Open Password Archiv Logo

Anzeige






Open Password: Freitag, den 14.Oktober 2016

Pushdienst 2016#115

ARD/ZDF – Online-Nutzung in Deutschland – Smartphone-Nutzung -Bewegtbildnutzung – Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – Jochen Lennhof – Minesoft – Verlage – Bibliotheken – Agenturen – Buchhandlungen

ARD/ZDF

84 Prozent der Bundesbürger online

 

Smartphone wird meistgenutztes Gerät
für Internetzugang

 

49 Prozent sind täglich auf WhatsApp

Nach den Ergebnissen der ARD/ZDF-Onlinestudie 2016 steigt die Anzahl derInternetnutzer 2016 um zwei Millionen auf 58 Millionen. Dies entspricht 84 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung und einem Zuwachs von vier Prozentpunkten. Im Vorjahr betrug der Zuwachs nur 0,4 Prozentpunkte. Täglich rufen 65 Prozent beziehungsweise 45 Millionen Menschen Inhalte aus dem Netz ab. Das Smartphone ist 2016 das meistgenutzte Gerät für den Internetzugang: Zwei Drittel der Bundesbürger und nahezu jeder 14- bis 29-Jährige geht darüber ins Netz. Einen enormen Schub gibt es bei der Nutzung unterwegs: So gehen 28 Prozent der Bevölkerung, das sind 19 Millionen, täglich unterwegs ins Internet. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. In der Altersgruppe der unter 30-Jährigen sind es 64 Prozent, die täglich unterwegs auf Netzinhalte zugreifen. Neben der unverändert großen Relevanz des klassischen Fernsehens gewinnt die Nutzung von Bewegtbildern über andere Plattformen und Geräte an Bedeutung – dies trifft vor allem auf die Jüngeren zu.

2016 waren nahezu jeder der 14- bis 49-Jährigen sowie 82 Prozent der 50- bis 69-Jährigen online. Hingegen nutzen nur 45 Prozent die Hälfte der ab 70-Jährigen das Internet. Erstmals ist das Smartphone mit 66 Prozent und einem Zuwachs von 14 Prozentpunkten dasmeistgenutzte Gerät für den Internetzugang – noch vor dem Laptop mit 57 Prozent.

Täglich verbringen die Deutschen 2:08 Stunden online. Dies ist ein Zuwachs von 20 Minuten gegenüber dem Vorjahr. Dabei verbringen Nutzer, die auch mit mobilen Geräten online gehen, täglich 2:43 Stunden und damit 35 Minuten mehr im Internet.

39 Prozent der Internet-Tätigkeiten entfallen auf Kommunikation, 25 Prozent auf Mediennutzung. Dabei entfallen auf Audios oder Radio hören bzw. Nachrichten oder Artikel im Netz lesen täglich rund 34 Minuten, auf das Ansehen von Fernsehsendungen und Videos elf Minuten pro Tag. Im Vergleich zu 2014 ist hier keine Entwicklung festzustellen. Insbesondere bei der Dauer der Nutzung besteht nach wie vor ein enormer Abstand zwischen der herkömmlichen Fernsehnutzung und der Online-Nutzung von Bewegbildern. In der Altersgruppe 14 bis 29 Jahre liegt die Nutzungsdauer bei 30 Minuten. Treiber sind hier vor allem die YouTube-Stars der 14- bis 19-Jährigen.

Bezogen auf die Zahl der Menschen, die täglich Videos und Audios im Internet nutzen, gibt es einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr: 26 Prozent aller Bürger nutzen täglich Bewegtbilder (+ 6 Prozentpunkte). Bei den 14- bis 29-Jährigen sind dies 58 Prozent (+4 Prozentpunkte), bei den über 60-Jährigen acht Prozent (+ 6 Prozentpunkte). 16 Prozent aller Bürger hören täglich über das Internet Radio, Musik bei Streaming-Dienstleistern oder Podcasts (+ 2 Prozentpunkte).

49 Prozent der Bürger betätigen sich täglich auf WhatsApp, 22 Prozent auf Facebook, sieben Prozent auf Snapchat und vier Prozent auf Instagram.

Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg (2016)

Information Strategies and Solutions
in Challenging Times

Information Professional international:

 

So viele gemeinsame Werte,
so viele ähnliche Nachfragen
und so unterschiedliche Kulturen

 

Minesoft with the first commercial
non-Latin search engine

  1. Oktober, 9 – 14 Uhr, Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg 2016 – Information Strategies and Solutions in Challenging Times – eine Veranstaltung der Frankfurter Buchmesse und des „Arbeitskreises Informationsvermittlung“ für Information Professionals, Informationsvermittler, Großnutzer und Informationsanbieter, Halle 4.2, Raum Dimension.

In unserer Serie über Referenten und Diskutanten der Steilvorlagen-Veranstaltung stellen wir heute

Jochen Lennhof und sein Unternehmen Minesoft

vor.

Jochen Lennhof, Leiter des Minesoft-Büros in Düsseldorf, wird auf der Steilvorlagen-Veranstaltung über die „Versorgung der Wirtschaft mit Technik- und Patentinformationen“ sprechen. An der Diskussionsrunde über „Anwender und Anbieter im Gespräch“ nahmen auch Sigrid Riedel (WTI Frankfurt) und Henrik Schreiber (Recherche und Beratung, Heidelberg) teil. Die Debatte wird von Michael Klems (infobroker, Sonthofen) und Dr. Willi Bredemeier (Open Password) moderiert.

Minesoft ist ebenso wie Jochen Lennhof ein gutes Beispiel dafür, wie sich lokale Verwurzelung und globale Sicht Erfolg versprechend verbinden lassen. Immer „mit dem Ohr am Kunden“ (Jochen Lennhof) besteht die Spezialität von Minesoft und seiner Führungskräfte darin, „schnell und qualitativ hcohwertig“ im engen kontinuierlichen Austausch mit den Anwendern zu arbeiten (Minesoft-Geschäftsführerin Ann Chapman). Dabei weiß Lennhof  viele Beispiele berichten, wie man bei allen Gemeinsamkeiten der Werte und der Nachfrage nach bestimmten Produkten auf einmal doch die kulturellen Unterschiede zwischen München, Boston und Singapur beachten muss.

Können unsere InfoPros aus diesem Erfahrungsschatz lernen? Absolut.

Jochen Lennhof hat Produktions- und Fertigungstechnik studiert und an der RWTH Aachen seinen Abschluss als Diplomingenieur erhalten. Er arbeitet seit 2004 bei der Minesoft und ist. für die Betreuung der Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Dazu kommt eine aktive Rolle bei der Entwicklung von firmenspezifischen In-house und Workflow-Lösungen. Vor seinem Wechsel zu Minesoft arbeitete Jochen Lennhof für einen Biotech-Start-up und über drei Jahre als Berater bei der KPMG Consulting in Berlin. Nach seinem Umzug aus London im April 2009 leitet er die deutsche Niederlassung in Düsseldorf.

Founded in 1996, Minesoft is a global patent information solutions provider, offering online products and services for:

  • Patent Research, Monitoring and Analysis
  • Intellectual Property (IP) Document Retrieval
  • Patent Archiving and Competitive Intelligence
  • Engineering and Technology Research.

Minesoft solutions are designed to help you to exploit the commercial value of IP and scientific information throughout the innovation process. Minesoft serves many Fortune 500/FTSE 100 companies around the world, as well as specialist IP, patent attorney and search firms.

In May 2003, Minesoft and RWS Group announced their agreement to develop PatBase, a new searchable database of patent documents designed by experts in the complex art of the patent information search. Since the first critically acclaimed public demonstrations in 2003, PatBase has gone on to attract over 30,000 users worldwide from the best-known names in industry as well as leading patent-litigating law firms. Responding to increasing demand for access to patent information from countries such as China and Japan, in 2008 a non-Latin search engine was added to PatBase – the first of its kind in a commercial patent database  – allowing native language searching of an extensive collection of full text patent documents from important manufacturing economies.

Minesoft has expanded its portfolio of innovative patent information products to include PatBase Express, PatBase Analytics, Patent FamilyPortal, Legal status Tracker and PatentArchive

Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – „Information Strategies and Solutions in Challenging Times“

Bereits zum vierten Mal ist die Veranstaltung Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – organisiert und durchgeführt von der Frankfurter Buchmesse und dem Arbeitskreis Informationsvermittlung – die Leitveranstaltung für Information Professionals, Informationsvermittler, Großnutzer und Informationsanbieter im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.

Jetzt anmelden: http://www.buchmesse.de/infopro16
#infopro16 #fbm16

Briefe

Offener Brief
an Bibliotheken und Wissenschaftliche Verlage! 

