Open Password – Dienstag,
den 12. November 2019
# 660
Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – Teilnehmerumfrage – Mary Ellen Bates – Strukturierung – Vielfalt – Praxisrelevanz – Willi Bredemeier – Networking – Gerlinde Mohr – Anni-Barbara Endler- Jobst – Stephan Raif – Success Stories – Zukunftsthemen – Künstliche Intelligenz – Datenanalyse – Best Practice – Rechtliche Fragen – Innovation – Visualisierung – Retrieval – Patentanalysen – Verbesserungsmöglchkeiten – Zeitmanagement – Internationalisierung – Networking – Öffentlichkeitsarbeit – Organisation – Technik – Catering – Buchmesse – Besucherwerbung – Clarivate – OpSec Security – MarkMonitor – Experian – Vserv – Wolters Kluwer – LegalVIEW Predictive Insights Module – EBSCO – PsychTHERAPY – American Psychological Association – MetrixLab – Pre-test Advertising – Al Ahram – East Viel Information Services – HBZ – ALMA – Ex Libris
Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg
Siegeszug für Mary Ellen Bates
in der Akzeptanz der Teilnehmer
Lob für Strukturierung,
Vielfalt, Praxisrelevanz
und spezifische Informationsbereiche
Bei allem Gesamtlob lohnt es sich im Detail, nach weiterer Perfektion zu streben
Von Willi Bredemeier
Zweiter Teil
Auch im siebenten „Steilvorlagen“-Jahr halten die positiven Bestätigungen verbunden mit vielen Anregungen für die Weiterentwicklung durch die Teilnehmerumfrage an. Die Zustimmungsraten zu den allgemeinen Bewertungen überschritten – wie im ersten Teil dieser Auswertung dargestellt – immer wieder die 90%-Marke. Die Teilnehmer bewerteten die Performance der Referenten und der Podiumsdiskussion nach Schulnoten und kamen insgesamt auf eine Durchschnittsnote von 1,86 (die Studierenden hier ausgenommen).
Wie verändert sich dieses Bild, wenn wir von der Vogelperspektive auf die „Steilvorlagen“-Veranstaltung abgehen und uns den Details zuwenden?
Die Teilnehmer wurden gefragt: „Was hat Ihnen an dieser Veranstaltung besonders gefallen?“ Aus der Verteilung der Antworten ergibt sich, dass „Networking“ mit einem Anteil von 11% einige Bedeutung für die Teilnehmer, aber nicht mit den Inhalten und den Eindrücken mithalten kann, den die Referenten (einschließlich der Podiumsdiskussion und der Moderatoren) und die von ihnen vermittelten Inhalte hinterließen (Anteile jeweils 40%). Unter den Referenten kam Mary Ellen Bates mit einem Anteil von 22% zu mehr „Likes“ als alle anderen Referenten und Moderatoren zusammengenommen. Zweite wurde Gerlinde Mohr mit einem Anteil von 7%. Mehrere Male wurde auch eine veranstaltungsfördernde Stimmung gelobt (Anteil: 5,5%).
Tabelle 7
Was hat Ihnen an dieser Veranstaltung besonders gefallen?
(nach Anteil der Nennungen in %)
Begründungen im Wortlaut:
Referenten, Moderatoren, Podiumsdiskussion: „Die Keynote von Frau Bates (12), u.a. „Mein InfoPro zu treffen“
Bates-Moderation („sehr unterhaltsam“)
Viel kompetente Frauen auf dem Podium
Inhalte: Alles Volltreffer in diesem Jahr!! Super! – Das Format – Themen/Die Vorträge – Sehr spannende Themen – Interessante Vorträge
Vielfalt – Themenvielfalt (2)
Die Zusammenstellung der Vorträge – Das Programm – Guter Themenmix – Sehr strukturierte Vorträge – Mix Networking und Impulsvorträge
„Praktische“ Vorträge – Praxisanwendungen – Gute Praxisbeispiele – Praxisbeispiele und deren Relevanz – Gute Insight in Praxis anderer InfoPros
Einblicke in die Tätigkeit von InfoProfis – Einblicke in unterschiedliche Branchen (Geodaten, Pharma) – IP-Probleme werden angesprochen – KI ist nicht Technologie der Zukunft
Networking: Meet and Greet – Treffen mit Branchenkollegen – Gespräche in den Pausen – Die Pausen zum Gespräch mit anderen Teilnehmern – Die Pausen – Networking
Stimmung, Atmosphäre: Freundliche Stimmung – familiäre Stimmung – Freundliche Atmosphäre
Organisation, Catering: Deutsche Sprache als „Konferenzsprache“ – Der Kaffee
*
Als weitere Frage wurde gestellt: Zu welchen weiteren Themen würden Sie gern künftige Veranstaltungen besuchen? Es gingen 43 Antworten ein. Gut jeder Vierte würde gern künftige Veranstaltungen zur Künstlichen Intelligenz bzw. Datenanalyse besuchen (Anteil: 26%), gefolgt von Teilnehmern, die auf „Praxis“ und „Best Practice“ besonderen Wert legen (Anteil: 16%) sowie von Teilnehmern, die rechtliche Fragestellungen bzw. Innovationszusammenhänge behandelt wissen wollen (Anteile jeweils 12%). Jeweils zwei Nennungen entfielen auf Visualisierung, Retrieval und Patentanalysen (Anteil jeweils: 5%). Weitere Fragestellungen ließen sich nicht so gut zusammenlegen, sie machen zusammengenommen einen Anteil von 21% aus.
