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Open Password: Donnerstag, den 8. September 2016
Pushdienst 2016’#102
ICIC – Christoph Haxel – Kongress der Bibliothekare und Informationsspezialisten – Stephan Holländer – Referendum – Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – Sigrid Riedel – WTI Frankfurt – Creditsafe – Ex Libris – Alma – Instaffo
Briefe
ICIC in Heidelberg für InfoPros
für Wissenschafts- und Patentinformationen
2017 in Nizza
Dear Colleague, Only one week left to register for the ICIC( (International Conferrence for the Information Community) at the early bird rate! Register before on September 15, 2016, and save 200 EUR!
Join us in Heidelberg by Registering Today (http://www.haxel.com/icic/2016/registration) for the ICIC Conference where you will have the opportunity to learn from world-renowned experts on scientific and patent information and technology research. It is an excellent forum to learn and share best practices regarding a specific process in searching and retrieving information. Vendors will be available to discuss their expertise and products. The key objective of this meeting is to provide opportunities for learning, networking and professional development. For a full list of speakers, please see the conference program at http://www.haxel.com/icic/2016/Programme.
I look forward to seeing you in Heidelberg
Christoph Haxel
Dr. Haxel Consult
Friesenberg 1 // 69177 Heidelberg // Germany
www.drhaxel.com
PS.: BTW I am still looking for good speakers for my next conference in Nice: http://www.haxel.com/ii-sdv/2017/call-for-papers
Kongress der Bibliothekare
und Informationsspezialisten (BIS)
Teilnehmerrekord mit 555 Teilnehmern
Referendum gegen Urheberrecht
für den Fall des Falles beschlossen
Plus Sicherstellung der Machbarkeit
Von Stephan Holländer
Kongress der Bibliothekare und Informationsspezialisten zum Thema “Bibliotheken & Politik” in Trägerschaft des Verbandes Bibliothek Information Schweiz (BIS) mit 555 Teilnehmern an der Universität Luzern (31. August bis 2. September). Das ist ein Teilnehmerrekord.
Die Generalversammlung des BIS beschloss, gegen das sich in Revision befindliche Urheberrecht (URG) ein Referendum durchzuführen und sprach sich einstimmig mit 279 Stimmen für einen tiefen Griff in die Verbandskasse aus: Der Betrag von 200.000 Schweizer Franken, das sind etwa 183.455 Euro sollen dafür aufgewendet werden. Aus der weiteren Informationsbranche soll noch einmal ein gleich hoher Betrag im nächsten Jahr dazu kommen.
Hintergrund dieses Beschlusses ist es, dass die Regierung einen Gesetzentwurf zu einem novellierten Urheberrecht unter anderem einen neuen Artikel Art. 13 Abs. 1 und 2 im Entwurf zum URG (E-URG) eingefügt hat, der neu für die kostenlose Ausleihe eine Urheberabgabe vorsieht, im Volksmund auch „Bibliothekstantieme“ genannt.
Zwar haben sich alle Kantone und der Städtegemeindeverband als hauptsächlich Zahlende in der Vernehmlassung gegen eine solche Regelung ausgesprochen, aber der Verband möchte sicherstellen, dass er schnell mit einem Referendum reagieren kann, sollte der Artikel nach der Verabschiedung im Parlament noch immer im Gesetz stehen.
Lichtbildschutz – Prädikat ungenügend.. Nicht nur aus der Ecke der Bibliotheken droht dem Gesetzesentwurf Ungemach. Auch die Fotografen sind unzufrieden. Bei der laufenden Revision des URG will die Bundesregierung (in der Schweiz Bundesrat genannt) diese „ungerechtfertigte Schutzlücke“ schliessen. Doch die im Entwurf vorgeschlagene Spezialbestimmung Art. 37a E-URG für Pressefotografien wurde in der Vernehmlassung ebenso von allen Seiten zerzaust – zu Recht, findet der Schreibende. Die Berufsfotografen treten für einen Lichtbildschutz ein, mit dem Deutschland und andere europäische Länder seit Jahren ihre Erfahrungen gemacht haben. Open Password wird über den weiteren Weg des Gesetzes in der Schweiz berichten.
Darüber hinaus wurde zusätzlich zu den Fachvorträgen auf verschiedenen Veranstaltungen der Stand der Informationsbranche mit Schwerpunkt Bibliotheken mit Politikern aus der Bundespolitik erörtert.
