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Open Password – Mittwoch, den 15. Juni 2022

# 1088

Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken (ASpB) – Fachtagungen – Kerstin Schoof – Monika Sommerer – Karin Schmidgall – Thomas Arndt – Spezialbibliotheken – Fachtagungen – Workshops – Analoge und virtuelle Angebote – Stipendien – IFLA-Weltkongress – Webseite – Twitter-Account – Virtualität als Tagungsformat – Hybrid – Corona – Mobiles Arbeiten – Beschleunigung – Zoom Fatique – Videoschaltungen – Martin Buber – Institutionelle Mitgliedschaften – Persönliche Mitgliedschaften – Firmenbibliotheken – Sammelschwerpunkte – Mitgliederpotenziale – Fortbildungsveranstaltungen – Vernetzung – Präsenz- und Online-Formate – Internationaler Austausch – Öffentlichkeitsarbeit – Corinna Haas – Annette Krause – Mitgliederbeteiligung – Bibliotheksverbände – Beitrag zu Bildung und Demokratie – Nationale Forschungsdateninfrastruktur – Open Science – Maschinelles Lernen – Nachwuchsmangel – Interne Dokumentation – Willi Bredemeier

Outsell – Reforming Big Events – Hybrid Show – Sponsors – Planning Mode in a Time of Uncertainty – Proactivity Rather than Reactivity

Internet- Nutzung – Nutzungsintensität – Postbank Digitalstudie 2022 – Thomas Brosch – Corona-Krise – Eltern Nutzungsvorbild? – Smartphone – Tablet – Digitale Kontaktpflege – Komfortabilität

  1. Titel

Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken (ASpB)

75 Jahre wechselnde Herausforderungen bestanden und der Spirit und Zusammenhalt der ersten Jahre sind immer noch da – Die Perspektiven für die kommenden Jahre

Outsells Ohr am Kunden

Reforming Big Events – Proactivity Needed in a Time of Uncertainty

III.

Postbank Digitalstudie

Internet-Nutzung: Eltern sehen sich als Vorbild beim Internet, obwohl sie viel surfen –

Drei Viertel der Deutschen halten ihren Internet-Konsum für angemessen – Frauen nutzen digitale Dienste für Kontaktpflege, Männer aus Bequemlichkeit

Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken (ASpB)

75 Jahre wechselnde Herausforderungen bestanden
und der Spirit und Zusammenhalt der ersten Jahre
sind immer noch da

Die Perspektiven für die kommenden Jahre

 

Die Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken ist 75 Jahre alt geworden und hat in dieser Zeit 38 Fachtagungen durchgeführt. Open Password sah dies als guten Anlass, mit der scheidenden Vorsitzenden Kerstin Schoof und den jetzigen Vorstandsmitgliedern Monika Sommerer, Karin Schmidgall und Thomas Arndt ein schriftliches Interview zu führen und gemeinsam mit ihnen zurück, auf die gegenwärtigen Herausforderungen und nach vorn zu blicken.

Dritter Teil

Monika Sommerer

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Kompakt, übersichtlich und inhaltsreich, so soll es bleiben.

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Was sind aktuell die wichtigsten Angebote der ASpB? Wie findet der Wissens- und Erfahrungsaustausch statt?

Monika Sommerer: An erster Stelle steht hier natürlich die Tagung, die alle zwei Jahre an anderen Orten und in anderen Einrichtungen stattfindet – mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen, der Beteiligung bibliotheksrelevanter Firmen sowie einem Abendvortrag, einem Festabend und einem Rahmenprogramm.

In den tagungsfreien Jahren bieten wir unseren Mitgliedern Workshops zu ganz unterschiedlichen Themen an. Inzwischen sind dies neben analogen Fortbildungen in verschiedenen Städten selbstverständlich auch virtuelle Angebote.

Darüber hinaus vergeben wir seit ein paar Jahren darüber hinaus ein Stipendium für die Teilnahme am IFLA-Weltkongress und unterstützen einen Fachaustausch von Mitgliedern mit Kolleg*innen aus anderen Einrichtungen des In- und Auslandes, der jeweils individuell organisiert wird.