Tabelle 8
Zu welchen weiteren Themen würden Sie gern künftige Veranstaltungen besuchen?
(nach Anteil der Nennungen in %)
Künstliche Intelligenz und Datenanalyse: AI – Gefahr der „künftigen“ KI – KI (3) – Machine Learning – Deep Learning – KI und Information Professionals: die bisherige Thematik weiterverfolgen, da dies die Entwicklung der Zukunft ist
Datenanalyse für Gesellschaftsanalysen und Personal Score – Data-Science-Anwendungen – Analysetechniken im Vergleich
Praxis, Praxis, Praxis: Success Stories aus der Praxis – Weitere Praxisbeispiele für Anwendung von InfoServices – Best Practices – Praxisbeispiele – Weiterhin „Best Practice“-Beispiele – Mehr Praxisbeispiele – Praxis, Praxis, Praxisbeispiele
Rechtliche Fragestellungen: Urheberrecht (2) – Lizenzrecht für InfoPros – Lizenzierung – DSGVO
Innovation: Urheberrecht (2) – Lizenzrecht für InfoPros – Lizenzierung – Mehr Anbieter von innovativen Tools im Bereich AI/Research Tools
Visualisierung: Influencer als Informationsintermediäre „Datenvisualisierung“ (Tableau et.) – Visualisierung
Retrieval: Information Retrieval – Future Information Retrieval Methods
Patentanalysen: Patentanalysen – Suche, Analyse und Bewertung von Patenten
Weitere Antworten: Diese Themen sind gut. – Vor allem, was so im Moment „Hype“ ist, mit dem die InfoPros zu kämpfen haben – Zukünftiges Potential für Informationsspecialists/Berufsbild verändert sich etc. – Vorstellung neuer Informationsquellen/-anbieter – Produktentwicklungspartnerschaften –
Wissensmanagement – Medienpädagogik – Social Media – Bitte nicht „Personal Brandings“
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Kommen wir zu den kritischen Stimmen, die sich aus der Frage „Was könnte an dieser Veranstaltung verbessert werden?“ ergeben. Stellt man den 36 kritischen Antworten den 55 lobenden Beurteilungen gegenüber, so ergibt sich ein Verhältnis von 1,53 zugunsten der lobenden Stimmen, kamen also auf zwei kritische drei lobende Stimmen. Ungeachtet dieses positiven Ergebnisses, der breiten Akzeptanz der „Steilvorlagen“-Veranstaltung in der Gesamtbeurteilung und der Marginalität mancher Kritikpunkte würde es sich dennoch lohnen, an Verbesserungsmöglichkeiten im Detail zu arbeiten.
Dabei beziehen sich die Detailkritiken am wenigsten auf die Referenten, Moderatoren und die Podiumsdiskussion. Mit Ausnahme des Sonderfalles „Personal Branding“, auf den an anderer Stelle eingegangen wurde, und der „Elevator Pitch Session“ haben alle einen Quotienten über 1 und verdient sich Frau Bates sogar im Bereich der kritischen Antworten ein indirektes Sonderlob („Mehr Theoretisches wie bei Frau Bates“). Auch beim Networking überwiegt das Lob nach Anzahl der Nennungen eindeutig den Tadel.
