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Open Password – Montag,
den 14. Oktober 2019

# 643

Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – Best Practice – Use Cases – Unternehmensstrategien – Information Professionals – Data Scientists – Mary Ellen Bates – Michael Klems – Gerlinde Mohr – Sabine Graumann – Anni-Barbara Endler-Jobst – Stephan Raif – Gerold Frers – Tim Brouwer – Frankfurter Buchmesse – Arbeitskreis Informationsvermittlung – Open Password – Künstliche Intelligenz – Data Science – Persönlichkeit als Marke – Universität Witten/Herdecke – Influencer – Gesundheit, Fitness, Schönheit

Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg
17. Oktober, 9 – 14 Uhr:

Anmeldungen unter www.buchmesse.de/steilvorlagen

Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg

Best Practice, Use Cases, Strategien:

Ein letzter Blick vorab
aufs Podium und Plenum

 

Die Teilnehmerstruktur auf der Basis
von gut hundert Anmeldungen

  1. Oktober, 9-14 Uhr, Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – Innovative Technologien und erfolgreiches Personal Branding – Die Leitveranstaltung für Information Professionals und Data Scientists, Frankfurter Buchmesse, Halle 4.2, Raum Dimension.

Eine Veranstaltung der Frankfurter Buchmesse und des Arbeitskreises Informationsvermittlung 

Podiumsdiskussion „Steilvorlagen 2018“ mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Informationsvermittlung Gerold Frers (2. von links) und Tim Brouwer (3. von links).

Open Password ist mit „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ historisch, personell und als Medienpartner eng verbunden und hat das diesjährige Programm als das beste seit Jahren bewertet. Mit diesem Blick aufs Podium und Plenum schließt Open Password seine Vorberichterstattung ab. Open Password wird aber wiederum die Auswertung der Teilnehmerumfrage übernehmen und sich mit den Thesen der Referenten und Diskutanten publizistisch auseinandersetzen.

Dies verspricht „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ für 2019 seinen Teilnehmern:

/ Best-Practice-Beispiele aus dem Information Research
/ Use Cases zu Künstlicher Intelligenz und Data Analytics
/ Strategien zum erfolgreichen Aufbau der eigenen Marke.

Wer sorgt dafür, dass diese Versprechen erfüllt werden und gegebenenfalls in streitigen Erörterungen von den Teilnehmern weitergetragen und in der anschließenden Praxis erprobt werden? Ein letzter Blick vorab aufs Podium und Plenum.

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Das Podium.
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Für die inhaltliche Gestaltung ist wie in den Vorjahren der “Arbeitskreis Informationsvermittlung“ verantwortlich. Seine Mitglieder Sabine Graumann, Michael Klems, Gerold Frers und Tim Brouwer treten auch direkt auf der Veranstaltung als Moderatoren oder als Leiter der Podiumsdiskussion auf.

Mary Ellen Bates gründete nach einem Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaften und nach einem Jahrzehnt Tätigkeit in Bibliotheken und Informationszentren für Unternehmen und die Bundesregierung Bates Information Services, das High-End-Recherche- und Analysen für das strategische Management in Unternehmen verfügbar macht. Frau Bates ist eine prominente Rednerin und hochgeschätzte Autorin, die regelmäßig zu aktuellen Trends in der Informationsindustrie publiziert, und gilt als ungekrönte Königin der Information Professionals. Welche Möglichkeiten haben InfoPros, die KI-Diskussionen in ihren Organisationen maßgeblich zu gestalten? Wie können sie mit transformativen Technologien neue „Insights as a Service“ mit überzeugendem Mehrwert für Kunden gewinnen? Wie verändern sie damit verbunden sich selbst? Antworten dazu von Mary Ellen Bates.

Gerlinde Mohr unterstützt bei Bain & Company vom Standort Frankfurt aus die Beraterteams mit Recherchen und Informationen zu Unternehmen und Märkten mit den Schwerpunkten Industriegüter und Private Equity. Zuvor war sie bei Kantar TNS Business Intelligence tätig und für die Konzipierung und Durchführung von Desk-Research-Projekten verantwortlich. Erwarten Sie von ihr raffinierte Suchstrategien, Tools und Analysetechniken.

