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Open Password – Dienstag, den 24. Mai 2022

# 1075

Schweiz – Stephan Holländer – Bibliosuisse – Sabine Graumann – Graumann Consulting-Dienste – Urs Naegeli – Lehrinstitut für Dokumentation – Ciba-Geigy – Edipresse – Studiengang Information und Dokumentation – FH Graubünden – Beratungsleistungen – Bundesparlament – Schweizerische Vereinigung für Dokumentation – Bibliothek Information Schweiz – Arbido – Password – b.i.t. online

Digitale Dokumente – Übertragung digitaler Dokumente – Scott Wlson – eFax – Consensus Cloud Solutions – Compliance- und Sicherheitsvorschriften – Filesharing-Apps und -Services – Interne Faxserver, Dokumentenserver und andere Übertragungsplattformen – PCI Security Standards Council – Kreditkarteninformationen – PCI DSS – Hacker-Angriffe – Datenschutzverletzungen – Cloudbasierte Dienste

ConTech 2022 – Shifting from Power to Purpose – Age of Data – Disruptions – Pandemic – Cultural Evolution – Intersection of Content, Technology and Chaos – Thought Leadership, Practical Tools, Case Studies and Stories of Successful Transformation – Hybrid-Conference

  1. Titel

Schweiz

Stephan Holländer wird Ehrenmitglied von Bibliosuisse – Von Dr. Sabine Graumann

 

  1. Geschäftskommunikation

Die Komplexität einer sicheren Übertragung digitaler Dokumente meistern – Von Scott Wilson

 

  1. ConTech 2022

Shifting from Power to Purpose in the Age of Data – Focusing on the Intersection of Content, Technology and Chaos

Schweiz

Stephan Holländer wird
Ehrenmitglied von Bibliosuisse

Von Dr. Sabine Graumann, Graumann Consulting-Dienste

Stephan Holländer

Stephan Holländer ist Ehrenmitglied der Schweizer Bibliosuisse. Diese Auszeichnung wurde ihm auf der Jahrestagung der Bibliosuisse in Anerkennung seiner Verdienste um die Informations- und Bibliotheksbranche verliehen. Herzlichen Glückwunsch zur Ehrenmitgliedschaft, Stephan!

Überdurchschnittliches Engagement, Tatkraft, Humor, ausgeprägtes Naturtalent für Networking und Kommunikation, Zielstrebigkeit und hohe Umsetzungskompetenz – kein Zweifel: Stephan hat sich um die Informations- und Bibliotheksbranche verdient gemacht. Ich habe mich sehr gefreut, in Bern live bei der Laudatio von Professor Dr. Urs Naegeli dabei gewesen zu sein.

Stephan Holländer ist Jurist und absolvierte 1988 am Lehrinstitut für Dokumentation in Frankfurt am Main die postgraduale Ausbildung zum wissenschaftlichen Dokumentar. Er wurde zunächst Leiter der Mediendokumentation der Ciba-Geigy AG in Basel und übernahm später das Informations- und Dokumentationszentrum der Edipresse SA in Lausanne. 1997 konzipierte er den neuen Studiengang «Information und Dokumentation» an der damaligen Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur, der heutigen Fachhochschule Graubünden, wurde dessen erster Leiter und bildete mit großem Engagement seine ersten Studenten aus. Bis heute unterrichtet er in Chur, des Weiteren in Genf im deutsch- und französischsprachigen I+D- Studiengang sowie in weiteren mehreren Studiengängen für Weiterbildung. Seine doppelte Qualifikation als Jurist und wissenschaftlicher Dokumentar macht es ihm leicht, auch spröde Rechtsthemen durch viele Best-Practice-Beispiele anzureichern und so seine Studierenden zu fesseln und zu überzeugen. Nicht zu vergessen die humorvoll vorgetragenen Episoden, die den Studierenden helfen, wichtige Zusammenhänge nicht zu vergessen.

2010 gründete Stephan Holländer die Einzelfirma Holländer, über die er Beratungsleistungen für Archive und Bibliotheken anbietet. Durch seine kontinuierliche Lehrtätigkeit können Auftraggeber sicher sein, dass seine Ratschläge auf dem allerneuesten Wissensstand sind. Das schafft Vertrauen, Erfolge und langjährige Kundenbeziehungen. Sogar das schweizerische Bundesparlament ließ sich von Holländer zum digitalen Urheberrecht auf den neuesten Stand bringen.

Von Anfang an lag es Stephan Holländer am Herzen, sich für seine Branche zu engagieren. Von 1996 bis 2001 war er Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Dokumentation (SVD). Nach der Fusion der SVD mit dem schweizerischen Bibliothekverband zur «Bibliothek Information Schweiz» (BIS) engagierte er sich weiter für seine Branche, zum Beispiel als Redakteur von Arbido, des offiziellen Publikationsorgans der BIS, und als Mitglied der Rechts- und Ethikkommission des Verbands. Dank seines weit gespannten internationalen persönlichen Netzwerks gelang es ihm Jahr für Jahr, ein aktuelles und attraktives Weiterbildungsangebot für die Mitglieder der BIS zusammenzustellen.

