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Open Password – Samstag,
den 18. Januar 2020

# 687

Winfried Gödert – Walther Umstätter – Bern Jörs – Jaan Hase – F.A.Z-Ranking – ZB MED – Open Password – Zukunft wissenschaftlicher Bibliotheken – Zukunft der Informationswissenschaft – ZB TU Berlin – Gabriele Herrmann-Krotz – Willi Bredemeier – Dietrich Nelle – BMBF – Anne Christensen – effective webwork – UB Leuphana – Dietrich Rebholz-Schuhmann – Sören Auer – Konrad Förstner – Elisabeth Müller – Voice Search – Employee Advocacy – Content Creation – Ruth P. Stevens – Bernice Grossmanis – B2B Marketing – Message Apps – Facebook Messenger – WhatsApp – LinkedIn – Employee Advocacy – Robots – GDPR – CCPA – Rentention Marketing

Briefe

Immer nur die alten weißen Männer!

Zu: 2019 und 2020: Die Wahlen des Jahres: Trend des Jahres, Persönlichkeit des Jahres, Einrichtung des Jahres, Veröffentlichungen des Jahres – Die Rebellen der Informationswissenschaft: Winfried Gödert, Bernd Jörs, Walther Umstätter, in: Open Password, 13. Januar

Guten Tag,

nur Männer? Sie haben hier nur drei (mittel)alte weiße Männer im Portfolio.

Was ist mit den Frauen?

Schade, dass Open Password nicht einmal schaut was die Damen in der Informations- und Bibliotheksbranche so vorantreiben – viele übrigens während oder nachdem sie Kinder großgezogen haben…was man nur selten von den Herren behaupten kann.

Mit freundlichen Grüßen Jana Haase, Karlsruhe

F.A.Z.-Ranking

Aufstiege und Abstiege: “Wirtschaftsgeschichte „Die hundert größten Unternehmen“

Alle Redaktionsbeilagen „Die hundert größten Unternehmen“ von 1959 bis 2019 sind ab sofort beim Archiv der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) als Zeitungsseiten-PDF zum Download erhältlich. Diese einzigartigen Dokumente der Wirtschaftsgeschichte zeigen die Bedeutung der größten deutschen Unternehmen sowie die Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds und der Industriezweige seit dem Jahr 1957.

Die Beilage „Die hundert größten Unternehmen“ erschien erstmals im Jahr 1959 in der F.A.Z. Die von der Redaktion erstellte Übersicht enthält Unternehmensranglisten, Berichte über die Wirtschaftslage sowie präzise Analysen des wirtschaftlichen Umfelds und der Konjunktur des jeweiligen Wirtschaftsjahres. Die erste Ausgabe präsentierte eine neue Statistik: Sie listete die Rangfolge deutscher Industrieunternehmen nach Umsatz der Jahre 1957 und 1958 auf und ergänzte sie um einen wirtschaftlichen Ausblick. Handels-, Transport- und Verkehrsunternehmen, Kreditinstitute und Versicherungsgesellschaften komplettierten die Übersicht in den Folgejahren. Das Ranking wurde durch Angaben zur Beschäftigtenzahl ergänzt. Mitte der 90er Jahre wurde aus der eine Seite umfassenden Publikation eine mehrseitige Redaktionsbeilage mit zusätzlichen Statistiken über die größten Arbeitgeber, die höchsten Umsatzzuwächse, Jahresüberschüsse und Umsatzrenditen sowie Rankings der größten Unternehmen Europas und der Welt. Fundierte Wirtschafts- und Unternehmensberichte, Interviews und Grafiken ergänzten und interpretierten die Tabellen.

Die einzelnen Folgen der F.A.Z.-Beilage „Die hundert größten Unternehmen“ von 1959 bis 2019 sind für je 10,00 Euro im F.A.Z.-Archiv auf www.faz-archiv.de und https://tinyurl.com/vrwx6h5 erhältlich.

