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Open Password – Montag,
den 10. Februar 2020

# 703

 

Anderer Heimatroman – Gerda Bredemeier – Willi Bredemeier – Simon Verlag für Bibliothekswissen – Bildungsrevolution – Bildungsfeindlichkeit – Strukturkrisen – Ruhrgebiet – Dienstleistungsgesellschaft – Ruhr-Universität Bochum – Studentenrevolte – Partielle Modernisierung – Westfälische Rundschau – Technologietransfer – Password – Verlagsgruppe Handelsblatt – Open Password – Kreatives Alter – Realschule – Walther Umstätter – Library Ideas – IWP – Heimat – Postindustrialisierung – Oskar Matzerath

Neu erschienen

Der andere Heimatroman in zweiter Auflage:
Überarbeitet, fortgeschrieben
und mit Mitautorin Gerda Bredemeier

Walther Umstätter: Bezüge zwischen dem Roman
und Open Password

 

Willi Bredemeier / Gerda Bredemeier, Der andere Heimatroman – Bildungsreisen durch ein unbekanntes Land 1943 – 2018 – Zweite überarbeitete und fortgeschriebene Auflage – Simon-Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2020.

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Die Inhalte
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Der Werdegang, das Überleben und die trügerischen Erfolge eines Bildungsenthusiasten vor dem Hintergrund einer Familiensaga und der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Das Thema der diversen Stationen auf den Wanderungen des Protagonisten ist die „Bildungsrevolution“, für die er fast immer zu früh kommt, bis er am Ende doch Anschluss an sie findet. So muss er als Kind in der extrem bildungsfeindlichen jungen Republik mit Lug und Trug um jede Druckzeile kämpfen – sei es ein Buch, seien es „Schundhefte“ wie die Lore-Romane. Er wird Zeuge des Untergangs der ländlichen Kultur und des Niedergangs der proletarischen Arbeiterkultur rund um Kohle, Stahl und Brauereien. Das Ruhrgebiet stellt sich ihm als kafkaeske Dienstleistungsgesellschaft in den Formen der Versicherungswirtschaft und Stadtverwaltungen darf. Weiterbildung und nie gestillter Lesehunger führen ihn an die Ruhr-Universität Bochum, wo er zwei leben führt, in der Studentenrevolte von 1968 und als Mainstream-Forscher.

Er wird Zeuge, wie Wirtschaft und Politik die Erneuerung des Ruhrgebiets hintertreiben. Der Protagonist zieht eine Bilanz zu sieben Jahrzehnten Ruhrgebiet. Er fragt sich, wo der letzte Arbeiter geblieben ist und was die sich mittlerweile im Leerlauf befindende Bildungsrevolution gebracht hat. Die Welt ist nicht unbedingt besser geworden.

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Die Autoren
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Der Autor Willi Bredemeier, seit 47 Jahren verheiratet, zwei Kinder, vier Enkelkinder, wurde 1949 in einer Bergarbeiterkolonie mit Bewohnern vorwiegend polnischen Migrationshintergrundes geboren. Nach seiner Kindheit auf einem Bauernhof an der Grenze zwischen Niedersachsen und Westfalen kehrte er ins Ruhrgebiet zurück, um als erste Fremdsprache Hochdeutsch zu lernen. Nach Engagements in einer Akzidenzsetzerei, diversen Industriearbeiterjobs und Arbeiten in der Versicherungswirtschaft holte er 1965 das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach. Danach lernte er das Zeitungsmachen in den Redaktionen Lünen und Gelsenkirchen der Westfälischen Rundschau (Dortmund). 1968 begann er ein Studium der Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte 1975 in Wirtschaftspolitik an der Universität Bremen. Parallel dazu nahm er an der 68er Studentenbewegung teil, durchwanderte den Karriereweg eines wissenschaftlichen Assistenten bis zur eigenständigen Akquisition von Forschungsprojekten und sollte als Geschäftsführer einer Agentur für Technologietransfer an den Hochschulen des Ruhrgebiets das Ruhrgebiet retten.

