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Open Password – Dienstag,

den 20. Februar 2018

#325

LexisNexis – Compliance – Öffentlichkeitsarbeit – Regulierungen – PR-Professionals – Soziale Medien – Miki Vaylolan – Recherche-Tools – Digitalisierung im Sport – Naomi Owusu – Tickaroo – MLB Advanced Media – NBA Digital – MLS Digital Labs – WTA Network – Fußball-EM – Fußball-WM – Second Screen – Bundesliga – NHL – GoPro – Virtual Reality – ShotTracker – The Players´ Tribune – Bundesliga – Disruption – Journalistik – Detail inspiration – TIB – Informationswirtschaft – DSGVO

LexisNexis

Die Chancen eines „Echtzeit-Alarms“
in der PR

Das Compliance-Risiko bewältigen

LexisNexis hat neue Blogs zu den Themenbereichen „Compliance“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ herausgegeben:

 

Digitalisierung im Sport

Disruption vonnöten: Auch Bundesliga
hinkt hinter ihren Möglichkeiten her

Von Naomi Owusu, CEO Tickaroo (Regensburg)

„Digitalisierung – das Buzzword der letzten Jahre macht vor der Sportbranche nicht halt. Und auch hier zeigt sich: Deutschland hat gegenüber den großen IT-Nationen, allen voran den USA, Nachholbedarf. Dies betrifft fast jeden Bereich, obgleich es mittlerweile vielversprechende Ansätze gibt.

Power Units: Digitale Maßstäbe made in USA. Die amerikanischen Ligen sind derer in Deutschland und in ganz Europa ein großes digitales Vorbild. Hier setzen die Entscheider und Funktionäre seit Jahren auf den Aufbau digitaler Power Units. Mit MLB Advanced Media entstand eine Plattform, bei der Baseballspiele verschiedenster Ligen als Abonnement plattformübergreifend gestreamt werden und zusätzliche Live-Inhalte und Statistiken die Fans fesseln. Ähnlich ist es im Basketball: Dort ist mit NBA Digital von professionellen Interview-Formaten bis hin zur detaillierten Live-Berichterstattung alles dabei, was das Fan-Herz begehrt. Und auch im mittlerweile gehypten Fußball gibt es Bewegung. Dort arbeitet ein Team von Strategen, Designern und Technologie-Experten im Rahmen der MLS Digital Labs daran, das Erlebnis „Fußball“ für die Amerikaner attraktiver und digital zugänglich zu gestalten. Die Women’s Tennis Association setzt seit 2017 auf das Online-Netzwerk WTA Network. Ziel ist es, Tennisliebhabern, Spielern und Partnern eine gemeinsame Plattform zu geben. Auch das Thema Storytelling, Behind-the-Scenes-Specials und Porträts der Star-Spielerinnen spielen eine große Rolle, um den Zuschauer digital auf die weltweite Tennis-Tournee mitzunehmen.

Kooperationen, Super-Technologien und Vermarktung für Sport Experience 3.0. Live-Statistiken sind im Sportbereich ein alter Hut, der Fan möchte noch näher am Geschehen sein. Zur Fußball-EM und -WM kommen darüber hinaus zumindest in Deutschland Second-Screen-Technologien zum Einsatz. Diese gehören in den USA längst zum Standard. 2015 entschloss sich die Eishockey-Liga NHL zu einer Kooperation mit dem Kamera-Hersteller GoPro, um Aufnahmegeräte auf den Helmen zu befestigen und den Zuschauer so aufs Eis zu bringen. Der Superbowl feierte 2017 gar seine Virtual Reality-Premiere. Jüngst präsentierte das Footballteam der Minnesota Vikings in Zusammenarbeit mit Zeality die erste Virtual-Reality-App, bei der Fans seit 2016 Zugriff auf 360-Grad-Videos und Fotos haben. Mit ShotTracker findet im Basketball eine Technologie Anwendung, die es ermöglicht, Ball- und Spielerbewegungen in Echtzeit zu monitoren und zu analysieren. Und auch in puncto Selbstvermarktung setzen amerikanische Vereine und deren Spieler Maßstäbe: So etablierte sich The Players‘ Tribune als eine Plattform von Spielern für Fans, bei der die Profis exklusive Einblicke in das Profi-Dasein vermitteln. Ein überaus kluges Mittel zur Selbstvermarktung, denn mit der Positionierung der Spieler steigert auch der Verein die Wahrnehmung und die Attraktivität!

Fazit:  In Deutschland sind Apps und Videobeweis erst der Anfang. Die amerikanischen Profi-Ligen und -Teams gehen als Paradebeispiel voran: Von Power Units über Kooperationen – mit Mut zu neuen Technologien setzen sie auf eine weitgehende Selbstvermarktung. In Deutschland hapert es mit der Digitalisierung im Sport. Eigene Apps der Profi-Vereine sprießen zwar aus dem Boden und auch der Videobeweis ist ein vielversprechender, technologischer Ansatz, aber insgesamt gesehen fehlt die Entschlossenheit, neue Wege zu gehen. Im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung ist der Fußball und selbst dort gibt es deutlich Potenzial, das ausgeschöpft werden sollte. Die deutsche Branche kann sich einiges aus Übersee abschauen, es bedarf einer Disruption im Sport. Das Vertrauen in Startups, neue Technologien und innovativer Selbstvermarktung birgt enorm viele Möglichkeiten, um näher am Fan zu sein. An den Entscheidern liegt es, Neues zu wagen.

 

Neue Online-Fachzeitschrift „Journalistik – Zeitschrift für Journalismusforschung“. www.journalistik.online. Frei zugänglich. Autoren sind eingeladen, ihre Texte zu veröffentlichen. Alle Beiträge werden auch in englischer Sprache veröffentlicht.

Inspirationen für Bauten zu günstigen Konditionen. Derzeit nutzen 29 Universitäts- und Hochschulbibliotheken die Möglichkeit, die Architektur-Datenbank DETAIL inspiration zu günstigen Konditionen zu lizenzieren. Über Such- und Filteroptionen wie Gebäudetyp, Konstruktion, Material, Baujahr können die Nutzer nach Beispielen für spezielle Baulösungen in 5.600 Projektdokumentationen recherchieren. Projektbeschreibungen mit Referenzfotos, Zeichnungen und technischen Angaben stehen als Downloads zur Verfügung. Maßstabsgetreue Baupläne erleichtern die Übernahme und Anwendung vorhandener Baulösungen auf eigene Entwürfe. Die TIB wird nach Ablauf der einjährigen Embargofrist die jeweiligen Jahrgangsinhalte selbst hosten und über das TIB-Portal allen autorisierten Einrichtungen und Personen deutschlandweit zur Verfügung stellen. Wer an der Allianz-Lizenz teilnehmen möchte, möge den TIB-Lizenzservice anrufen, (0511) 762 8030.

Informationswirtschaft wegen DSGVO unter Handlungsdruck. In weniger als hundert Tagen tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft, die den Schutz personenbezogener Daten innerhalb der EU sicherstellen und den freien Datenverkehr im EU-Binnenmarkt gewährleisten soll. Nach einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung unter 700 Unternehmen der Informationswirtschaft haben bislang fünf Prozent der Unternehmen die DSGVO vollständig umgesetzt. 25 Prozent haben Teile umgesetzt, weitere 26% haben gerade damit begonnen und 43% haben noch nichts getan.

Archiv & Touchpoint

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