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Open Password – Dienstag,

den 26. Juni 2018


# 388

 

Richard David Lankes – Ilona Munique – GBI-Genios –  Friedrich Figge – Bibliothekartag – Willi Bredemeier – Elisabeth Simon – Christine Wellems – Öffentlichkeitsarbeit – Location – Rafael Ball – Aroud de Kemp – Digital Health – Münchener Kreis – Digitalisierung – Big Data – Bernhard Seidenath – CSU – Vernetzung – Bernhard Wolf – TU München – Datenaustausch – Gesundheitsdatenzentren – Datenschutz – Fabian Prasser – Klinikum rechts der Isar – 4P-Medizin – Patientenautonomie – Barbara Böttcher – Watson Healthcare – Stefan Biesdorf – McKinsey – Josef Noll – Universität Oslo – System Thinking – Try and Succeed – Michael Dowling.


Briefe (1)

Noch ein Fan für Richard David Lankes

Zu: 40 Jahre GBI-Genios: A Touch of German Dream is Going On, von Willi Bredemeier, in: Open Password, 21. Juni, #386 – Buch des Jahres: „Erwarten Sie mehr“ von Richard David Lankes, von Ilona Munique, in: Open Password, 23. Februar, # 324

„Lieber Herr Dr. Bredemeier,in alter Verbundenheit seit den Zeit von „Gokls-Genios“. Habe mit Begeisterung das von Ihnen mitübersetzte neueste Buch von Lankes gelesen.“

Prof. Friedrich Figge, Electronic Publishing und Multimedia, HTWK Leipzig


Briefe (2)

PR-Erfolg in Berliner Zeitung,
aber Probleme mit Nachverkehr
und Suche nach Ausstellern

Zu: Bibliothekartag (1): Vielleicht alles sinnvolle kleine und kleinste Projekte, aber wo bleibt die Perspektive und der „Blick über den Tellerrand“? –  Von Willi Bredemeier – 107. Bibliothekartag (2): Ein politisches Fazit – Bibliotheken und Verlage als „ziemlich beste Feinde“ – Was tun mit rechtsradikaler Literatur, was mit den sinkenden Druckkostenzuschüssen? – Von Elisabeth Simon, in: Open Password, 20. Juni, #385

Sehr geehrter Herr Bredemeier,

mit Interesse habe ich den Bericht in Password zu diesjährigen Bibliothekartag gelesen. Ich möchte ihm in zwei Punkten widersprechen:

  1. Es gab sehr wohl eine Berichterstattung in einer Berliner Tageszeitung. Zu meiner größten Freude las ich in der Ausgabe der Berliner Zeitung vom Freitag einen durchaus lesenswerten Kommentar zum Bibliothekartag. Leider habe ich die Ausgabe nicht aufgehoben.
  2. Mein persönlicher Eindruck vom Tagungscentrum deckt sich nicht ganz mit dem in Password. Sicher muss es nicht immer Berlin Mitte sein, die Lage des Estrel Hotels halte ich nicht für ein Problem, auch wenn die angrenzenden Baustellen nicht gerade einladend wirkten und – viel schlimmer- nie klar war, ob die Bushaltestelle direkt am Center nun von dem Bus, in dem man saß bzw. in den man einsteigen wollte, bedient wird. Mal so, mal so. Als häufige Nutzerin des ÖPNV bin ich solchen Kummer aber auch aus anderen Städten gewohnt, nur bei Zeitdruck bei einem Termin auf einer Tagung ist es misslich, wenn man von der nächsten Station aus durch Baustellen zurücklaufen muss, weil der Busfahrer an der Estrel-Station durchfährt.  Mir erschien das Tagungszentrum aber auch nicht übersichtlich, da die enge Verknüpfung von Hotel und Tagungsbereich eher zur Verwirrung beiträgt.

Auch die Suche nach Ausstellern fand ich schwierig. Diesen Eindruck haben mir zwei Aussteller, mit denen ich gesprochen habe, auch bestätigt. Fragen Sie doch mal die Aussteller, was sie von den Räumen im Estrel halten, es wäre doch mal interessant, deren Bewertung zu hören.

Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg, Dr. Christine Wellems, Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, Bürgerschaftskanzlei, Leiterin Informationsdienste


Briefe (3)

4000 Teilnehmer – und kaum
ein Echo in den Medien

 

Programmbestimmung nach Vorschlägen
möglicher Referenten

Bibliothekartag (1): Vielleicht alles sinnvolle kleine und kleinste Projekte, aber wo bleibt die Perspektive und der „Blick über den Tellerrand“? –  Von Willi Bredemeier – 107. Bibliothekartag (II): Ein politisches Fazit – Bibliotheken und Verlage als „ziemlich beste Feinde“ – Was tun mit rechtsradikaler Literatur, was mit den sinkenden Druckkostenzuschüssen? – Von Elisabeth Simon, in: Open Password, 20. Juni, #385

Lieber Willi,

im Berliner Tagesspiegel wurde den Bibliothekartag kurz angekündigt, aber es gab keine(n) Bericht(e). Schlechte Pressearbeit also.