1983 wurde der Autor freiberuflich tätig und verdiente sein Geld mit Texten – dies in den Bereichen Zeitschriftenentwicklung und -gestaltung (darunter zwei Ruhrgebietszeitschriften), Marktforschung (darunter zwei langjährige Flaggschiffprojekte im Auftrag der Europäischen Kommission und des Bundesministeriums für Wirtschaft) sowie Public Relations. Die Fachzeitschrift „Password“ mit dem Berichterstattungsschwerpunkt „Kommerzielle Informationsdienste im Internet“ erschien von Beginn an (1986) unter seiner redaktionellen Verantwortlichkeit und wurde 1998 von ihm von der Verlagsgruppe Handelsblatt käuflich erworben. Seit 2007 ist sie nicht nur ein Printorgan, sondern auch eine werktäglich erscheinende elektronische Zeitung. Sie befindet sich nunmehr im 34. Erscheinungsjahr. 2016 wurde sie auf electronic only und open access umgestellt. Der Autor veröffentlichte viele Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften und verfasste diverse Bücher oder gab sie heraus, darunter zur Lohnpolitik, Innovationspolitik, Integration türkischer Arbeitnehmer, Marktentwicklung elektronischer Informationsdienste in Europa, Marktentwicklung Telekommunikation, Informations- und Kommunikationstechnik sowie E-Commerce in Deutschland sowie zu Zukunftschancen wissenschaftlicher Bibliotheken.

2010 gewann er den Short-Story-Wettbewerb der Stiftung „Kreatives Alter“ in Zürich. Das erste jetzt in zweiter überarbeiteter Auflage vorgelegte Buch ist sein erstes größeres Werk aus der Welt der Fiktion. In ihm hat er den Protagonisten mit seinen Erinnerungen an eine extrem bildungsfeindliche Bundesrepublik, in der gegebenenfalls um jeden Lesestoff gekämpft werden musste, ausgestattet. Später beobachtete er zum Teil als Insider ein halbes Jahrhundert lang die partielle Modernisierung des Ruhrgebiets. Die weiterhin bestehenden Defizite der Region führt der Autor auf die weitgehende politische, wirtschaftliche und kulturelle Monopolisierung der Region und das Fehlen der Neuerungskultur zurück. Ein weiteres belletristisches Werk, das das Leben einer Sippe über 700 Jahre beschreiben soll, befindet sich in Vorbereitung.

Die Autorin Gerda Bredemeier geborene Baer, seit 47 Jahren verheiratet, zwei Kinder, vier Enkelkinder, wurde 1946 als Tochter eines Holzmeisters im Bergarbeiterdorf Eppendorf (Wattenscheid, heute Bochum) geboren. Der Vater, dem ein weiterer Aufstieg im Bergbau angesichts mangelnder Bildungsabschlüsse verwehrt wurde, entsorgte entgegen dem Widerstand in Familie und weiterem Umfeld dafür, dass seine Töchter das Gymnasium besuchten. Nach dem Abitur immatrikulierte sich die spätere Autorin an der soeben gegründeten Ruhr-Universität Bochum, um dort Mathematik und evangelische Theologie zu studieren. Von 1971 bis 2009 war sie als Lehrerin an Realschulen in Wattenscheid, Lahr/Schwarzwald, Münster und Bochum tätig und beteiligte sich kontinuierlich an Gremienarbeit und Initiativen der evangelischen Kirche. Die sachliche Zusammenarbeit wurde mit den Jahren immer enger, bis jeder seiner Texte über ihren Schreibtisch ging und sie so zu seine „schärfste Kritikerin“ wurde. Die Initiative zu einem weiteren belletristischen Buchvorhaben ging von ihr aus. Über jährliche Treffen der „Sippe Bredemeier“ und Interviews soll die Entwicklung der Sippe uns einzelner ihrer Mitglieder zurück bis zum Jahr 1480 rekonstruiert werden.

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Stimmen zur ersten Auflage

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Walther Umstätter, in: Library Ideas. Nr. 25 (2014):

Auch wenn die 28 Jahre PASSWORD im Vergleich zu Nachrichten für Dokumentation (NfD) beziehungsweise der Information in Wissenschaft und Praxis (IWP) im 65. Jahrgang kaum vergleichbar sind, so ist es trotzdem eine Leistung, diese Zeitschrift, in der Willi Bredemeier für die Information Professionals kämpft, mit Leben erfüllt zu haben. Nun schrieb er seine Falschnamen-Memoiren als Anti-Heimat-Roman, in denen sich nur betroffene Insider wiedererkennen können. Wer den ersten oder zweiten Weltkrieg überlebt, vielleicht auch Gefangenschaft überstanden hat, wusste nicht nur, was Heimweh ist. Die Heimat und alle die dort blieben, erschienen insbesondere den jungen Soldaten verteidigungswürdig, ob sie wollten oder nicht, denn sonst wären ihre Opfer sinnlos gewesen. Was den meisten Menschen in der heutigen Globalisierung begrifflich nur schwer definierbar und nachvollziehbar ist, war den Heimatvertriebenen und Entwurzelten völlig selbstverständlich.