Dr. Anni-Barbara Endler-Jobst leitet bei Roche ein Data-Science-Team zur Unterstützung wissenschaftlicher Entscheidungsprozesse. Zuvor studierte sie Biologie und kam sodann über das Deutsche Krebsforschungszentrum zur BASF, erst in die Forschung, dann in die wissenschaftliche Information. Wie kam sie in einem Modellprojekt zu Ergebnissen, die ein besseres Verständnis der Patientenbedürfnisse ermöglichen und Hinweise für eine bessere Lebensqualität und ein besseres Umfeld geben?

Stephan Raif erschafft Persönlichkeiten als Marke. Er unterstützt als Personal-Branding-Spezialist Unternehmer, Freiberufler und Intrapreneure beim Aufbau einer authentischen Selbstvermarktung. Nach einem Studium an der Hochschule für Medien in Stuttgart arbeitete er zwei Jahrzehnte an führenden Stellen in Marken- und Werbeagenturen, bevor er sich 2011 selbstständig machte. Wie bauen Sie sich Ihre eigene Marke auf und wie kommunizieren Sie sie? Mehr darüber von Stephan Raif.

Michael Klems, Mitglied des Arbweitskreises Inforrmationsvermittlung,
der Mary Ellen Bates als Referentin gewinnen konnte..

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Das Plenum.
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Noch sind die Anmeldungen zu den „Steilvorlagen“ nicht abgeschlossen. Gleichwohl lassen sich schon jetzt auf der Basis einer vorläufigen Ermittlung der Teilnehmerstruktur aus mehr als hundert Anmeldungen erste Schlussfolgerungen ziehen. So dürfte wie schon in den Vorjahren die Hälfte der Teilnehmer erstmalig zur Veranstaltung kommen, während die andere Hälfte mindestens zum zweiten Mal dabei ist (gegenwärtiges Verhältnis: 47% : 53%). Einige zählen sogar praktisch in jedem Jahr zu den Teilnehmern.

Das Plenum ist stark unternehmensorientiert: 82% kommen aus dem Unternehmensbereich (18% aus Forschung, Lehre, Hochschulen, Bibliotheken und Verbänden). Das ist zugleich die Kernzielgruppe, die vom Arbeitskreis Informationsvermittlung primär angesprochen wird.

Dabei kommen die Teilnehmer aus sehr vielen Branchen, wobei sich gewisse Schwerpunkte vor allem für rechercheintensive Wirtschaftsbereiche abzeichnen. Das sind diesmal vor allem die Unternehmensberatung (20%), die chemische und pharmazeutische Industrie (12%), die Finanzwirtschaft (9%) und die freien Information Broker/Informationsberatungen (9%). Anbieter aus der Informationsindustrie (zum Beispiel klassische Fachinformationsanbieter wie Dow Jones, Informationsdienstleister wie LinkedIn und Data-Analytics-Anbieter wie Semalytix) machen 12 % der Teilnehmer aus.

Wertet man die Anmeldungen nach den Positionen der Teilnehmer aus, so lassen sich 35% der Teilnehmer den Information Professionals zuordnen, 22% dem Vertrieb (zum Beispiel Business Development, Head of Sales), 13% der Unternehmensleitung und 8% den Data Science Professionals.

Das ergibt eine gute Mischung für inhaltsreiche und intensive Diskussionen. See you in Frankfurt.

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Das Programm.
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9.15 Uhr   Meet & Greet

9.30 Uhr   Begrüßung: Holger Volland, Vice President, Frankfurter Buchmesse – Dr. Sabine
Graumann, Arbeitskreis Informationsvermittlung, Inhaberin, Graumann
Consulting-Services

9.40 Uhr  Keynote: Indispensable Information Professionals – Building Value in an
               Artificial Intelligence World 

Sprecherin: Mary Ellen Bates, Principal, Bates Information Services Inc.,
USA

Moderation: Michael Klems, Inhaber, infobroker.de

10.10 Uhr Diskussion und Fragerunde zur Keynote

  1. 30 Uhr  Best Practice I: Information Research: Information Services – die        
    unterschätzte Ressource in der Unternehmensberatung. Wie die
    Information-Services-Abteilung von Bain & Company aktuellen und
    künftigen Herausforderungen begegnet

Sprecherin: Gerlinde Mohr, Senior Specialist Information Services, Bain &
Company Germany, Inc.