Kritik entzündete sich vielmehr am häufigsten an „Zeitliche Planung, Zeitmanagement“ mit einem Anteil von 25 % sowie an „Organisation, Technik, Catering“ mit einem Anteil von 22%. Demgegenüber wurde „Zeitliche Planung, Zeitmanagement“ überhaupt nicht sowie „Organisation, Technik, Catering“ wesentlich seltener gelobt. Eine mögliche Ausweitung der „Steilvorlagen“ auf einen ganzen Veranstaltungstag wurde bereits des Öfteren empfohlen, es wurde aber bislang nicht geklärt, wie viele Teilnehmer im Zuge einer Umstellung auf eine ganztätige Veranstaltung gehalten und gewonnen würden relativ zu denen, die der Veranstaltung verlorengingen. Auch besteht die Möglichkeit, dass es eine optimale Zeitplanung, die fast alle Interessenten zufriedenstellt, nicht geben kann (beispielsweise, weil Teilnehmer der „Steilvorlagen“ die weitere Buchmesse besuchen möchten).
Sicherlich hängt das Gelingen der „Steilvorlagen“-Veranstaltung nicht davon ab, dass man bessere Klicker für die Referenten anschafft. Es fällt aber doch auf, dass der Quotient lobende zu kritische Stimmen nun schon seit einer Reihe von Jahren eindeutig unter 1 gefallen ist. Dabei lohnt es sich auch bei den „begleitenden Services“ der Steilvorlagen-Veranstaltung, nach Perfektion zu streben und sich um die Details zu kümmern und als Voraussetzung für ein Gelingen sich um eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Buchmesse und dem Arbeitskreis Informationsvermittlung zu kümmern.
Erstmalig in sieben Jahren empfahlen zwei Besucher eine Separierung wenn nicht gar eine Trennung der „Steilvorlagen“-Veranstaltung von der Buchmesse. Das allerdings ist ein Vorschlag, zu denen die anderen Beurteilungen sowohl prinzipiell als auch im Detail keinen Anlass geben.
Tabelle 9
Was könnte an dieser Veranstaltung verbessert werden?
(nach Anteil der Nennungen in %)
Kritik an Referenten, Moderatoren, Podiumsdiskussion: Mehr Theoretisches wie bei Frau Bates – Warum war X da? Soll ich demnächst auch nachweisen, wie toll meine Firma ist?
Personal Branding passt leider nicht zu den anderen Themen – Inhaltlichen Cut zum Impulsvortrag weglassen, Personal Branding ist nicht zum Thema Information oder Data Science – Der Personal Branding Vortrag ist deplaziert und zudem nicht informiert. Bitte nicht nochmal einladen! – Personal Branding gehört nicht unbedingt in diese „kurze Konferenz“ (wenn diese zweitätig wäre, dann gut) – Auf die „Elevator Pitch Session“ verzichten und dafür mehr Zeit für Vorträge und Diskussion
Strukturierung, inhaltliche Kritik ohne Namensnennung: Warum KeyNote und Impulsvortrag = doppelt gemoppelt – Thematische Konzentration – Themen tiefergehend betrachten, nur ein Thema pro Veranstaltung – Die Themen waren nicht innovativ, aus meiner Sicht habe ich das alles schon vor 5-10 Jahren gehört.
Zeitliche Planung, Zeitmanagement: Mehr Zeit – Beginn um 10 Uhr – Zeitmanagement – Zeiten besser einhalten (insbesondere Elevator Pitch) – Besseres Zeitmanagement bei (Vendor)-Presentations – Wie schon in den Vorjahren die Länge, da könnte man doch gut eine Ganztagsveranstaltung draus machen (längere Fragesessions ermöglichen, ein paar weitere Vorträge) – ganztags – Ganzer Tag mit mehr Pausen – Genios-Datenbankfrühstück und Steilvorlagen am gleichen Tag
Internationalisierung, Sprache: Vorträge auf englisch, internationaler aufstellen. Klientel ist längst international unterwegs – Es wäre höflicher gewesen, alle Vorträge auf Englisch zu halten, wenn die Keynote-Speakerin aus den USA kommt. – Sprachteil gendern!
Networking: Vernetzung der Teilnehmer, Anstöße zur Kommunikation – Mehr Zeit für Diskussion + Austausch
Öffentlichkeitsarbeit: Hashtag?