Der heimatliche Werteverlust begann, als man anfing sich über Heimatfilme lustig zu machen. Der Hölle gegenüber, die nicht nur die jungen Landser an der jeweiligen Front durchlebten, erschien die Erinnerung an die Heimat wie ein Paradies. Natürlich war sie für die Verbliebenen keinesfalls paradiesisch. Insbesondere im Ruhrgebiet war sie das weder vor, während, noch nach dem zweiten Weltkrieg, wo sich insbesondere beim Wiederaufbau alle freuten, dass die Schornsteine endlich wieder rauchten. Da war die Heimatidylle bei genauer Betrachtung eher eine andere Hölle, die sich hier aus der recht sarkastischen Sicht des Pseudonyms Gerd Arntz in Plattdeutsch entwickelt und nicht im bekannteren österreichischen Anti-Heimat-Roman-Stil. Außerdem ging es früher in den Anti-Heimat-Romanen meist um die Industrialisierung, während es hier bereits um die Folgen der Postindustrialisierung und des wachsenden Bedarfs nach Schulbildung für die kommende Informations- und Wissenschaftsgesellschaft geht. Die Bildungsreise von Gerd Arntz von der Zwergschule in Grotebühl bis zum Doktor, der sich mit dem kritischen Irrationalismus beschäftigt, macht deutlich, welch ein Vabanquespiel die Bildungspolitik in Deutschland bislang war. Arntz hat es bis zum Verleger einer Zeitschrift gebracht, während unzählige seiner Wegbegleiter auf der Strecke bleiben mussten. Auch bei ihm hing es, wie bei allen, die von unten kommen, zeitweise am seidenen Faden, wenn er schreibt: Vielen Dank, Herr Physiklehrer, Sie haben mir das Leben am Abendgymnasium unserer Stadt gerettet (Seite 293).

So ist Bredemeiers Fazit auf Seite 480, dass er in eine extrem bildungsfeindliche Bundesrepublik, in der um jeden Lesestoff gekämpft werden musste“, hinein geboren wurde. Ein bisschen erinnert Gerd Arntz in seiner fanatischen Liebe zu Büchern an den blechtrommelnden Oskar Matzerath, auch wenn Oskar sein Lesen und Schreiben für sich behält, und recht begrenzt auf die Vorbilder Rasputin und Goethe beschränkt ist, während Gerd dafür gehänselt wird, alles zu lesen, was ihm unter die Finger kommt. (Seite 145) Sicher wird das vorliegende Buch nicht den Bekanntheitsgrat der Blechtrommel erreichen, denn Die explizite Beschreibung des Geschlechtsverkehrs stellt dieses Buch [Die Blechtrommel, nach Meinung seiner Klassenlehrerin] außerhalb jeder Literatur (Seite 295), während Bredemeiers Anti-Heimat-Roman noch eher im Rahmen des Normalen bleibt, und für wirkliche Bestseller braucht man viel mehr Sex and Crime. …

… Vieles dessen, was hier beschrieben wird, ist zu realistisch, um es als Satire zu bezeichnen. Trotzdem liest sich diese Bildungsreise unterhaltsam wie eine Satire.“

Die Stimmen zum Buch werden in unregelmäßiger Folge fortgesetzt.

With no shortage of major events taking place this year, a dozen key announcements rose to the top as having far-reaching implications for the data, information, and analytics industry. What do they mean? Here’s how to get ready for 2020. Important Details Against the backdrop of Brexit, an impeachment coupled with a US presidential election, populist dissent, and trade tensions galore, we enter the holiday season reflecting on the year’s major news and why it matters. We’ve chosen these 12 announcements, listed in no particular order, because of what they portend as we head into a new year and a new decade.