Moderation: Dr. Sabine Graumann

11.00 Uhr Elevator Pitch ausgewählter Sponsoren

11.10 Uhr Kaffeepause

11.40 Uhr Best Practice II: Data Analytics: Social Media Analysen zum besseren
                 Verständnis der Patientenbedürfnisse

Sprecherin: Dr. Anni-Barbara Endler-Jobst, Head of Data Science, Roche
Pharmaceutical Research and Early Development Informatics

Moderation: Gerold Frers

12.10 Uhr Impulsvortrag: Nutzen Sie Ihre Persönlichkeit als Marke

Sprecher: Stephan Raif, Founder, PERSONAL BRANDS

Moderation: Tim Brouwer, Managing Director, ARIX Business Intelligence

12.40 Uhr Podiumsdiskussion:

Leistung und Marke: Wie schaffe ich positive Wahrnehmung?

Moderation: Tim Brouwer

Teilnehmer: Alle Referenten

13.15 Uhr Networking & Imbiss

Universität Witten/Herdecke

Die problematische Rolle der Influencer
bei Gesundheit, Schönheit und Fitness

Forscherinnen der Universität Witten/Herdecke haben untersucht, wie Influencer zu gesundheitsrelevanten Themen kommunizieren und Jugendliche in ihrem Verhalten beeinflussen.  Sie haben 1.000 Bilder von Deutschlands Top-50 Fitness-Influencern untersucht und teilweise Kommunikationsstränge mit bis zu 2.000 Kommentaren analysiert. Die Ergebnisse sind eindeutig: Fitness-Influencer vermitteln Ernährung und Bewegung als Stellschrauben für die Perfektionierung des eigenen Körpers. Auf mehr als der Hälfte der Bilder ist ein muskulöser nackter Bauch zu erkennen. Sichtbare Muskulatur und ein geringer Anteil an Körperfett sind Ideale des aktuellen Körperkults, der Schönheit nur durch aktive Formung des eigenen Äußeren erlaubt. Durch Kontrolle erschaffene, gestaltete Körper folgen einem unrealistischen Schönheitsideal. Sie werden aber als Signale für Gesundheit und Selbstbestimmung umkodiert und als Indikator für Kontrolle, Leistung und Macht angesehen.

Influencer verdienen über den Verkauf der Produkte, die sie auf ihren Bildern präsentieren. Nicht ständig, aber doch regelmäßig geht es auch um die Vermarktung von Produkten wie Sportbekleidung und Nahrungsergänzungsmittel. Jugendliche gewinnen den Eindruck, dass die von ihren Idolen genutzten Produkte einen etwas einfacheren Weg zum angestrebten Äußeren bieten. Insgesamt wurde auf zwei von drei Bildern ein Hersteller, ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen eingebunden, wobei nur die Hälfte als Werbung gekennzeichnet war. Die Vermarktung und damit einhergehende Einnahmen stehen somit speziell bei Fitness-Influencern eindeutig im Fokus des Interesses. Konsum, Schönheit und Glück werden in einen direkten Zusammenhang gestellt. Im Ergebnis stellten die Forscherinnen fest, dass auf fast der Hälfte der Bilder Nahrungsergänzungsmittel in Pulver oder Pillenform abgebildet waren.

Die anhaltend große Zahl von Minderjährigen mit Essstörungen von Magersucht bis Übergewicht gibt in Deutschland Anlass zu Besorgnis: 20 Prozent sind unzufrieden mit Figur und Gewicht oder leiden an Heißhungeranfällen, jede sechste Person zwischen 14 und 17 leidet an Übergewicht. Familien, Schulen und Krankenkassen versuchen, Einfluss zu nehmen und diese gefährliche Entwicklung zu bremsen, doch dies ist in Zeiten des Internet nicht leichter geworden: Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass 12- bis 17-Jährige täglich bis zu drei Stunden in sozialen Netzwerken verbringen. Über ein Drittel der Jugendlichen steuert dabei gezielt die Seiten sogenannter Influencer – Personen, die in sozialen Netzwerken besonders einflussreich sind und deshalb bevorzugt als Webebotschafter eingesetzt werden – an. Speziell wird das Gefühl geschätzt, persönlich angesprochen zu werden und eine überzeugende Erklärung von Vor- und Nachteilen zu erhalten.

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