Als vieljähriger Autor für Password und b.i.t. online kam er zu einer Leserschaft im gesamten deutschen Sprachraum. Wer Texte von Stephan Holländer zu lesen bekommt, weiß von vornherein, das ist eine «gute Schreibe» und da steckt inhaltlich viel dahinter


Geschäftskommunikation

Die Komplexität einer sicheren Übertragung
digitaler Dokumente meistern

 

Von Scott Wilson, Vice-President of International Sales & Support at eFax
(Consensus Cloud Solutions)

Scott Wilson

Unternehmen stehen heute vor einer Reihe von Herausforderungen, wenn sie die Komplexitäten der sicheren digitalen Übertragung ihrer wichtigen Dokumente bewältigen.

Das Senden und Empfangen wichtiger, unternehmenskritischer oder zeitkritischer Dokumente (ob als E-Mail-Anhang, über eine Filesharing-App oder als digitales Fax) ist heute ein wichtiger Bestandteil von Geschäftsprozessen und Kommunikation.

Digitale Dokumente sind jetzt eine primäre Form der Geschäftskommunikation, und alles – von Verträgen über Angebote bis hin zu Ausschreibungen – sollte als Daten betrachtet werden, die den Compliance- und Sicherheitsvorschriften unterliegen.

Lassen Sie uns die vier wichtigsten Überlegungen für Unternehmen untersuchen, wenn es um die sichere Übertragung digitaler Dokumente geht.
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  1. Die Cloud als Dokumentenplattform

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Bei der Verwaltung elektronischer Dokumente müssen Unternehmen und Organisationen einerseits die Herausforderung lösen, autorisierten Mitarbeitern einen reibungslosen Zugriff zu bieten, während sie zugleich nicht autorisierten Mitarbeitern den Zugriff verwehren und auch die Sicherheit gewährleisten.

Viele Unternehmen verlassen sich bei der Bereitstellung elektronischer Dokumente auf handelsübliche Filesharing-Apps und -Services. In der Praxis bieten diese Plattformen jedoch keine sicheren und prüffähigen Mittel zum Faxen, E-Mailen oder Übertragen elektronischer Dokumente.

Filesharing-Apps und -Services sind für den täglichen Austausch zwischen Kollegen und Teams konzipiert. Sie eignen sich nicht für einmalige Übertragungen einzelner Dokumente.

Angesichts der Einschränkungen von Filesharing-Plattformen erwägen Unternehmen alternative Optionen – einschließlich der Einrichtung interner Faxserver, Dokumentenserver und anderer Übertragungsplattformen. Diese internen Dokumenten-Bereitstellungssysteme gelten oft als geschlossene Systeme. Sie sind jedoch schlecht geeignet, elektronische Dokumente an externe Dritte zu senden, insbesondere an diejenigen, die elektronische Dokumente nur selten anfordern – beispielsweise Verträge, Aufzeichnungen, Anweisungen und allgemeine Erklärungen.

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  1. Verwaltung und Speicherung digitaler Dokumente

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Um digitale oder elektronische Dokumente zu verwalten und zu speichern, definieren wir zunächst, was sie sind. Der Begriff „digitale Dokumente“ umfasst eine Vielzahl von Technologien und Formaten, von PDFs über digitale Faxe bis hin zu gescannten Papierdokumenten.

Die Definition eines „digitalen Dokuments“ hängt vom Kontext des Unternehmens ab, das es verwendet, und davon, wie diese Verwendung von den Unternehmensrichtlinien und Compliance-Anforderungen beeinflusst wird. Der Alles-oder-Nichts-Ansatz ist der einfachste Weg für die meisten Unternehmen, ihre elektronischen Dokumente zu verwalten, und basiert auf der Idee, dass alle Inhalte, die elektronisch gesendet werden, als digitales Dokument gelten und verwaltet werden müssen.

Solange digitale Dokumente nur über verwaltete E-Mails, Faxdienste oder andere Systeme übertragen werden können, die Datenverlust verhindern, ist die Herkunft der darin enthaltenen Daten weniger besorgniserregend. Herkömmliche Sicherheitsrichtlinien können verwendet werden, um den Zugriff auf die Dateien zu kontrollieren, während sich die Übertragung von Informationen auf die digitalen Dokumente selbst konzentrieren kann.

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  1. PCI-Konformität

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Im Jahr 2006 hat das PCI Security Standards Council (PCI SSC) eine Reihe neuer Anforderungen eingeführt, um eine sichere Kreditkartenumgebung bei allen Unternehmen zu gewährleisten, die Kreditkarteninformationen verarbeiten, speichern oder übertragen. Um Unternehmen dabei zu unterstützen, Kreditkarten sicher zu akzeptieren, bietet das SSC einen umfassenden Rahmen von Regeln und Richtlinien sowie Tools und Support-Ressourcen. Anfängliche Verschlüsselungsstandards, die zuvor nur für Händlertransaktionen galten, wurden erweitert, um verschlüsselte Transaktionen im Internet abzudecken. Die Sicherheitsprotokolle von Kreditkartenunternehmen basieren auf dem Datensicherheitsstandard (PCI DSS), der in der Zahlungskartenbranche obligatorisch ist.