Announcement 1: IBM’s Divestiture of Its Watson Marketing Portfolio to Centerbridge Partners. In a single event, we learned two important lessons: that sophisticated AI technology isn’t the end-all but rather the beginning of a path to value creation; and that private equity continues to roll up the world as it sits on $2 trillion in dry capital, an amount larger than Canada’s GDP. There were dozens of PE deals this year, and their influence will keep a steady hand on the tiller of our industry for years to come. That’s only one part of this story, though. The other points to continued lessons learned about roll-ups and roll-outs and the failed promise of AI if not looked at realistically. Billions are at stake — and so is shareholder value.

Announcement 2: S&P Global’s Acquisition of 451 Research. The acquisition of an IT research firm by a financial data provider demonstrates how our market continues to converge in interesting ways as companies struggle with their identities in the realm of big platform and consolidation while the internet and modern computing continue to tear down silos and walls. On paper, the deal touts a differentiated approach to financial data that will layer in emerging IT insight. However, we suspect that the reality will be more about a heightened focus on unique data, which 451 Research brings in the form of its M&A database containing details on nearly 60,000 deals. This deal not only shows the value of data but also whether there is true synergy or not. We remember when then S&P parent McGraw-Hill bought JD Power under the auspices of being a “rankings company” only to be spun out as part of the breakup.

Announcement 3: Schlumberger, Chevron, and Microsoft Announce Collaboration to Accelerate Digital Transformation. Along with convergence, we’re seeing emerging bedfellows in this announcement, which shows industry value chain cohorts becoming partners to make data more consumable, usable, and ready for decision-making. New, non-traditional information vendor logos are growing in relevance in our industry. Microsoft, as a part of this deal, is an important barometer to watch as it continues to add data capabilities to its cloud stack and takes a vertical industry orientation. Microsoft “gets this” — unlike Google or Amazon, which didn’t grow up with deep enterprise understanding.

Announcement 4: Big Pharma Leverages Sharing Mindset to Promote Drug Discovery with AI. This deal is another example of the adage “if you can’t beat them, join them” and illustrates the new sorts of partnerships emerging. It shows again that to serve an industry, the data required to plan, analyze, and enrich today’s user experiences, applications, and platforms is inherently biased; it is bound by the limitations of the data that an individual provider collects and manages. As commercial enterprises join forces with data, information, and analytics providers, data takes on new heightened forms of contextual relevance that far exceed what any single provider could produce on its own. This announcement, like the one before, is a harbinger of things to come.

Announcement 5: Thomson Reuters Acquires HighQ. In July, Thomson Reuters announced the acquisition of HighQ, a collaboration platform for the legal and regulatory market. The acquisition fills a key missing piece in Thomson Reuters’ legal division’s platform strategy and was the most significant acquisition since it gained access to its multi-billiondollar investment fund. Companies have bought and sold firms all year — all decade, really — on the promise of focused scale and the ability to invest in that focus. As Thomson Reuters became a fraction of itself over more than a decade, selling off Cengage, Truven, Clarivate, and Refinitiv, it became essential for what was left to start putting those dollars to use and prove the thesis that less is more in our industry these days.

Announcement 6: A New EU Open Data and PSI Directive. Updated legislation in the EU will make large datasets held by the public sector, such as those containing meteorological and environment data, more quickly and easily available for creating new products and services. The Open Data Directive will lay down minimum standards for open access throughout the EU, and member states must transpose it by July 16, 2021. This announcement paints a future where more data is publicly available, ready to be harvested, normalized, made smart, and put into applications globally. It also falls on the heels of an open movement in STM and pressure on legal information providers and the standards sector, which also face pressure from the movement. It is not going away and will continue to put pressure on business models while creating new monetization opportunities for those who focus on the future.

Announcement 7: The London Stock Exchange Group (LSEG) Buying Refinitiv. This acquisition creates the largest listed global financial market infrastructure and data provider by revenue. More importantly, the proposed $27 billion, all-share acquisition of Refinitiv points to a greater implication for the data, information, and analytics industry at large: Wall Street appears to be willing to accept any price for a compelling data story. Valuations remain crazy hot for anything that sits on vast troves of data and can operate in emerging data marketplaces and other dominant markets where financial services leads innovation that reshapes our industry.