  1. Januar 2020, ZB MED

Anmeldungen zur Fachtagung „Zukunft wissenschaftlicher Bibliotheken?!“
überschreitet die Hundert-Grenze
bei Anmeldungen

Weitgehende Berichterstattung
in der Fachpresse sichergestellt

ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften und das Fachmagazin Open Password veranstalten gemeinsam am Donnerstag, den 23. Januar 2020, am Kölner Standort von ZB MED ab 14.00 Uhr die Fachtagung „Zukunft wissenschaftlicher Bibliotheken?!“ Zielgruppen sind Lehrende, Forschende und Studierende der Informationswissenschaft, der Lebenswissenschaften und angrenzender Disziplinen ebenso wie Entscheider und Mitarbeitende wissenschaftlicher und öffentlicher Bibliotheken sowie engagierte Nutzende.

 

Mittlerweile haben sich mehr als hundert Teilnehmer angemeldet, das sind schon weit mehr als die etwa 70 Teilnehmer an der Veranstaltung der UB der TU Berlin zur „Zukunft der Informationswissenschaft“, die von den Teilnehmern, Veranstaltern und Open Password als großer Erfolg gewertet wurden. Nimmt man die Referenten und die ZB MED-KollegInnen hinzu, die sich nicht alle anmelden werden, so sind wir in unseren Einschätzungen bei erheblich über 90 Teilnehmern. Unter den Teilnehmern, die sich bereits angemeldet haben, befinden sich besonders viele KollegInnen aus den Universitätsbibliotheken. Über die Veranstaltung werden mehrere Fachzeitschriften sowie audiovisuelle Medien berichten. Die Fachtagung schließt an das 2019 erschienene Buch „Zukunft der Informationswissenschaft – Hat die Informationswissenschaft eine Zukunft?“ an.

Bibliotheken stehen ebenso wie ihre Klientele an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen vor großen Herausforderungen – Open Access, Forschungsdatenmanagement, Informations- und Datenkompetenz, Langzeitarchivierung, Künstliche Intelligenz, Citizen Science, Personalgewinnung als neuer Engpass, die Anpassung der bibliothekswissenschaftlichen Lehre an neue Anforderungen – um nur diese zu nennen. Einige wissenschaftliche Bibliotheken wie zum Beispiel ZB MED begegnen dem mit der Intensivierung ihrer Forschung und stehen dadurch in einem bedeutenden Strukturwandel.

Zentrale Infos auf einen Blick:

Was: Fachtagung „Zukunft wissenschaftlicher Bibliotheken?!“

Wer: veranstaltet von ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften und Open Password

Wann: Donnerstag, 23. Januar 2020, ab 14.00 Uhr

Wo: ZB MED, Standort Köln, Gleueler Straße 60, 50931 K

Das Programm:

14.00 Uhr Registrierung – Meet and Greet

14.30 Uhr Willkommen
Gabriele Herrmann-Krotz, ZB MED

14.33 Uhr Statement: Die Debatte geht weiter – Zum Buch „Zukunft der
Informationswissenschaft“
Dr. Willi Bredemeier, Open Password (Hattingen)

14.38 Uhr Keynote: Herausforderungen, Lösungen und Perspektiven
wissenschaftlicher Bibliotheken
Dr. Dietrich Nelle, BMBF, früherer Interimsdirektor von ZB MED

15.00 Uhr Impulsreferat 1: Digitale Dienste in Bibliotheken – Thesen für erfolgreiche
Strategien
Anne Christensen, effective webwork (Hamburg), zuvor Universitätsbibliothek
Leuphana, Universität Lüneburg

15.15 Uhr Impulsreferat 2: Das forschende Informationszentrum und seine
lebenswissenschaftliche Bibliothek auf Augenhöhe
Prof. Dr. Dietrich Rebholz-Schuhmann, ZB MED)

15.30 Uhr Impulsreferat 3: Von dokumentenbasierten zu wissensbasierten
Informationsflüssen – Die wissenschaftlichen Bibliotheken im
Transformationsprozess
Prof. Dr. Sören Auer, Technische Informationsbibliothek Hannover

15.45 Uhr Impulsreferat 4: Qualifizierung für die Anforderungen von morgen –
Ausbildung zum Data Librarian
Prof. Dr. Konrad Förstner, ZB MED und Institut für Informationswissenschaft,
TH Köln / Marvin Lanczek, ZBIW

