Solutions in Challenging Times – eine Veranstaltung der Frankfurter Buchmesse und des „Arbeitskreises Informationsvermittlung“ für Information Professionals, Informationsvermittler, Großnutzer und Informationsanbieter, Halle 4.2, Raum Dimension.

In lockerer Folge stellt Open Password die Referenten, Diskutanten und Gestalter der diesjährigen Steilvorlagen-Veranstaltung vor.

Aneta Januszko-Szakiel

Dr. Aneta Januszko-Szakiel wird auf der Podiumsdiskussion der Steilvorlagen-Veranstaltung zum Thema „Herausforderungen, Strategien und Lösungen in herausfordernden Zeiten“ mitdiskutieren. Ihre Partner sind Dr. Guido Heinen, Leiter der wissenschaftlichen Dienste des Bundestages, Keynote-Speaker Prof. Dr. Bernd Jörs von der Hochschule Darmstadt und Dr. Rainer Michaeli vom Deutschen Competitive Intelligence Forum. Die Moderation übernimmt Tim Brouwer von der ARIX Business Intelligence GmbH.

Frau Januszko-Szakiel ist seit 2014 als Information Professional tätig und eine sehr gute Kennerin der InfoPro-Szene in Polen. Seit 2016 lehrt sie an der Jagiellonen-Universität Krakau am Institut für Informations- und Bibliothekswissenschaft über Infobroking, Informationsquellen, Informationsmanagement und Transfer der Innovationen. In ihrer Forschung befasst sie sich mit der Langzeitarchivierung digitaler Publikationen und der „Digital Curation“-Problematik. Zuvor war sie – von 2010 bis 2016 – Bibliotheksdirektorin an der Andrzej Frycz Modrzewski Krakauer Akademie, wo sie internationale Kooperationsnetzwerke aufbaute, internationale Konferenzen organisierte und die Open-Source-Systeme Koha und DSpace implementierte und weiterentwickelte.

Deutschland ist ihr von Studienaufenthalten an der Deutschen Nationalbibliothek und der Humboldt-Universität Berlin vertraut. Mit den Steilvorlagen-Gestaltern von infobroker.de und Password hat sie erfolgreich zusammengearbeitet.

Deutsche Nationalbibliothek

DNB 2025: Mit „Strategischem Kompass“

Deutsche Nationalbibliothek 2025: Strategischer Kompass. Netzpublikation und Bestellmöglichkeit für die gedruckte Fassung in englischer und deutscher Sprache unter: http://www.dnb.de/DE/Aktuell/Neues/publikationen.html

Mit der Veröffentlichung „Deutsche Nationalbibliothek 2025: Strategischer Kompass“ legt die Deutsche Nationalbibliothek ihre Leitlinien für die nächsten zehn Jahre vor. Seit ihrer Gründung 1912 passt sich die Deutsche Nationalbibliothek an die Erfordernisse neuer Medien und Publikationsformen sowie an die Fortschritte der Informationstechnologie und die daraus resultierenden Wünsche ihrer Nutzer an. So hat der Gesetzgeber vor zehn Jahren den Auftrag der Deutschen Nationalbibliothek um Netzpublikationen erweitert. Mittlerweile hat die DNB mehr als zwei Millionen Netzpublikationen im Bestand.

Automatisierte Abläufe ermöglichen bereits heute die Bewältigung steigender Zugangszahlen. In der Zukunft sind allerdings weitere Anstrengungen notwendig, um den Anspruch einer vollständigen Sammlung zu erfüllen und die Voraussetzungen für eine dauerhafte Erhaltung zu schaffen. Erstmals hat die Deutsche Nationalbibliothek ihre mittelfristigen Strategieziele formuliert und veröffentlicht. Für die einzelnen Produkte, Prozesse und die Personalentwicklung sind Konzepte erarbeitet und Ziele festgelegt, aus denen die strategischen Prioritäten für den Zeitraum 2017 bis 2020 und 2021 bis 2024 abgeleitet werden können.

IFA 

42 Prozent der Deutschen
sehen digitaler Zukunft
mit Unbehagen entgegen 

 

Gegen Virtual Reality, Gesundheitskontrolle,
Drohnen und Cyber-Sex 

Für Verkehrsleitsysteme
und digitale Wahlen

Wie sehen die Deutschen ihren digitalen Alltag der Zukunft? Dazu haben Kaspersky und Statista anlässlich der IFA eine Studie herausgegeben („Smart Life. Wie sehen die Deutschen ihre digitale Zukunft?“). Zentrale Ergebnisse lauten:

  • German Cyberangst? 42 Prozent sehen der digitalen Zukunft mit Unsicherheit, Unbehagen oder Angst entgegen. Neugierig sind 40 Prozent. Sechs Prozent freuen sich sehr darauf und weitere zwölf Prozent freuen sich auch. 69 Prozent der Deutschen glauben, ihr digitales Leben werde in Zukunft unsicherer.
  • Mehrheit sieht sich nicht in der Virtual Reality: 52 Prozent der deutschen Nutzer gehen nicht davon aus, dass sie sich in den kommenden drei Jahren in der virtuellen Welt bewegen werden. 20 Prozent sehen sich in dieser Welt.
    •    Bedenken beim digitale Bezahlen: 34 Prozent stehen digitalen Bezahlprozessen skeptisch gegenüber, 45 Prozent sehen diese Möglichkeit positiv.
    •    Fitness- und Gesundheitskontrolle über den Kühlschrank? 17 Prozent stimmten der Aussage zu: „Die Kontrolle meiner Gesundheit und Fitness überlasse ich zum Beispiel digitalen Geräten wie Smartphones und Fitnessarmbändern oder Experten meiner Krankenkasse.“ Dagegen sprachen sich 63 Prozent der Befragten aus.
    •    Ablehnung von Drohnen: 45 Prozent lehnen den Einsatz von Drohnen ab – beispielsweise für die Zustellung von Paketen, den militärischen Einsatz, die Polizeiüberwachung oder als Hobby. 24 Prozent teilen diese Bedenken nicht.
    •    Skepsis bei selbstfahrenden Autos: 39 Prozent würden sich nicht in ein selbstfahrendes Auto setzen. 36 Prozent) würden das tun.
    •    Große Zustimmung für Smart-City-Leitsysteme: 79 Prozent sehen die Steuerung des Straßenverkehrs durch Sensoren und intelligente Leitsysteme (beispielsweise die Verkehrslagenerfassung zur Baustellenwarnung) positiv.
    •    Überwachung durch Kameras spaltet die Deutschen: 42 Prozent fühlen sich persönlich überwacht, wenn in einer Stadt Überwachungskameras für erhöhte Sicherheit sorgen. 46 Prozent sehen das anders.
    •    Positive Einstellung zu digitalen Wahlen: 61 Prozent der Befragten würden bei einer Bundestagswahl ihre Stimme digital abgeben. 27 Prozent sind gegen die Möglichkeit einer Cyberwahl.
    •   Unentschlossenheit bei Smart Metern: 37 Prozent vertrauen dem Einsatz von Smart Metern, 32 Prozent stehen einem solchen Einsatz skeptisch gegenüber.
    •    Sex in virtuellen Welten könnte für 28 Prozent der Männer und für 15 Prozent der Frauen interessant werden.

Worldbox

Ein „Emerging Disruptor“
mit Unternehmensinformationen
aus Schwellen- und Entwicklungsländern

Das Forschungs- und Beratungsunternehmen Outsell (London) nennt Worldbox in seinem Bericht zur Lage der Informationsbranche einen „Emerging Disruptor“: „Worldbox wächst aggressiv im Markenwert, nachdem sie zum größten Anbieter von grenzüberschreitenden Informationen geworden ist.“Soeben ist die Unternehmensdatenbank von Worldbox um zwei weitere Länder, um 40.000 Datensätze aus den Philippinen und 80.000 aus Taiwan, ergänzt worden.

Als Anbieter von Wirtschafts-, Due Diligence- und Kreditinformationen hat sich Worldbox auf schwierig zu beschaffende Unternehmensinformationen spezialisiert, vor allem aus Schwellenländern und Entwicklungsregionen. Worldbox offeriert mehr als zehn Millionen Unternehmensdatensätze, die auch Informationen über Konzernstrukturen und die aktuellsten Eigentumsverhältnisse (Ultimate Owner) beinhalten. Die Berichte sind in deutscher, englisch, französischer und italienischer Sprache verfasst.

Die europäischen Aktivitäten von Worldbox werden von der Schweiz aus koordiniert. Zusätzliche Büros haben in Großbritannien, den Niederlanden, Portugal, Hongkong und Indien ihren Standort. Die Unternehmensdaten werden von Partnern in den einzelnen Ländern recherchiert und up to date gehalten. Zusätzliche Dienstleistungen werden aus den Bereichen internationales Kunden- und Lieferanten-Monitoring, Exportrisikoversicherungen, M&A Due Diligence, Antikorruptions- und Compliance-Management angeboten.

Die strukturierten Daten-Updates werden über die API in die Kundensysteme übertragen und können somit in Unternehmenssoftware von Drittanbieter wie SAP importiert oder mit den firmeneigenen Datenbanken zu einem flächendeckenden Portfolio-Management verbunden werden.

Archiv & Touchpoint

Das Open Password Archiv Plus bündelt mehr als 1.100 Beiträge aus den Open Password Pushdiensten seit 2016.

 

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