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Open Password – Dienstag, den 23. Oktober 2018

#456

 

SVP – Market Intelligence – Künstliche Intelligenz – Paraskewi Lagos Huerta – Schott AG – Recherche – Eberhard Häfele – Leica Biosystems – Yvon-Laurent Lusseault – ETAS – Patrick Sutor – Heidelberger Druckmaschinen – Thomas Keil – SAS Institute- Jenny Ripke – Miki Vayloyan – Recherche-Tools – LexisNexis – Informationssuche – Nexis – Datenanalyse – Visualisierung – Informationsvermittlung – Fake News – Swissintell – Market Intelligence – SVP – Paraskewi Lagos Huerta – Eberhard Häfele – Yvon-Laurent Lusseault – Patrick Sutor – Thomas Keil, – Jenny Ripke – Schott – Leica Biosystems – ETAS – Heidelberger Druckmaschinen – SAS Institute

Provider´s Corner

SVP

Market Intelligence und KI
gehen Symbiose ein

  1. SVP-Fachtagung „Market Intelligence der Zukunft – Zukunft durch Market Intelligence“ in der Print Academy Heidelberg in Trägerschaft der SVP Deutschland AG und mit 60 Teilnehmern.

Anders als in den vergangenen Jahren gab es keine Keynote von einem prominenten Redner, dafür stellten fünf erfahrene Market Intelligence Manager stellten ihre Market Intelligence Organisation vor und boten einen Einblick in den Status Quo ihrer Arbeit:

– Paraskewi Lagos Huerta, Schott AG, sagt voraus, dass teil- oder vollautomatisierte MI-Plattformen in Verbindung mit künstlicher Intelligenz ihre Arbeit revolutionieren werden.
– Eberhard Häfele, Leica Biosystems GmbH, stellte fest, dass Daten von hoher Qualität wichtig seien, genauso aber auch emotionale und empathische Aspekte, die sich jedoch nur im direkten Kontakt mit den Kunden der Unternehmen gewinnen lassen und nicht automatisiert.
– Yvon-Laurent Lusseault, ETAS GmbH, zeigte am Beispiel einer hohen Unternehmensbewertung, wie MI-Daten zuverlässig eingesetzt werden, um hinter eine möglicherweise glänzende Fassade zu sehen.
– Patrick Sutor, Heidelberger Druckmaschinen AG, hält die Aufbereitung von MI-Daten für den Vertrieb durch Sales Analysten für unabdingbar, ebenso den Einsatz eigener Data Scientists in MI-Organisationen.
– Dr. Thomas Keil, SAS Institute GmbH, zeigte, wie sich Big Data schon heute in Market Intelligence einbinden lässt und die Insights verändert.

Jenny Ripke, Vorstand SVP, fasste die Ergebnisse der Diskussionen zusammen:

– Intime Branchenkenntnisse sind heute in der Market Intelligence Voraussetzung und nicht mehr „nice to have“,
– Die Bedeutung von MI wird weiter zunehmen, denn Unternehmen ohne MI werden aufgrund des schnellen Wandels von Märkten untergehen,
– In den Unternehmen wird die Bedeutung von MI und ihrer Vernetzung mit allen relevanten Unternehmensbereichen fortschreiten – darunter auch mit Sales und F&E,
– Analyseergebnisse veralten schneller denn je,
– Digitalisierung, Megatrends und Big Data sind aktuell die wichtigsten Themen in der Market Intelligence, zunehmend auch mit Sicht auch auf KI.

Die nächste Fachtagung Market Intelligence wird im Frühjahr 2020 stattfinden, also diesmal erst nach zwei Jahren.

Praxis-Tipps

Gute Vorbereitung für

die zuverlässige Recherche

Vertrauen Sie Ihren Recherche-Tools?

Von Miki Vayloyan

Gute Vorbereitung ist eine wichtige Voraussetzung für geschäftlichen Erfolg. Je besser Sie sich informieren und vorbereiten, desto fundierter fallen Ihre Entscheidungen aus und desto erfolgreicher und zufriedener werden Sie sein. So kann Ihnen beispielsweise der Zugang zu aktuellen Informationen über Ihre Branche einen Vorsprung in Ihrem Aufgabenbereich verschaffen. Eine effiziente Methode, um die nötigen Informationen zu sammeln, besteht im Einsatz digitaler Tools, mit denen Sie einschlägige Marktinformationen suchen, analysieren und teilen können (zu den Tools: www.lexisnexis.de/loesungen/research/marktrecherche-nexis).

Schritt 1: Die richtigen Informationen finden

Wer zuversichtliche Ergebnisse erhalten will, muss im ersten Schritt dafür sorgen, dass er die richtigen Informationen findet. Darin liegt oftmals die größte Herausforderung. Während das Internet jede Menge nützlicher Informationen bietet, ist es auch ein Sammelbecken für unglaubwürdige, veraltete oder einfach völlig falsche oder irreführende Angaben. Die richtigen Informationen findet man daher nur durch eine sorgfältige Auswahl der richtigen Quellen.

