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Open Password – Donnerstag, den 15. September 2020

# 839

 

Steilvorlagen 2020 – Ralf Hennemann – GBI-Genios – Ralf Hennemann – Steilvorlagen 2021 – Datenbankfrühstück – F.A.Z. – Buchkritik 1997-2020 – HTWK Leipzig – Friedrich Figge – Kleinverlage – Digitalisierung – Kooperationen – Verlagsförderung – Neustart Kultur – digital-jetzt – Outsell – Fortune – Fortune Connect – Community-Led B2B Business Model Extension – Mid-level Professionals – Stakeholder Capitalism – Diversity – Inclusion – Sponsored Content – Most Powerful Woman Community – Best Companies to Work For and Change the World – CEO Initiatives – World´s Greatest Leaders List – Arizent – Questex – Building Relationships – Repacking Content

Steilvorlagen 2020

Was mir besonders gefallen hat
bzw. besonders gefallen hat

 

(Br) Was mir besonders gefallen hat bzw. besonders aufgefallen ist:

  • die Einbeziehung von Online-Umfragen unter den Teilnehmern zu den einzelnen Referaten;
  • die inhaltlich kompakten und geschmeidig zu den Referaten und Diskussionen überleitenden Moderationen;
  • die Ankündigung von Ralf Hennemann (GBI-Genios), dass es ein „Steilvorlagen 2021“ geben wird. Das wären die neunten „Steilvorlagen“ und – geschätzt – das 35. Datenbankfrühstück.

Die Berichterstattung zu den Details der „Steilvorlagen 2020“ folgen in Kürze.

F.A.Z.

Buchkritik 1997 – 2020

 

Das umfassende Nachschlagewerk der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Buchbesprechungen erscheint auch 2020 als Daten-DVD anlässlich der ersten digitalen Frankfurter Buchmesse.

Mit mehr als 56.000 Buchbesprechungen ist die neue Daten-DVD „Buchkritik 1997 bis 2020“ für Bibliothekare, Buchhändler und begeisterte Leser eine qualifizierte Orientierungshilfe auf dem Büchermarkt. Die Rezensionen, die zwischen Januar 1997 und August 2020 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und den Magazinen der F.A.Z. erschienen sind, lassen sich mittels freier Suche nach Stichwörtern sowie der Auswahl von Buchtiteln, Autoren, Ressorts oder Themen schnell und einfach durchsuchen.

Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren präsentiert das Archiv der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das beliebte Kompendium der Buchkritik jeweils im Oktober anlässlich der Frankfurter Buchmesse. Vertrieben wird die Daten-DVD für PC mit Windows-Betriebssystem durch F.A.Z.-Research, den Business-Service des F.A.Z.-Archivs. Sie kann zum Preis von 29,90 Euro direkt unter faz-rechte.de/buchkritik.htm bzw. per E-Mail an faz-research@faz.de oder telefonisch unter 069/7591-2200 bestellt werden. Sie ist auch über den Buchhandel und in vielen Online-Shops erhältlich.

HTWK Leipzig

Drei von vier Kleinverlagen unzureichend
auf Digitalisierung vorbereitet

 

Die Mehrheit der deutschen Kleinverlage ist in ihrer jetzigen Ausrichtung langfristig nicht wettbewerbsfähig. Das ist das Ergebnis einer Studie von Professor Friedrich Figge von der Fakultät Informatik und Medien an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.

Auf der Basis eines detaillierten Fragebogens untersuchten Figge und sein Team die Frage, wie gut Verlagshäuser mit weniger als einer Millionen Euro Jahresumsatz für die digitale Zukunft gerüstet sind. Zu den wesentlichen Untersuchungsgrößen zählten unter anderem der Digitalisierungsgrad der Produktion sowie die Nutzung digitaler Vertriebswege und der Einsatz sozialer Medien für das Marketing.