Auf unserer neuen Webseite, die wir 2021 freigeschaltet haben und in die nach und nach weitere Inhalte eingepflegt werden, sind all unsere Angebote zu finden, ebenso die Ansprechpersonen aus Vorstand, Geschäftsstelle und Beirat. In der Rubrik ‚Mitglieder‘ kann man sich über die rund 400 Spezialbibliotheken der ASpB informieren und sich miteinander vernetzen.

Wir verschicken Informationen zu unseren Angeboten über unsere Mailingliste. Eine Anmeldung für diese Liste wird demnächst auch über unserer Webseite möglich sein. Hinzu kommt unser Twitter-Account. Ob wir in Zukunft weitere Kanäle bespielen, wird zurzeit diskutiert. Kompakt, übersichtlich und inhaltsreich soll es bleiben – das ist unser Ziel!

Karin Schmidgall

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Virtualität als künftiges Tagungsformat können wir uns nicht vorstellen. Bei Hybrid muss man sehen.

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Wie hat Corona Ihre Arbeit verändert? Präsenz, Virtuell, Hybrid – welche Formate wollen Sie nach der Pandemie beibehalten?

Karin Schmidgall: Ehrlich gesagt möchten wir nach zwei Jahren alle aus der Kachelwelt heraus. Sicher ermöglicht der erzwungene technische Innovationsschub mobiles Arbeiten oder den Wechsel von einer Videokonferenz ohne Pause zur nächsten. Die Arbeit hat sich noch mehr beschleunigt, Zugfahrten zu Tagungen und Treffen, die man nutzen konnte, um sich in Ruhe vorzubereiten, sind weggefallen. Man nimmt an einer Tagung teil und ist gleichzeitig in den normalen Arbeitsalltag eingebunden. Das ist auf die Dauer sehr anstrengend – nicht umsonst gibt es schon Studien zu „Zoom Fatique“.

Natürlich gibt es auch Vorteile. Monika Sommerer hat von der sehr gelungen Virtuellen Tagung berichtet, an der auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland ohne Reiseaufwand und -kosten teilnehmen konnten. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht.

Als künftiges Format für ASpB-Tagungen können wir uns die virtuelle Veranstaltung nicht vorstellen. Ob sich Hybrid durchsetzen wird, muss man sehen, der Organisationsaufwand verdoppelt sich, vielleicht geeignet für einen virtuell zugeschalteten Vortrag, aber nicht als Format für die Teilnahme am Festabend. Was bleiben wird, sind Videoschaltungen zwischen unseren Arbeitsorten Berlin, Jülich und Marbach in kürzeren zeitlichen Abständen. Ein jährliches Vorstands- und Beiratstreffen in physischer Form wird bleiben, denn „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, wie Martin Buber einmal gesagt hat.

Thomas Arndt

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Institutionelle Mitgliedschaften durch Veranstaltungen mit Mehrwert halten. Persönliche Mitgliedschaften attraktiver gestalten.

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Wie viele Mitglieder hat die ASpB? Lässt sich Ihr Mitgliederbestand beispielsweise nach Branchen, Regionen, Alter und Funktionen differenzieren?

Thomas Arndt: Aktuell haben wir etwas mehr als 400 Mitglieder. Die institutionellen Mitgliedschaften machen eine eindeutige Mehrheit aus. Aus den Anfangsjahren sind heute nur noch wenige dabei. Viele wissenschaftlich-technische Firmenbibliotheken gibt es nicht mehr. Ihre Träger haben gewechselt, sie sind mehrfach übernommen worden oder konnten sich innerhalb der Unternehmen nicht eigenständig halten. Wir sind stolz darauf, dass viele Spezialbibliotheken aus anderen Bereichen, insbesondere Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft, unser Netzwerk seit vielen Jahren unterstützen. Obwohl sich auch hier Institutionen und Bibliotheken zusammenschließen, konnten wir mit unseren Angeboten die Zahl der Mitglieder in den vergangenen Jahren leicht, aber immerhin kontinuierlich erhöhen.

Derzeit ist es möglich, unseren Mitgliederbestand nach Regionen und Sammelschwerpunkten zu differenzieren. Wir streben eine genauere Erhebung von Daten über unsere Mitglieder an, damit wir uns untereinander noch zielgenauer zu aktuellen Fragen austauschen können.