Announcement 8: IHS Markit and Informa Swap Business Units. Informa got most of IHS Markit’s Technology, Media and Telecoms (TMT) intelligence business, and IHS got Informa’s Agribusiness Intelligence group. This was an innovative way for both companies to double down on key verticals, though both must still work to align the new businesses. Again, this speaks to the importance of doubling down on focused scale and unique partnerships, in this case, with an M&A swap that — just like other transactions discussed above — shows that where there’s a will, there’s a way for unique deal structures.

Announcement 9: EDP Sciences Joins Forces with the Chinese Academy of Sciences. The deal in May for the sale of the French EDP journals to China’s Science Press concluded in November. Science Press is the publishing arm of the China Academy of Sciences, the world’s largest scientific research institute. EDP was the publishing outlet of leading French professional societies, is around 100 years old, and had reported difficulty in sustaining its journals program. The deal was only worth $13.6 million — too small to raise regulator eyebrows — but it shows that China is now anxious to open up gateways to global science publishing and much can be done with professional society publishers having difficulties with open access. This is ground-breaking as China seeks to be on the world stage in scholarly publishing and spread its influence in discovery outside its core market. This will happen, and at some point, we expect EU and US regulatory authorities to show up when the deals get bigger.

Announcement 10: The Planned Merger of Cengage and McGraw-Hill Education. Here again, the name of the game is beat them or join them, but at the end of the day, private equity always gets its way. This deal not only reflects the difficult times that US higher education publishers are going through — at least those focused on introductory textbooks — it also shows that the move to digital in this market hasn’t been easy. All players are struggling to deliver and prove the impact and efficacy of their digital solutions while having to operate in a hybrid market with ongoing threats from second-hand sales. Cengage was saddled with debt, and McGraw-Hill had persistent revenue declines — both were trying to innovate but were not fast enough for market dynamics. Once past the Justice Department, there’s no doubt it’ll be an ugly cost-play for the first several years; by then, we’ll wonder whether these companies will be shells of their former selves. With CEO Michael Hansen at the helm, we are optimistic, but the lesson here is that private equity will always find its exit, even if it is through unconventional means.

Announcement 11: Skillsoft’s Launch of Aspire. Pathways Skillsoft’s focus on the practical application of its lifelong learning strategy provides a valuable lesson not just for its competitors but more broadly for information providers across all sectors. Rather than paying lip service to the concept of lifelong learning, Skillsoft has identified what the concept means in practice for its end users, along with ways it can support their needs in this area. In reality, any information provider is informing, teaching, and keeping knowledge fresh. This is an important lesson for any company in our industry: Whomever we serve — whatever professional in whatever workflow — they are lifelong learners, and we can treat them that way as we think more holistically about our offerings.

Announcement 12: Acquisitions by Endeavor Business Media. This announcement keeps the debate about portfolio vs. focused scale alive and well. Endeavor bought 30+ former Penton and UBM brands from Informa just nine months after acquiring 20+ former PennWell brands from Clarion Events. Seemingly overnight, this brings the company to 600 employees and 80+ brands, including 59 live events and a multitude of marketing services solutions. After starting from scratch less than two years ago, and through some eight acquisitions, Endeavor has catapulted itself into a position as a substantial B2B media player. As with Ascential, which is building ground and transforming itself in certain categories through M&A and divestiture, deals can create new companies overnight. DTN is another such player in its realm, but proving scale in an eclectic portfolio isn’t easy, and the company will have to focus its verticals and integrate the acquired operations into a common marketing services platform to operate from a position of strength. The way this plays out will hold important lessons about portfolio management in modern information businesses.

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Why This Matters.

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Everywhere we turn, companies are continuing to reshape themselves, building new partnerships and shedding, buying, or exchanging assets. D&B went private, and Cision is doing so as well. Nielsen is breaking into two. DiscoverOrg bought Zoom, and D&B bought Lattice Engines. SAI Global bought its way into being one of the largest players in risk. The deals in this industry just keep on coming, which speaks to the power of M&A that makes our industry tick, now increasingly blended with new forms of partnerships. It also speaks to the ebb and flow of conglomerate to focused scale as that pendulum continues to swing.