Nur 5,6 % Prozent der Verlage setzen durchgängig auf Digitalisierung. Die große Mehrheit der Befragten verfügt über keine konsistente Digitalisierungsstrategie. „Die Kulturvielfalt durch Kleinverlage ist mir sehr wichtig. Umso mehr wünsche ich mir, dass sich möglichst viele der ambitionierte Kleinverlage ihre Strategie an die zunehmende digitale Mediennutzung anpassen werden “- so die Autoren.

Als bedenklich bezeichnen sie, dass etwa drei von vier befragten Unternehmen sich von der Digitalisierung nicht bedroht fühlten und den Markt nur unsystematisch beobachteten. Für sie ist das gedruckte Buch und der stationäre Handel weiterhin Kern ihrer Arbeit, obwohl zugleich die Marktanteile sinken, wie Figge die Problematik beschreibt. „Sollten diese Verlage weiterhin den digitalen Wandel ignorieren, werden sie der Änderung der Medienlandschaft auf Dauer nicht gewachsen sein“, stellt der Professor fest.

Allerdings identifizierten die Forscher kleinere Gruppen, denen es gelungen ist, im digitalisierten Marktumfeld erfolgversprechende Nischen zu besetzen. In der Studie werden sie „Digitale“, „Dienstleister“ und „Avantgarde“ genannt. Entsprechend bescheinigten die Wissenschaftler einem Viertel der Befragten, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu ihrem Vorteil zu nutzen. Sie könnten, so die Studienautoren, als Vorbilder für die beiden noch nicht zukunftsfähigen Gruppen „Traditionalisten“ und „Einsteiger“ dienen.

„Als erster Schritt zur Rettung muss eine realistische Vermittlung der Marktsituation stehen, die für Kleinverlage glaubwürdig und überzeugend ist“, sagt Figge. Um innovative Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln und um Produktion und Vertrieb digital zu gestalten, bedarf es der Studie zufolge einer Zusammenarbeit der Verlage bei Standards und Entwicklungen. In diesem Zusammenhang könnte der Börsenverein eine Rolle spielen – mit einer Förderung auf eine deutlichere Ausrichtung auf Kooperationen, zum Beispiel durch Verstärkung der jeweiligen Interessengemeinschaften und eine gezielte Wissensvermittlung über erfolgreiche Digitalisierungs­strategien.

Initiativen zur Verlagsförderung werden positiv beurteilt. Unter anderem wird der neue „Deutsche Verlagspreis“ genannt, darüber hinaus Förderprogramme, die unter dem Titel „Neustart Kultur“ von der Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesregierung (BKM) geschaffenen wurden. Außerdem wird auf das Programm „digital-jetzt“ des Bundeswirtschaftsministeriums verwiesen, mit dem beispielsweise digitale Investitionen in Technologien und Qualifizierung bezuschusst werden. „Optimal wäre, wenn die Beauftragte für Kultur und Medien bei ihren absehbaren Förderprogrammen einen Weg finden könnte, um den Eigenanteil dieser Investitionen der Kleinverlage teilweise zu übernehmen“, regt Figge an.

Outsell Contribution October (2)

Fortune Connect and How to Create
Community-Led B2B Business Model Extension

 

By Randy Giusto, VP & Lead Analyst

Fortune’s new Connect community effort for mid-level professionals provides a number of lessons for others looking to build their own communities to extend customer value and create new revenue opportunities. It also highlights the importance of thinking not just vertically but also horizontally.