Die sensiblen Finanzinformationen der Karteninhaber werden durch PCI-Compliance-Standards geschützt, um Betrug zu verhindern und Datenschutzverletzungen zu minimieren. Unverschlüsselte Informationen sind anfälliger für Hacker-Angriffe. Zusätzlich zum Identitätsdiebstahl können Hacker die sensiblen Informationen des Karteninhabers für eine Vielzahl von betrügerischen Aktivitäten verwenden. Die Einhaltung von PCI ist ein Branchenmandat, und diejenigen, die sich nicht daran halten, können für Verstöße gegen Vereinbarungen und Fahrlässigkeit mit Geldstrafen belegt werden. Darüber hinaus besteht für diejenigen, die sich nicht daran halten, das Risiko eines Diebstahls und Betrugs, der durch Datenschutzverletzungen verursacht wird.

PCI-Compliance bedeutet, dass Ihre Systeme sicher sind und die Möglichkeit von Datenschutzverletzungen reduziert wird. Selbst ein einziger Sicherheitsverstoß kann Ihren Ruf als Marke ruinieren und dazu führen, dass Kunden das Vertrauen in Ihre Fähigkeit verlieren, sensible Kreditkarteninformationen zu schützen, und letztlich Ihre Kundenbindung zerstören. Zusätzlich zu den negativen Auswirkungen auf den Ruf eines Unternehmens können Datenschutzverletzungen zu Klagen, Versicherungsansprüchen, stornierten Konten, Geldbußen für den Kartenaussteller und durch Behörden führen.

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  1. Sicherheit von E-Dokumenten

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Die Einführung von E-Dokumenten als Teilmenge von Datendateien bringt neue Sicherheitsbedenken mit sich. Ein Ermöglichen von E-Dokumenten, die portierbar sind und gleichzeitig während der Übertragung als sicher gelten dürfen, ist eine Priorität. Damit E-Dokumente als sicher gelten, müssen dieselben allgemeinen Richtlinienregeln und Rechenschaftspflichten angewendet werden, unabhängig davon, welches Übertragungsmedium oder welcher Dienst verwendet wird.

Die Übertragung von E-Dokumenten kann über cloudbasierte Dienste bewerkstelligt werden. Gleichwohl kann eine Einführung dieser Dienste zu einer geschlossenen Plattform führen, die es den Benutzern erschwert, elektronische Dokumente zu teilen – was auch die Produktivität negativ beeinflussen kann.

Um elektronische Dokumente ordnungsgemäß zu sichern, können Unternehmen Open-Plattform-Technologien mit cloudbasierten Servicetools kombinieren. Sie sollten eine Verschlüsselung der E-Dokument-Übertragung, Sicherheitskontrollen zur Ermöglichung oder Ablehnung der Übertragung von E-Dokumenten, integrierte Fax-, E-Mail- und E-Dokument-Übertragungsfunktionen sowie eine benutzerfreundliche Schnittstelle bieten, die für die Arbeit über mehrere Betriebssysteme und Browser hinweg konzipiert ist.

ConTech 2022

Shifting from Power to Purpose in the Age of Data

Focusing on the Intersection of Content,
Technology and Chaos

29th & 30th November, ConTech 2022 – Shifting from Power to Purpose in the Age of Data, at The Marriott Regent’s Park, London.

(ConTech) The information industry was already experiencing disruptive challenges when the global pandemic hit and accelerated the pace of change. With increased customer expectations, rapidly changing technlogy capabilities, and business model uncertainty it seems fair to say content markets can no longer be viewed as mature. Change within existing structures and habits is no longer enough to keep up the changing landscape. Cultural evolution is needed to manage the rapid pace of change and high degree of uncertainty we face. Values, behaviours, and decision-making protocols must get renewed attention for us to sustain, compete, and thrive.

ConTech 2022 is sharply focused on this intersection of content, technology and chaos and will deliver an exceptional conference with thought leadership, practical tools, case studies and stories of successful transformation.

ConTech 2022 will look at Culture, Product, Content and Data, and the ‘from’ to ‘too’ journey that they all take. It is time to ask questions, whether the answer is what is wanted or not, whether it is thought to be ignorant or not, to an ‘expert’ or to a ‘hidden hero’. ConTech creates a platform for all those discussions and insights to take place.

The ConTech 2022 team is currently in discussions with speakers and sponsors, and we certainly feel the more the merrier. So, if you are interested in speaking, please do let us know as soon as possible as our speaker slots are highly sought after and filling up fast. The sessions will be a mixture of inspiring keynotes, thought leadership and evidence backed success stories. Get in touch with Cathryn@contech.live to register your interest or to submit your ideas.

This year ConTech 2022 will continue hybrid! In person in London and online. The ConTech community can experience face to face and digital delivery that is completely integrated and presents major new opportunities to learn, network and share.

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