The story of 2019 is about the deal. It’s a harbinger of the status quo — deals have always fueled our industry — but ever more so, the acceleration of the need for deals in order to grow. We see this gaining speed as organic growth becomes harder and harder to find while budgets grow 2-3% and price increases slog it out for 4-5%, or companies find themselves with gaping holes in their portfolios as they seek to gain share of wallet and workflow. M&A and partnerships fill the gap, and this was the lesson of 2019. It also speaks to the power of private equity fueling that engine and its importance as owner in our industry. Indeed, it’s all about growth, and what 2019 tells us is that companies are getting more aggressive in their pursuit of it and ever more creative as new bedfellows emerge. With all the PE owners out there, we also anticipate that cost-cutting will become a major theme as economic cycles wane.

We see 2020 as a year with a heighted sense of energy and urgency to get margins up, platforms done, and deals completed before the economy turns. Along the way, valuations will remain hot for data, analytics, and subscription-based businesses that combine them or have something unique in the marketplace. With so much “dry powder” and a relatively stable and persistent economy, the money men and women have more work to do, and there’s opportunity galore for those who want to continue to shape their portfolios and grow. Meanwhile, we can’t forget the customer. Elsevier and Carnegie Melon reached an open access agreement, and so did Springer Nature and Projekt DEAL. It’s never great to reach a stalemate with customers, and it’s nice to see tensions breathe, given the tight growth our industry faces. We have to keep organic growth on the rails, or it puts more pressure on M&A.

However, make no mistake: 2019 was about the deal — to gain portfolio strength, scale, market share, and, ultimately, any number of flavors for driving growth. At the end of the day, this year, it’s about growth. The march for it continues in 2020, making the importance of “smart money” ever more critical as PE shapes the industry to get what it wants no matter what.

Digitale Transformation

Fünf Trends, die 2020 bestimmen

 

Fünf Trends, die die „Digitale Transformation 2020“ bestimmen, zugesandt von „Dialog Digital Schwitzerland“ und erarbeitet von Pegasystems:

  1. Die kulturelle Kluft wird überbrückt. Die traditionellen Barrieren zwischen IT und Fachbereichen werden überwunden und neue Rollen wie „Citizen Developer“ und „KI-Ethiker“ entstehen.
  1. Oberflächliche Transformationsprojekte scheitern. Eine coole App anbieten, reicht nicht. Die am Frontend gemachten Versprechen müssen am Backend eingehalten werden. Das bedeutet mehr Prozessautomatisierung.
  1. Die KI verlässt das Labor. Der Praxisbezug nimmt zu, beispielsweise durch Natural Language Processing, Computer Vision und Verfahren für Echtzeit-Entscheidungen. Die „KI-Labore“ werden durch Daten-KI-„Ethikzentren“ ergänzt. Kunden und neue Regulierungen werden diese Entwicklung vorantreiben.
  1. Das operative Geschäft wird wieder dominant. Unternehmen müssen sich schnell an Veränderungen in der Wirtschaft und im Geschäftsklima anpassen können und für künftige Turbulenzen gerüstet sein.
  1. Robotic Process Automation ist tot. Lang lebe Business Process Management. Oder der Aufbau einer integrierten Automatisierungsplattform.

Internationale Nachrichten (1)

UK übernimmt europäische
Copyright-Direktive nicht

 

Universities and Science Minister Chris Skidmore has said that the UK will not implement the EU Copyright Directive after the country leaves the EU. Several companies have criticised the law, which would hold them accountable for not removing copyrighted content uploaded by users, if it is passed. EU member states have until 7 June 2021 to implement the new reforms, but the UK will have left the EU by then. The UK was among 19 nations that initially supported the law.

Bewertung der Anbieter nach Transparenz und ethischem Verhalten. TrustRadius announces the next wave in the transparency revolution: TRUE, a program which recognizes technology vendors that are: Transparent, Responsive, Unbiased, and Ethical. In an age of decreasing trust in consumer reviews, TRUE adds an additional layer of assurance for the discerning buyer and allows vendors to display proof of their values at critical moments in the buyer’s journey.

DNA-Tester 23andMe konzentriert sich auf Endkunden. Home DNA-testing company 23andMe is laying off about 100 people, or 14% of its staff in the wake of declining sales. The layoffs include the operations teams, which were focused on the company’s growth and scaling efforts, as well as other teams. In the coming months, the company plans to tighten its focus on the direct-to-consumer business and its therapeutics arm while scaling back its clinical studies arm.