Wo sehen Sie weitere Mitgliederpotenziale? Wie haben Sie diese bislang zu gewinnen versucht? Was wollen Sie noch tun, um diese zu erreichen?

Thomas Arndt: Als ASpB legen wir unseren Fokus darauf, gute Arbeit zu leisten und für Spezialbibliotheken relevante Angebote zu machen und so die Zahl unserer Mitglieder zu halten. Neue Mitglieder zu gewinnen, ist für mich ein zweiter Schritt. In den vergangenen Jahren gab es keine Werbe-Kampagne der ASpB. Die hohe Zahl an Mitgliedern, wie sie die ASpB vor der Einführung von Mitgliedsbeiträgen hatte, werden wir so schnell nicht wieder erreichen.

Trotzdem sehen wir nach dieser einschneidenden Änderung vor allem in zwei Bereichen gutes Potenzial, weitere Mitglieder hinzuzugewinnen. Die ASpB-Tagungen und die von der ASpB durchgeführten Workshops sollen die teilnehmenden Mitarbeiter*innen von Spezialbibliotheken so mit Mehrwert versorgen und in guter Erinnerung bleiben, dass sie in ihrem beruflichen Umfeld von dieser Erfahrung berichten. Sollten die Institutionen der Mitarbeiter*innen noch nicht Mitglied der ASpB sein, sind diese kontinuierlichen Angebote der ASpB ein guter Grund, dies zu ändern.

Noch ist nicht allen bekannt, dass die ASpB auch die Möglichkeit einer persönlichen Mitgliedschaft bietet. Hier sehe ich als Schatzmeister die Chance, dass wir diese Option in Zukunft attraktiver gestalten und deutlicher ansprechen.

Wie wird sich die Fortbildung allgemein und speziell die der ASpB in den kommenden Jahren verändern?

Karin Schmidgall: Die Anzahl und das Angebot an Fortbildungsveranstaltungen in den letzten zwei Jahren – fast alle online – hat sich vervielfacht. Ob dieser Trend anhält, bleibt zu beobachten. Für Fortbildungen im Vortragsformat eignen sich sicher auch weiterhin Online-Formate, da viele Kolleginnen und Kollegen ohne Reiseaufwand und -kosten teilnehmen können. Für praxisorientierte Workshops mit Übungsteilen werden Präsenzveranstaltungen weiter das Format der Wahl sein.

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Gemeinsam mit anderen Bibliotheksverbänden eine starke Stimme zu Bildung und Demokratie.

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Was hat sich der Vorstand der ASpB für 2022 vorgenommen?

Monika Sommerer: Gern möchten wir unseren Mitgliedern trotz aller Einschränkungen, die uns die Pandemie nach wie vor auferlegt, ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungen bieten. Darüber hinaus werden wir weiter an den Inhalten der neuen Webseite und an der Vernetzung unserer Mitgliedsbibliotheken arbeiten. Auch der internationale Austausch steht auf unserer Agenda für 2022 – analog und/oder virtuell, das wird sich zeigen.

Karin Schmidgall: Zurzeit bereiten wir vier Workshops vor, und zwar zu den Themen Bestandsschutz, Englisch für Bibliotheksführungen, Kanban als Methode des agilen Projektmanagements und OpenRefine als Tool zur Aufbereitung von Daten. Zu welchem Zeitpunkt wir wieder mit einem guten Gefühl Stipendienaufenthalte im In- und Ausland bewerben können, bleibt abzuwarten. Mit Öffentlichkeitsarbeit wollen wir auf die Angebote für Spezialbibliotheken aufmerksam machen.

Anfang des Jahres hat die Geschäftsleitung der ASpB gewechselt: Wir verabschieden Corinna Haas, die seit Anfang 2019 mit sehr viel Engagement die Geschäfte geleitet hat und für uns das vierte Vorstandsmitglied war, und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Annette Krause.

Thomas Arndt: 2022 ist ein Jahr ohne ASpB-Tagung. Diese sonst bereits für die Vorbereitung der Tagung reservierte Zeit und Kraft wollen wir als Vorstand in die Entwicklung zentraler Projekte investieren. Diese werden sich mit der Verbesserung der Webseite und der Vernetzung unserer Mitglieder befassen. Dabei ist uns die Beteiligung unserer Mitglieder bei der Planung und Umsetzung der Projekte besonders wichtig.