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What to Know and Why It Matters ___________________________________________________________________________

Fortune is launching Fortune Connect, a new membership community that targets professionals at the vice president and senior manager level, helping them get ready for change. The new mid-level professionals offering will provide a weekly program of online learning and development-focused content and will also promote member interactivity and peer-based learning among members. The content is organized around three subject areas: leading in a purpose-driven world, the shift towards stakeholder capitalism, and diversity and inclusion through an anti-racist lens. Annual memberships will include:

  • Online access to a library of prerecorded conference content
  • A weekly member newsletter
  • Virtual meet-ups for members
  • Participatory events
  • Sprints or condensed lessons focused on important topics

Fortune is pricing memberships at $2,500 per person, with enterprise discounts for companies that enroll at least 50 employees. Fortune Connect will include not only content that Fortune creates but also sponsored content from five partners that each signed up several hundred of their own employees for the new community: Accenture, Genpact, IBM, Salesforce, and Workday.

Fortune Connect targets emerging and aspirational mid-level professionals and serves as a step function to Fortune’s other executive communities as professionals move up in their roles and into executive ranks over time. The company also manages its Most Powerful Women community and its Best Companies to Work For and Change the World lists. It runs limited, invitation-only communities as well, such as the $15,000-perticket Fortune CEO Initiative, its virtual event for CEOs, and its World’s Greatest Leaders list, made up of the top 50 leaders in business.

Fortune will run Connect as an extension of its existing conferences business. It will pull in content from its events and the media and editorial sides of its three-tiered digital reader paywall. The company hopes that Connect will represent a significant percentage of its reader revenue business over time, surpassing paywall revenue.

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Essential Actions ___________________________________________________________________________

Many B2B media companies have filled in the media, events, and marketing services boxes in terms of future white space opportunities for their business models, though few have yet to fill in the community box. Fortune’s new Connect community provides several lessons for those thinking about how to tap into the power of communities to get closer to customers and drive new revenue. We offer the following advice for those looking to go down this path.

Tap Communities to Extend Audience Reach, Lock-In, and Branding

Many companies realize that a combination of media subscriptions and ad revenues won’t get them through this recession without pain; they must become less dependent on both to become truly recession-proof at some point. Arizent and Questex are two recent examples of B2B media companies now pivoting from subscription and eventbased models to community-centric ones. Fortune’s Connect offering shows the importance of locking in audience attention, and thus future revenue streams, and how a community-based approach can pay dividends in terms of customer reach and brand extension as well.

Build Relationships, Not Just Subscribers

Unlike many media business models that focus on content subscriptions and events to bring in individual subscribers, attendees, and sponsors, community-based models help build relationships that last well beyond the news feed or single conferences. Fortune has learned through its other executive communities that relationships matter most in the longer term. Communities can serve as a platform extension for many B2B media providers if they invest in them and provide real member value through not only the relationships they build with members but also the relationships that members build among themselves.

Repackage, Don’t Ignore Existing Event and Media-Based Content

Fortune is tapping into its historical library of event-based, on-demand talks and its media- and editorial-based articles to build its content library for members. Sometimes the best building blocks for content for a new community come from past efforts in other parts of the business. Communities don’t require 100% brand new content, at least not initially, to get them off the ground. In this time of COVID-19, with event business so disrupted, there’s so much value still out there in terms of event content from past shows that’s begging to be put in the spotlight again. It’s often easier to leverage material that worked really well in the recent past than to build net-new for a new community effort.

Offer an Entry Price Point as Well as a Path

Fortune’s other communities are high-priced, while Connect is not but gets people hooked on a low price point, positioning them to later move up to a higher price as they enter the C-suite. Create not only a comfortable entry point price but also a step function into higher tiers of membership at higher prices. Fortune’s path now scales from $50 to $200 for digital subscriptions behind its paywall to a $2,500 Connect membership and beyond to the $15,000 price for its C-suite community offerings. Build in value all along the price curve and subsequent tiers.

Drive Community Across Non-Connected Industries

Too many community-based approaches today are industry-specific, whereas Fortune Connect’s approach is industry-agnostic. Provide a way for people to not only learn and interact inside their industries but across others as well. Those in the mid-level professional and executive ranks often go to physical events to share their views and gain knowledge. With events now disrupted, take a page out of Fortune’s playbook and help people think horizontally, not just vertically

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