Moody komplettiert Bureau-van-Dijk-Erwerb. Moody’s Corporation announced that it has agreed to acquire Regulatory DataCorp (RDC), a provider of anti-money laundering and know-your-customer data and due diligence services, for $700 million. The deal complements Moody’s 2017 acquisition of company data provider Bureau van Dijk (BvD), creating a global provider of compliance solutions, BvD’s fastest-growing business segment.

Allianz für nachhaltige Finanzwirtschaft. Refinitiv will join forces with influential global bodies to create an alliance to monitor sustainable finance through data. Tackling the issue of uncertainty head-on, the Alliance seeks to solve the question: what data do investors and governments need to meet the requirements of both regulators and customers for sustainable investments and products in pursuit of the 2030 Agenda?

Unternehmensbezogene Nachhaltigkeitsdaten. Nasdaq, Inc. announced it will offer corporate clients an environmental, social, and governance (ESG) workflow and reporting service. The platform seeks to help companies navigate the complex series of corporate sustainability frameworks available in the market today, streamlining the data gathering and response process to provide a more efficient way to send ESG-related data to ratings agencies and other stakeholders.

Management der Abhängigkeit von Opioiden. EBSCO Information Services, the provider of evidence-based clinical resource tools, has announced the availability of a new decision aid within its shared decision making product, Option Grid. Opioid Addiction: Treatment Options presents several pharmacotherapeutic options to manage opioid addiction.

Source: Outsell

Internationale Nachrichten (2)

 

Die meisten Mikrobiom-Daten weltweit

 

The Psomagen-Macrogen Consortium announced the acquisition of all key assets of US company uBiome. Through the move, Psomagen has become a key player in the microbiome sector, a promising next-generation bio healthcare industry, with a competitive advantage in the US and global markets. uBiome’s patent portfolio in the field is rated the third best in the world, and the amount of the microbiome data the company had accumulated is the biggest in the world.

Analytics von der Speicherung bis zur Visualisierung.

OCLC is introducing EZproxy Analytics, a turnkey analytics service that enables libraries using EZproxy hosted access and authentication services to transform data into actionable insights, drive more informed decisions, and demonstrate significant impact. EZproxy Analytics automatically manages the entire analytics process—from data storage, extraction, and enrichment, to reporting and visualization.

Eine Blockchain-Plattform für die Verbreitung von Daten.

Iress is pleased to announce it has acquired blockchain communication platform provider, BC Gateways. BC Gateways’ blockchain platform allows data to be published and distributed in a timely, accurate and auditable way using a ‘shared source of truth’. Existing BC Gateways’ personnel will continue to drive the BC Gateways’ business.


Ein „Director of Inclusion and Diversity“.

WPP has hired Adrianne Smith as global director of inclusion and diversity, a new position at the holding company. In this role, Smith will support and partner with Judy Jackson, who was named WPP’s global head of culture last year. Smith is the founder of Cannes Can: Diversity Collective, an organization dedicated to bringing young people of color to the Cannes Lions International Festival of Creativity.

Kalifornischer Datenschutz auch in anderen Staaten.

Californians can find out what data certain companies have collected about them, and even ask for it to be deleted, under the new California Consumer Privacy Act. The law covers residents of the most populous state, but it also has national repercussions. Some companies like Microsoft have already said they’ll be extending the practices required under the law to all their customers and users. And other states tend to follow California when it introduces firm rules that don’t exist on the federal level.at would expand these privacy rights.

Kulturelle Inhalte sichtbar machen.

Digital collections in libraries represent unique materials that illuminate our understanding of the world’s cultures, histories, and innovations. Traditional models of item description have resulted in these materials being largely invisible on the internet and hidden from researchers. OCLC is partnering with libraries on a pilot project to: make it easier for researchers to find, evaluate, and use digitized cultural materials; improve library staff efficiency when describing unique content; and prove the feasibility of a production linked data service.

Struktur nach Aufgaben, nicht nach Ländern.

In an effort to boost collaboration, leverage scale and unify its businesses across its European titles, Hearst Magazines introduced its “One Hearst Europe” strategy. Hearst Magazines Europe holds businesses in four markets, including the U.K., Italy, Spain and the Netherlands. Under the restructuring, titles and teams in those markets will align under function rather than country.

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