Trennung/Separierung von Buchmesse?: Nicht im Rahmen der Buchmesse durchführen – Räumliche Trennung von der Buchmesse, man bezahlt das Ticket mit und hat dann keine Zeit, sie zu besuchen
Organisation, Technik, Catering: Eventuell schwierig zu lösen, aber das ständige Kommen und gehen stört, Türbereich abtrennen – Neue Klicker für die Präsentation anschaffen – Bessere Clic´cer – technischer Support – Die Technik – Kleiner Imbiss zu Beginn, belegte Brötchen oder Kekse für die Kaffeepause – ein paar Häppchen zur Kaffeepause – ein paar Snacks für zwischendurch
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Ferner wurde gefragt: „Würden Sie auch ohne diese Veranstaltung die Buchmesse besuchen?“ Wie in den Vorjahren so teilten sich auch diesmal die „Ja“- und die „Nein“-Stimmen in etwa zur Hälfte die Stimmen (diesjähriges Verhältnis: 49% Ja, 51% Nein).
Tabelle 10
Würden Sie auch ohne diese Veranstaltung die Buchmesse besuchen?
(In % der Befragten)
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Dann wurde noch gefragt: „Wie haben Sie von der Konferenz erfahren?“ Während die Studierenden vor allem von ihrer Einrichtung bzw. von ihrer Dozentin mobilisiert wurden, waren bei den Nicht-Studierenden vor allem die informellen Kontakte wichtig (Anteil von „Freund/Kollege“ 26%) vor der Presse (Anteile von „Newsletter“ und „Fachpresse“ zusammengenommen: 24%) und dem „Persönlichen Anschreiben der Buchmesse“ mit einem Anteil von 20%. Mehrere Stammkunden der „Steilvorlagen“ mussten erst gar nicht mobilisiert werden.
Tabelle 11
Wie haben Sie von der Konferenz erfahren?
(In % der Nennungen)
Sonstiges:
Nicht-Studierende: Kenne die Veranstaltung, halte aktiv danach Ausschau – steht jetzt fest im Terminkalender, Wiederholungstäterin – Wiederholungstäter – seit sieben Jahren dabei – Persönliches Anschreiben Dr. Graumann – Arbeitskreis – DGI – Password (2) – Vorgesetzte
Studierende: Hochschule (4) – Professorin (2)
Clarivate verkauft Markenschutzprogramm
OpSec Security, a provider of anti-counterfeiting and brand protection solutions, and Clarivate Analytics plc announced they have signed a definitive agreement whereby OpSec Security will acquire the MarkMonitor brand protection, antipiracy and antifraud business from Clarivate. Clarivate will retain the MarkMonitor Domain Management business. The transaction is expected to be completed by the end of 2019.
„Friction-free digital on-boarding experience“. Experian announced a strategic investment stake in Vserv, a pioneer in smart data platform for mobile marketing. This investment is in line with Experian’s vision to boost financial inclusion by enabling a friction-free digital on-boarding experience to consumers. This is the seventh in Experian’s series of investments in Asia Pacific over the last two years, which demonstrates its ongoing commitment to the region.
„LegalVIEW Predictive Insights“-Modul. Wolters Kluwer’s ELM Solutions has announced the release of Passport 19.2 with a new LegalVIEW Predictive Insights module. This module empowers customers with information they need to select the right law firm to handle each litigated matter using artificial intelligence (AI) and analytics from our proprietary LegalVIEW database, the legal spend database. LegalVIEW Predictive Insights also predicts budgets and matter duration.
Video-Datenbank mit Videodemonstrationen. EBSCO Information Services introduces PsycTHERAPY, a streaming video database of therapy demonstrations to support clinical and counseling psychology education. Produced by the American Psychological Association (APA), the PsycTHERAPY library offers more than 500 therapy demonstrations using the latest psychotherapy techniques.
Performance der Werbung ohne Umfrage. MetrixLab has launched a new tool which enables clients to pre-test advertising in just 24 hours. ACT Instant uses machine and deep learning elements of artificial intelligence (AI) to predict advertising performance without the need for surveys or respondents. At launch the solution is available in the US for mobile social video and will roll out globally for other ad formats.
140 Jahre Al-Ahram in digitaler Form. East View Information Services is pleased to announce the release of the digital archive of Al-Ahram, Egypt’s long-standing newspaper of record and the authoritative register of Egyptian life and politics for over 140 years. The Al-Ahram digital archive is a part of the East View Global Press Archive.
HBZ mit Alma. Ex Libris versorgt das Hochschulbibliothekszentrum Nordrhein-Westfalens und seine 43 Mitglieder mit Alma. Die Alma-Plattform ersetzt acht sich derzeit im Einsatz befindende Systeme.
Source: Outsell – Ex Libris – Alma
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