Massive Störung der Zusammenarbeit
zwischen Verlagen, Bibliotheken, Agenturen und Buchhändlern 

Seit einigen Monaten beobachten wir deutliche Anzeichen für große Veränderungen im Markt wissenschaftlicher Zeitschriften. Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, vertreten durch die Hochschulrektorenkonferenz HRK, plant einen Abschluss deutschlandweiter Lizenzverträge für E-Journals mit den drei großen Anbietern Springer-Nature, Wiley und Elsevier unter dem Projektnamen „DEAL“. Aktuell sind uns keine Details zum geplanten Projekt bzw. dem Status der Vertragsverhandlungen bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass das verhandelte Modell keine Beteiligung von Zeitschriftenagenturen oder Buchhändlern vorsieht. Dies zeigen die Beispiele umgesetzter Landesvereinbarungen in Baden-Württemberg vor drei Jahren und Sachsen im vergangenen Jahr. 

Seit Jahren ist der Handel als verlässlicher Partner gegenüber Verlagen und Bibliotheken tätig. Wir leben vom vertrauensvollen Austausch und der gemeinsamen Beratung zukünftiger Entwicklungen. Bei diesem Projekt ist jedoch die Informationslage für uns absolut unbefriedigend. Eine spezifische Rolle in den Verhandlungen wird dem Handel offenbar nicht zugedacht. Das geplante Projekt in Verbindung mit der Informationspolitik deutet darauf hin, dass das Konsortium und die genannten Verlage die Zusammenarbeit mit dem Handel weitgehend aufkündigen wollen. Das rührt an den Grundfesten unserer Existenz und zerstört das bisherige Modell der Zusammenarbeit zwischen Verlagen, Bibliotheken und Agenturen/Buchhändlern.

Seit Jahren generieren Agenturen und Händler durch etablierte Prozesse in Bezug auf Bestellung, Verwaltung und Organisation von Zeitschriften Mehrwerte gegenüber ihren Bibliothekskunden. Wir haben Bibliotheken und Verlage in den Zeiten des digitalen Wandels erfolgreich unterstützt und beraten. Es wurden Dienstleistungen entwickelt, die Bibliotheken helfen, die Herausforderungen, die dieser Wandel mit sich gebracht hat, zu meistern. Diese Mehrwerte stellen heute einen essentiellen Wertschöpfungsfaktor für Bibliotheken dar und entlasten von ansonsten selbst zu erbringenden Leistungen.

Dieses Angebot und die ständige Weiterentwicklung von Agenturserviceleistungen konnte in den letzten Jahren nur gelingen, weil grundsätzlich alle am Markt zu Verfügung stehenden Medienformen verkauft und somit Deckungsbeiträge generiert werden konnten. Durch den Wegfall der Deckungsbeiträge aus dem Geschäft mit Zeitschriften in Print und digitaler Form und möglicherweise weiteren digitalen Produkten (wie in Sachsen) wird das Bibliotheksgeschäft mit den bislang gewohnten Serviceleistungen nicht mehr möglich sein:

– Wertschöpfende Services in Bezug auf alle Medienformen, sowohl im Zusammenspiel mit Bibliotheken als auch Verlagen, werden langfristig nicht mehr aufrecht zu erhalten sein. Technische Weiterentwicklungen sind gefährdet und können aus den verbleibenden Deckungsbeiträgen nicht finanziert werden

– Bislang bestehende Services müssen künftig von Bibliotheken und/oder Verlagen neu aufgesetzt werden. Hier werden Kosten entstehen, die der vermeintlichen Kosteneinsparung gegenübergestellt werden müssen.

– Konzentrationsprozesse auf Seiten von Lieferanten und Verlagen werden zunehmen.  Damit entstehen weitere Abhängigkeiten in Bezug auf Content und Preis.

Unser Appell an Verlage und Bibliotheken: Überdenken Sie das jetzt auf den Weg gebrachte Modell. Im Kern begründet es die mittel- und langfristige Ausschaltung aller Handelsstufen! Wir wünschen uns einen partnerschaftlichen Austausch, in dem Verlage, Bibliotheken und Agenturen ihre selbstverständliche Rolle einnehmen. Jetzt haben wir noch die Gelegenheit, direkte und indirekte Chancen und Risiken abzuwägen. Sind die Tatsachen erst geschaffen, wird es dafür zu spät sein.

Lassen Sie uns reden!