Das Programm war anscheinend nur für diejenige interessant, die ein Referat vorgeschlagen hatten.

Dr. Ball hat m.E. einen sehr guten Fachbeitrag zum Thema ‚Transformation des Publikationssystems’ im b.i.t.online publiziert. Ref. 21(2018) Nr. 1 Seite 8-17.

Viele Grüße aus Berlin Arnoud de Kemp, Berlin


Fachkonferenz „Digital Health“

Mit Big Data zur 4P-Medizin:

Präventiv, personalisiert, präzise
und partizipativ

Durch eine einrichtungsübergreifende Nutzung patientenrelevanter Informationen können Behandlungen optimiert und bessere Therapieerfolge erzielt werden.

Foto: fotolia/wladimir1804

Fachkonferenz „Digitalisierung und Big Data als Treiber für ein patienten- und outcome-orientiertes Gesundheitswesen“ des Münchener Kreises mit 140 Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. „Das Gesundheitswesen ist im Bereich der Digitalisierung eine Baustelle – hier werden jetzt die Weichen gestellt“, beschrieb Bernhard Seidenath, Mitglied des Bayerischen Landtags und gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, die aktuelle Lage in Deutschland. Nur durch eine bessere Vernetzung aller Akteure und einen effizienteren Datenaustausch könnten die Behandlung der Patienten optimiert und letztendlich bessere Ergebnisse erzielt werden.

Infrastruktur first. Eine funktionierende Infrastruktur sei die Voraussetzung für die Implementierung konkreter Services und Plattformen für „Digital Health“. Prof. Dr. Bernhard Wolf, Technische Universität München, sprach das „schnelle Internet“ an: „Gerade für die Gesundheitsbranche brauchen wir hohe Kapazitäten in der Breitbandverfügbarkeit. Dieser Aspekt ist bisher leider vernachlässigt worden.“ Damit der Datenaustausch zwischen den Akteuren reibungslos und patientenorientiert erfolgen könne, sei darüber hinaus eine Vereinheitlichung der Schnittstellen und Anwendungsstandards unerlässlich.

Stärkung des Patienten als Akteur. Die Einführung von Gesundheitsdatenzentren bietet die Möglichkeit der Analyse großer Datensätze, beispielsweise für die Therapie- und Versorgungsforschung, aus der sich verbesserte Behandlungsmethoden ableiten lassen. Allerdings wirft das „Sharing“ von Patientendaten die Fragen nach einem ausreichenden Datenschutz und entsprechenden Regulierungen auf. Dr. Fabian Prasser vom Klinikum rechts der Isar machte deutlich, dass durch unterschiedliche Verfahren der Datentransformation wie Pseudonymisierung und Stichprobenziehung sicherzustellen sei, dass die verwendeten Daten nicht zu re-identifizieren sind. „Datenschutz ist auch ein Abwägungsprozess zwischen Risiko vs. Nützlichkeit für das Wohl des Patienten“, so Prasser.

Big Data macht eine 4P-Medizin möglich – präventiv, personalisiert, präzise und partizipativ. Gleichzeitig rückt der Patient als Akteur in den Fokus. Damit die Bereitschaft zu Veränderungen und das Vertrauen in die Technologie gestärkt werden, müsse die Datenverantwortlichkeit ernst genommen werden und seien die Daten zu verschlüsseln. Den Schlüssel dazu habe dann der Patient, so Dr. Barbara Böttcher von Watson Healthcare, IBM Deutschland GmbH.

Vom „System Thinking“ zum „Try and Succeed“. Estland, Dänemark, Japan oder Norwegen seien Beispiele für Vorreiter im Bereich „Digital Health“. Dessen ungeachtet hinke die Digitalisierung des Gesundheitssystems – beispielsweise verglichen mit dem Finanzsektor – auch dort hinterher, urteilte Dr. Stefan Biesdorf von McKinsey & Company. Dass der besondere Rückstand in Deutschland an den zähen regulativen Fortschritten und an falschen gedanklichen Ansätze und weniger an technischen Voraussetzungen liege, brachte Professor Josef Noll, Basic Foundation, Kjeller und Universität Oslo auf den Punkt: Während in Deutschland noch „System Thinking“ vorherrsche, gäbe es in Norwegen eine vernetzte „Try and Succeed“-Herangehensweise. Prof. Dr. Michael Dowling, Vorstandsvorsitzender des Münchener Kreises resümierte: „Die Herausforderungen liegen auf der Hand. Jetzt gilt es, konkrete Lösungsansätze zu finden.“

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