16.00 Uhr Podiumsdiskussion unter Einbeziehung des Plenums: Die wissenschaftlichen
Bibliotheken als unverzichtbarer Kooperationspartner der Wissenschaft
Mit Anne Christensen, Elisabeth Müller (ZB MED), Sören Auer, Dietrich Nelle
und Dietrich Rebholz-Schuhmann – Moderation: Konrad Förstner

17.00 Uhr Empfang

Seven Predictions for 2020

Voice Search Tools, Employee Advocacy
and Content Creation by Robots

By Ruth P. Stevens –Director of BIIA, International Partner of Open Password

Forecasting the future is a dangerous but irresistible practice for observers like myself. So, let me plunge ahead with 7 bets on likely new developments in the world. Just don’t look at my predictions fromlast yearto check my record for accuracy, please.“My crystal ball is on back order,” as B2B database expert Bernice Grossmanis fond of saying. This year, my predictions range from retention to robots:

  1. A move from the “funnel” to the “relationship.” B2B marketers are expanding their roles from just cranking out lead generation campaigns to stepping in as managers of the prospect and customer relationship, in partnership with their sales counterparts. As business buying becomes more complex, with larger buying groups and longer buy cycles, marketers will continue to embrace the contributions they can make in market coverage, sales enablement and ABM.
  1. Voice search takes hold in B2B buying, for real. Business buyers are already using their Siri, Alexa, Hey Google and Cortana devices to identify potential vendors. And CPQ technology that enables configure/price/quoteon more complex products is coming up quickly. So, the table is set.We marketers need toget ready by adding structured data, beefing up our FAQs and mobile-enabling our websites to get the best advantage.
  1. Messaging apps go enterprise. As messaging app usage soars, leading providers like Facebook Messenger and WhatsApp offer business solutions. The top application so far is customer service, to solve problems quickly. But marketers are dipping their toes into product introductions, company news, promotions and even purchasing with business customers. Of course, the granddaddy of business messaging, LinkedIn, is still the place to test the waters with these new channels.
  1. Employee advocacy becomes mainstream. Companies are realizing that they can harness their employees for customer acquisition, customer development, and HR recruitment. Typical tactics: Encourage employees to share company posts on social media. Ask employees to recommend your company and its products to their friends and colleagues. Provide them with logo merchandises to use and wear. Hereare some tips for how to get started.
  1. Content creation by robots. It’s here.Still mostly in data-heavy fields like financial services. But as artificial intelligence tools improve, certain auto-generated copy applications are bound to follow. My guess is that some types of B2B social media posts are ripe for automation. But while I’m on the subject let me refer you to Janneke Ritchie, who explains how robots will soon be taking on B2B tasks in areas like inside sales, customer service and marketing operations.
  1. GDPR and CCPA will be clarified for B2B. This is my fervent hope, anyway. Most enterprises have taken significant steps toward GDPR compliance, and are now investigating what needs to be done in the face of January 1, 2020’s California Consumer Privacy Act. But what we really need is some action by regulators that will help us understand how regulatory concerns really apply to B2B, versus consumer marketing. And we also need action at the Federal level here in the US, to simplify the current mishmash of state-level privacy legislation that is in the works.
  1. B2B marketers embrace current-customer marketing. Another fervent hope, but one that seems to be trending in the right direction. The new push is coming from the world of SaaS, where marketers realize that real profitability comes from attention to renewals, and defection prevention—the meat and potatoes of subscription marketing. For years, we’ve seen lead generation named as the top goal of B2B marketers, and typically a mere 15% of marketing budgets being devoted to retention activities. But when I hear software executives preaching about retention marketing, I think my hope may be justified. Customer penetration and expansion is a key source of profitable growth.

Ruth P. Stevens consults on customer acquisition and retention, and teaches marketing at companies and business schools in the U.S. and abroad. Ruth serves as a director of Edmund Optics, Inc., the HIMMS Media Group, and the Business Information Industry Association.

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