AWS – Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Sortiments- und Fachbuchhandlungen, Hamburg. Vorstände: Thomas Wich, Bianca Kölbl, Torsten Jahn – Sortimenter-Ausschuss, Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Frankfurt am Main. Vorsitzender: Thomas Wrensch- Schweitzer Fachinformationen oHG, München. Geschäftsführer: Philipp Neie – Sack Mediengruppe GmbH & Co. KG, Köln. Geschäftsführer: Hans Jürgen Richters – Missing Link Versandbuchhandlung eG, Bremen. Vorsitzender des Aufsichtsrates: Klaus Tapken – Massmann International Buchhandlung GmbH, Hamburg. Geschäftsführer: Kay Massmann -Lehmanns Media GmbH, Köln. Geschäftsführer: Detlef Büttner- Dietmar Dreier Wissenschaftliche Versandbuchhandlung GmbH, Duisburg. Geschäftsführerin: Diane Korneli-Dreier

Archiv & Touchpoint

Das Open Password Archiv Plus bündelt mehr als 1.100 Beiträge aus den Open Password Pushdiensten seit 2016.

 

Anzeige

Anzeige



Open Password FAQ

FAQ + Hilfe

Das Open Password Archiv ist eine digitale Sammlung von über 1.100 Artikeln und Ausgaben des ehemaligen Newsletters „Open Password“ aus der Publikation “Password Online”. Diese Publikation, die von 1986 bis 2015 als Print-Ausgabe erschien, diente als zentrale Informationsquelle für Fachleute in der Informationsbranche.

Im Archiv des 2016 gestarteten Pushdienstes finden Sie tiefgreifende Analysen, exklusive Geschichten und redaktionelle Beiträge, die wichtige Entwicklungen und Trends in verschiedenen Sektoren wie Finanzen, IT und Pharma beleuchten. Das Archiv ist online zugänglich und bietet eine wertvolle Ressource für Forscher, Information Professionals und alle, die an der Geschichte und den Entwicklungen der Informationsbranche interessiert sind.

Eine noch ausführlichere Zusammenfassung zu Open Password wurde vom ehemaligen Herausgeber Dr. Wilhelm Heinrich Bredemeier verfasst.

Sie können über die Kopfzeile die einzelnen Jahre per Klick ansteuern. Hierzu einfach auf die passende Jahreszahl klicken (siehe Pfeile)

Open Password Navigation Hilfe

Nach dem Klick auf die jeweilige Jahreszahl gelangen sie auf die Titelliste des jeweiligen Jahres. Hier dann auf den gewünschten Titel klicken. (Siehe Pfeile)

Open Password Archiv Titelübersicht

Wir sind bemüht die Beiträge schnellstmöglich in das Archiv zu übernehmen. Falls ein Beitrag per Klick nicht erreichbar ist zählen wir diese Klicks aus. Sie können aber auf der jeweiligen Seite die beschleunigte Einbindung auswählen.

Die Beiträge von Open Password von 2016 bis 2022 sind seit dem 18.11 2023 über ChatGPT recherchierbar.

Was bedeutet dies konkret? Wir haben alle Beiträge als Wissensbasis über Chat GPT auswertbar gemacht. Wenn Sie ein ChatGPT Plus Nutzer sind und Zugriff auf ChatGPT 4.0 haben, so steht Ihnen das Open Password Archiv dort zur Verfügung.

Mit der Auswertung per KI Abfrage stehen ihnen unendliche Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können Themen suchen, Fachbegriffe zusammenfassen und erläutern lassen. Hier geht es zum GPT des Open Password Archiv.

Wir haben alle Pushdienste (Beiträge) der letzten Jahre als PDF vorliegen. Hier sind entsprechende Abbildungen und Bilder enthalten. Die PDFs zu den Pushdiensten werden ebenfalls Schritt für als Link mit in die Beiträge angelegt.

Wir sind bemüht Beiträge nach denen einen hohe Nachfrage besteht in der Anlage vorzuziehen. Hierfür werten wir die Zugriffe auf die Titellisten und die Klicks auf Beiträge regelmässig aus.

Beitrage die als Material benötigt werden, aber noch nicht im Archiv eingebunden sind können wie folgt angefordert werden.

1. Klicken sie auf den Beitrag aus der Titelliste
2. Füllen sie das Formular aus und fragen sie eine bevorzugte Einbindung an

Wir ziehen die Einbindung vor und senden eine Benachrichtigung sobald der Beitrag eingebunden wurde.