BIS (2)
Was die Schweizer Kollegen ausmacht:
Organisierungs-, Mobilisierungs-
und Handlungsfähigkeit
Relevanz selbstverständlich,
Gespräche mit der Praxis, finanzielle Solvenz
Ein kleiner Zusatz aus deutscher Perspektive (W.B.):: Da kann man nur staunen, was die Schweizer Kollegen vollbringen: eine hierzulande ungewohnte Organisierungs- und Mobilisierungsfähigkeit, die zu einem Teilnehmerrekord führt – eine selbstverständliche Relevanz der Veranstaltung, die sich bereits im Titel widerspiegelt, kombiniert mit Gesprächsfähigkeit und tatsächlichen Gesprächen mit der Praxis (hier der Politik) – die Übernahme politischer Verantwortlichkeiten in für zentral gehaltenen Fragen verbunden mit einer tatsächlichen politischen und finanziellen Handlungsfähigkeit.
Sind denn die Schweizer Kollegen solche Genies? Oder arbeiten sie nur seriös und solide?
Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg 2016 (1)
Information Strategies and Solutions
in Challenging Times
„Leitveranstaltung für Information Professionals und Informationsanbieter“
„Am 20. Oktober 2016 finden in Halle 4.2, Raum Dimension bereits zum vierten Mal die „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ statt. Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung von der Frankfurter Buchmesse und dem Arbeitskreis Informationsvermittlung. Sie gilt im Rahmen der Buchmesse als die Leitveranstaltung für Information Professionals, Informationsvermittler, Großnutzer und Informationsanbieter.
Das Thema „Information Strategies and Solutions in Challenging Times“ verspricht spannende Sprecher für interessante Business Insights. Ab 11:20 Uhr nimmt unser Vorstand Sigrid Riedel erstmalig am Dialog zwischen Anwendern und Anbietern zur Versorgung der Wirtschaft mit Technik- und Patentinformationen teil. Wir laden Sie ein: Folgen Sie dieser Diskussion live oder folgen sie ihr auf Twitter unter dem Hashtag #infopro16“
Aus dem Newsletter des Steilvorlagen-Sponsoren WTI-Frankfurt
Anbieterinformationen
Creditsafe: Reichweite auf 230 Millionen
Firmenprofile ausgeweitet
Ex Libris: Alma für hundert Bibliotheken
im Kanton Waadt
Instaffo: Automatisierung
von Headhunter-Funktionen
Creditsafe. Der nach eigenen Angaben weltweit meistgenutzte Anbieter von Bonitätsberichten hat die Firmen- und Finanzdaten von 18 zusätzlichen Ländern in sein Angebot aufgenommen, darunter Tadschikistan, Malaysia, Thailand, Vietnam, Kasachstan, Laos, Island, Myanmar, Aserbaidschan und Kambodscha. Damit wächst die Datenbank von Creditsafe um 21 Prozent auf 230 Millionen Firmenprofile weltweit. Abrufbar sind auch Gewinn- und Verlustinformationen sowie Betriebskosten und Finanzinformationen wie beispielsweise Firmenwert und die Höhe nicht genutzter Anlagen, Angaben über Wettbewerber und über die geografische Umsatzverteilung neuer Firmen.
Ex Libris. Ex Libris, eine ProQuest-Tochter, hat mit der Implementierung von Alma im schweizerischen Renouvaud-Verbund mehr als 500 Institutionen mit Alma live gestellt. Der Verbund bedient das Kanton Waadt und besteht aus mehr als hundert Bibliotheken. Für das Strategie- und Finanzmanagement ist die Kantons- und Universitätsbibliothek Lausanne verantwortlich.
Instaffo. Das Karriereportal Instaffo für die Vermittlung von Führungskräften aus IT, Finance, Marketing und Sales hat seinen Betrieb aufgenommen. Es baut auf einen selbstentwickelten Matching-Algorithmus auf, der die klassischen Tätigkeiten von Headhuntern automatisiert und angeblich für seine Kunden zu 70 Prozent günstiger arbeitet. Für Jobsuchende ist der Service kostenfrei, während Arbeitgeber nach erfolgreicher Vermittlung 6.000 € zahlen. Basis für das Matching von Angebot und Nachfrage bilden neben den fachlichen Qualifikationen ein Persönlichkeitstest. Instaffo zahlt Geldprämien für erfolgreiche Vermittlungen. www.instaffo.com
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