Und für die nächsten zwei drei Jahre?

Monika Sommerer: Der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Bibliotheksverbänden auch über das Spektrum der Spezialbibliotheken hinaus wird in den kommenden Jahren besonders wichtig sein. Als gemeinsame Stimme werden wir mit all unseren Angeboten und unserem vielschichtigen Beitrag zu Bildung und Demokratie viel stärker in der Öffentlichkeit wie in der Politik wahrgenommen.

Karin Schmidgall: Mit unseren Aktivitäten und Angeboten wollen wir auch weiterhin am Puls der Zeit sein. Spezialbibliotheken sind mit ihren einzigartigen Beständen Stakeholder beim Aufbau der nationalen Forschungsdateninfrastruktur und bei Open-Science-Aktivitäten. Neue Fähigkeiten und Arbeitsfelder wie Datenkompetenz und Methoden des maschinellen Lernens (Künstliche Intelligenz) kommen als zentrale Themen hinzu. Zugleich sind uns Themen erhalten geblieben, die uns seit 1946 beschäftigen, wie die Gestaltung attraktiver Arbeitsplätze und die Möglichkeiten, gemeinsam dem Nachwuchsmangel zu begegnen.

Thomas Arndt: Innerhalb unserer dreijährigen Amtszeit wollen wir auch unsere über Jahrzehnte zusammengetragene interne Dokumentation besser nutzbar machen. Mit der Organisation der Aktivitäten und Angebote der ASpB, der verstärkten Vernetzung innerhalb und außerhalb der Arbeitsgemeinschaft sowie der Verbesserung der internen Dokumentation ist die To-Do-Liste für uns als dreiköpfigen Vorstand prall gefüllt.

Willi Bredemeier: Frau Schoof, Frau Schmidgall, Frau Sommerer, Herr Arndt, ich danke Ihnen für das kompakte, umfassende und offene Gespräch. Ich sehe unser Interview als ein Highlight in der Berichterstattung von Open Password an.

Outsells Ohr am Kunden*

Reforming Big Events
Proactivity Needed in a Time of Uncertainty

 

Outsell recently spoke with a CEO who mentioned cutting back on the number of events his company runs this year to focus on quality rather than quantity. The move has helped the firm refocus its content, speakers, and the event’s overall experience, leading to happier attendees (higher NPS scores), sponsors, and staff. Attendance has also been higher for these shows than ever before — it broke new records.

The organization is also looking at doing a hybrid show but in a different way. Instead of a single, multi-day event with a livestream for online attendees, it is organized with the first day as an online show and the second as a smaller gathering in person: a half-day of programming with a dinner and heavy sponsor involvement.

This CEO made the essential point that even if you have 4,000 attendees in person, sponsors still only want to meet with about 200, so focus the in-person programming on that 200.

*

Outsell is hearing that companies are trying to get ahead of the planning game this year. Some are entering annual planning mode even as early as right now — with so many team members planning vacations this summer to make up for time lost to the pandemic, companies may be trying to get the ball rolling in advance.

Along a similar vein, we have been hearing that Outsell Leadership Community members are being asked by corporate parents (those that have them) to start annual planning sooner due to ongoing concerns about inflation and the economy. They are also being asked to conduct scenario planning: What happens if we go into a recession? How do we adapt if high inflation continues? How can we respond to continuing supply chain problems? These questions and more demand proactivity rather than reactivity.

*Outsell ist der internationale Partner von Open Password

Internet-Nutzung

Eltern sehen sich als Vorbild beim Internet – obwohl sie viel surfen

Drei Viertel der Deutschen halten ihren Internet-Konsum für angemessen

Frauen nutzen digitale Dienste für Kontaktpflege, Männer aus Bequemlichkeit

(Postbank) Die Deutschen sind durchschnittlich mehr als neun Stunden täglich online, davon nur etwa 3,5 Stunden beruflich. Ist das zu viel private Online-Zeit? Nein, sagen 78 Prozent: Sie sind zufrieden damit, wie intensiv sie das Internet nutzen. Nur elf Prozent wollen sich einschränken – im Jahr davor waren es mehr. Genauso viele wollen künftig sogar verstärkt im Web unterwegs sein. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank Digitalstudie 2022.