Zu diesem Zweck können Sie auf kostenlose, teilweise kostenlose oder lizenzierte Inhalte zugreifen. Beginnen Sie mit dem Thema, nach dem Sie suchen. Ziehen Sie die Experten zurate. Danach können Sie die Quelle genauer unter die Lupe nehmen. Sie können die relevanten Inhalte von den einzelnen Websites selbst zusammenstellen oder auf Inhalts-Aggregatoren wie Nexis zugreifen, die eine handverlesene Vorauswahl an öffentlichen und lizenzierten Informationen bieten. Andere potenziell zuverlässige Quellen sind unter anderem staatliche Websites, Daten zur Finanzberichterstattung von börsennotierten Unternehmen, Zeitungen oder öffentliche Forschungsdaten (wie z. B. Pew Research Data).

Schritt 2: Die Informationen analysieren

Nachdem Sie die richtigen Informationen gefunden haben, starten Sie mit der Analyse. Diese ist nicht immer einfach, insbesondere wenn die Informationen aus verschiedenen Quellen stammen, da Sie in diesem Fall einen Gesamtüberblick aus zahlreichen kleineren Teilen ableiten müssen. Sie sollten darauf achten, dass Ihre Daten bereinigt und einheitlich formatiert sind und dass etwaige Bezugsgrößen angeglichen werden (Maßeinheiten, Schlagwörter usw.). Denn Wissen wird erst dann zur Macht, wenn die Informationen für Ihre spezifische Situation auch Sinn ergeben. Insofern kann es hilfreich sein, wenn Sie die Daten visualisieren, um Muster, Themen und Trends leichter ablesen zu können. Es gibt verschiedene Tools zur Datenvisualisierung, teils kostenpflichtig und teils frei verfügbar. Finden Sie heraus, welches davon Ihren Anforderungen und den Informationen, die Sie analysieren möchten, am besten entspricht (zu den Tools zur Datenvisualisierung: www.lexisnexis.de/loesungen/research/recherche-visualisieren-nexis-analyser).

Schritt 3: Die Ergebnisse vermitteln

Wenn Sie Ihre Ergebnisse auf schlüssige, leicht verständliche Art und Weise an Ihre Mitarbeiter oder Teammitglieder weitergeben, weisen Sie sich damit als Experte aus. Und wenn Sie wissen, dass Sie all die nötigen Einzelinformationen gefunden, korrekt analysiert und in Form eines fundierten Berichts mit klaren Empfehlungen zusammengefasst haben, können Sie geschäftlichen Entscheidungen zufriedener und zuversichtlicher entgegenblicken. Möglicherweise ist eine E-Mail dazu nicht ausreichend. Stattdessen empfiehlt es sich, die Informationen auf interaktivere Art und Weise weiterzuleiten. Indem Sie beispielsweise gemeinsame Benachrichtigungen oder Ordner einrichten, regen Sie einen Dialog innerhalb Ihres Unternehmens an.

Wenn Sie diese drei grundlegenden Schritte für das Sammeln von Informationen aus zuverlässigen Quellen, die korrekte Analyse der Daten und die sichere Weitergabe der Ergebnisse befolgen, haben Sie die nötigen Vorbereitungen getroffen, um mit Zuversicht an Ihre Arbeit zu gehen.

„Vor allem die Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg.“– Alexander Graham Bell

Unser Tipp: Gehen Sie noch einen Schritt über reine Vorbereitung hinaus: Seien Sie zuversichtlicher im Hinblick auf Ihre Unternehmensinformationen mit einer Recherchelösung wie Nexis. Wir sammeln alle relevanten Quellen, normalisieren die Ergebnisse und filtern beziehungsweise analysieren große Mengen an Informationen, damit Sie Empfehlungen für Ihr Unternehmen erstellen und vorlegen können.

Drei Möglichkeiten, diese Informationen sofort anzuwenden:

  1. Lesen Sie diese Tipps im Kampf gegen Fake News (www.lexisnexis.de/whitepaper/fake-news-bekaempfen.pdf).
  2. Erfahren Sie mehr darüber, wie Nexis Ihnen bessere Ergebnisse bringen kann (www.lexisnexis.de/loesungen/research/marktrecherche-nexis).
  3. Lassen Sie sich nicht vom kostenlosen Internet täuschen. Es mag ein Ausgangspunkt sein, aber Sie sollten Ihre Quellen und Fakten immer überprüfen! Erfahren Sie mehr in unserer Infografik (www.lexisnexis.de/blog/medienbeobachtung/die-kosten-des-kostenlosen).

Miki Vayloyan ist für LexisNexis als Business Development Manager Media Intelligence innerhalb der DACH Region tätig. Ihr Beratungsschwerpunkt liegt im Bereich der (Social-) Medienbeobachtung – vom professionellen Monitoring, der Evaluation, zu Analysen und Insights sowie geeigneten Kommunikationskanälen. Seit Oktober 2016 ist sie Präsidentin des Schweizerischen Verbands für Marktbeobachtung, Wettbewerbsanalyse und Strategieplanung – Swissintell.

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