„Keine Frage, wir leben in einer Gesellschaft, die kein Problem damit hat, immer mehr Alltagstätigkeiten online zu erledigen – von der Reisebuchung über das Zeitunglesen bis zum Kreditvertrag“, sagt Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb der Postbank. „Die Deutschen haben während der Corona-Krise neue Möglichkeiten ausprobiert und werden diese auch künftig nutzen. Unternehmen eröffnen sich hier viele Optionen für sinnvolle Produkte und Dienstleistungen – unabhängig von Öffnungszeiten und räumlicher Entfernung.“

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Zu viel Zeit mit dem Smartphone

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Von den befragten Eltern sehen sich 78 Prozent als gutes Vorbild für ihre Kinder, was die Nutzung von Computer und Smartphone betrifft. 20 Prozent räumen ein, manchmal kein gutes Beispiel zu sein, zwei Prozent halten sich für ein schlechtes Vorbild.

Vor allem die Jüngeren und die Älteren äußern Selbstkritik: Ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen gibt an, kein gutes Beispiel bei der Internetnutzung zu sein, bei den über 65-Jährigen sind es immerhin 27 Prozent. Überdurchschnittlich viele Senioren finden zudem, dass sie zu viel Zeit im Internet verbringen.

Das schlechte Gewissen bezieht sich vor allem auf mobile Geräte. 44 Prozent derjenigen, die sich als schlechtes Vorbild sehen, verwenden Smartphone und Tablet ihrer Ansicht nach viel zu häufig; weitere 53 Prozent nutzen sie zumindest etwas zu stark. Nur drei Prozent halten sich für ein schlechtes Vorbild, weil sie mobile Geräte zu wenig nutzen, um ihren Kindern diesbezüglich Ratschläge geben zu können.

„Während der Corona-Krise waren digitale Geräte wichtige Kontaktmöglichkeiten und ein Rettungsanker in der Geschäftswelt“, so Thomas Brosch. „Sie haben unseren Alltag erleichtert, Online-Kurse und kontaktloses Bezahlen erlebten einen Boom. Die intensive Nutzung von Smartphone und Internet hat aber auch die Frage aufgeworfen, was wir in Zukunft online erledigen wollen und wofür der persönliche Kontakt unerlässlich ist. Das richtige Maß zu finden, fällt auch Erwachsenen oft noch schwer.“

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Ein Zehntel hat noch nicht genug.

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Jeder zehnte Befragte möchte künftig noch mehr Zeit online verbringen: 59 Prozent der Mehr-Nutzer wollen im Internet Produkte oder Dienstleistungen unabhängig von Geschäftszeiten oder Corona-Nachweisen kaufen. 43 Prozent möchten weiterhin persönliche Kontakte vermeiden, 36 Prozent nutzen soziale Medien und andere Internet-Diensten als Ersatz für persönliche Treffen. Vor allem Frauen sind pandemiebedingt mehr online: 39 Prozent verlegen ihre Kontakte auf WhatsApp und Co., im Vergleich zu 34 Prozent bei den Männern.

Gerade für Männer spielen auch andere Gründe eine Rolle: 49 Prozent surfen mehr aus Bequemlichkeit, weil sie etwa beim Einkaufen Fahrtwege einsparen. Bei den Frauen sagen dies nur 29 Prozent. 44 Prozent der Männer, aber nur 37 Prozent der Frauen, machen eine bessere technische Ausstattung für ihren erhöhten Internetkonsum verantwortlich. 36 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen wollen ihre neu erworbene oder gesteigerte Internetkompetenz ausprobieren.

Für die „Postbank Digitalstudie 2022 – Die digitalen Deutschen“ wurden im Januar und Februar dieses Jahres 3.050 Deutsche repräsentativ befragt. Die Postbank untersucht mit der Studie im achten Jahr in Folge, welche Entwicklungen sich in den verschiedenen Lebensbereichen der Bundesbürger mit Blick auf die Digitalisierung allgemein und insbesondere zu Finanzthemen abzeichnen.

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