Eva Dzepina – Neue Stimme im infobroker.de Podcast

Wir freuen uns über eine neue Stimme im infobroker.de Podcast.

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Rechtsanwältin Eva Dzepina, LL.M. (UK), ist seit vielen Jahren auf den Gebieten des Marken-, Internet- und Wettbewerbsrechts tätig und Partnerin der Kanzlei Borgelt & Partner Rechtsanwälte in Düsseldorf. Ihr besonderes Steckenpferd ist die rechtliche Beratung von Unternehmern bei der Findung und Anmeldung von Marken und die Entwicklung von Markenstrategien. Spannende Rechtsthemen auf den Gebieten des gewerblichen Rechtsschutzes und IT-Rechts behandelt Frau Rain Dzepina in ihren regelmäßigen Vorträgen im In-und Ausland sowie in vielen Veröffentlichungen.“
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In Kürze folgt der erste Beitrag selbstverständlich zum Thema Marke mit einem wirklich spannenden und aktuellen Topic. Ein regelmässiger Austausch in der neuen Reihe „Marke im Gespräch“ ist geplant.

Markendatenbank beim DPMA – gut versteckt – so geht´s schneller

„Sie können eben mal schnell beim Deutschen Patent und Markenamt mal eben nach der Marke nachschauen.“ Klingt einfach und ist in der Realität ein langer Weg. Das DPMA hat die Markendatenbank in der Auffindbarkeit sehr weit nach hinten gelegt. Mittels zahlreicher Klicks gelant man zwar irgendwann zur Übersichtsseite der verschiedenen Suchmodi, aber dieser Weg kann deutlich verkürzt werden.

Kürzere Internet Adresse auswählen

Mit einem kleinen Kniff ist es möglich relativ schnell und lediglich mit einem Klick zur Datenbank-Übersicht zu gelangen. Hier Bedarf einfach des Austauschs der Internet-Adresse. Wir zeigen Ihnen im Video-Tutorial, wie Sie zukünftig weitaus schneller an die DPMA Datenbanken gelangen.

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Mehr Informationen

Bitte vergessen Sie jedoch nicht! Die Datenbank des DPMA und die Verbindung zu EU-Gemeinschafts- und IR-Markendatenbanken ersetzt keine fachgerechte Markenrecherche. Aufgrund der eingeschränkten technischen Möglichkeiten insbesondere der Einsteigerrecherche sind beispielsweise notwendige Ähnlichkeitsrecherchen nicht effizient über das System möglich.

[titled_box title=“Über den Autor“ bgColor=“#162935″]
Michael Klems ist Experte für die Recherche in professionellen Datenbanken und effiziente Suchstrategien in Online-Quellen. Seit 1991 ist der erfahrene Online-Profi für namhafte Entscheider und Top-Unternehmen in der Informationsbeschaffung tätig. Mit der Seminarreihe „Effiziente Internet-Recherche“ ist der gebürtige Kölner gefragter Referent für Seminare und Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen. Michael Klems ist der Kopf hinter dem Online-Dienst infobroker.de.
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Markendatenbanken der Ämter weltweit – kleine Linksammlung – große Wirkung

Eine Linksammlung zu Markenämtern ist keine hohe Kunst. Spannend ist jedoch, wenn sich jemand die Mühe macht, die Ämter mit Datenbank-Zugängen und den direkten Links aufzulisten.

Der Vorteil für eine solche Adress-Liste liegt auf der Hand: Rechtsstände und Auskünfte zu Marken können gezielt lokal abgerufen werden. Für Anwälte im Segment Markenrecht das übliche  Tagesgeschäft.

[pullquote1 quotes=“true“]Anwälte können Danke sagen und sich mit einer Anfrage zu internationalen Firmenauskünften an uns wenden.[/pullquote1]

Wir haben als Informationsdienstleister noch einiges mehr zu bieten, als Linksammlungen zu erstellen. Sprechen Sie uns an. So sind frisch vor Ort erstellte Firmenauskünfte erheblich tiefgründiger und zuverlässiger als „Konservenkost aus Direkt-Datenbanken.

Kommt da noch mehr?

Die Linksammlung Markenämter und direkte Verweise auf die Datenbanken (Ämter, die eine Datenbank zu Marken anbieten) gab es schon länger. Zahlreiche Anwaltskunden hatten diese als Geheimtipp in den Favoriten oder Bookmarks gespeichert. Letzte Woche ist die Linksammlung auf das Hauptangebot umgezogen. Gleich hinterher kam in die Navigation „Service“ der Unterpunkt „Linksammlung“.

Der Schluss liegt nahe: Da kommt noch mehr? – Ja – aber hier sind noch verschiedene Recherche-Vorbereitungen notwendig.

Hier geht es zur Linksammlung Markenämter weltweit und Datenbanken >>

 

Der Fall Apfelkind vs Apple – Kollision in Klasse 43 – Markenüberwachung – Praxisfall

Aktuell beginnt der Fall „Apfelkind“ in den sozialen Netzwerken die Runde zu machen. Hintergrund ist der Widerspruch der Apple Inc. gegen ein Bonner Cafe mit der Wort/Bildmarke (Apfelkind). Der aktuelle Fall zeigt recht eindeutig, dass gerade die Großunternehmen und starke Marken eine weitreichende Überwachungs- und Widerspruchshaltung einsetzen. Im Markenrecht ein vollkommen normaler Vorgang um die Kennzeichnungskraft der Marke (in diesem Falle Apple und des Apfel Logos) zu erhalten.   Wer in diesem Falle gedacht hätte, dass es innerhalb der Marken keine Überschneidung gibt, wird nach einer Recherche schnell eines Besseren belehrt. Apple hält eine deutsche Wort/Bildmarke „THE APPLE CAFE“ für den Betrieb von Cafes/Restaurants:

 

Innerhalb der Warenbeschreibung tritt die Wort/Bildmarke „Apfelkind“ mit den nachfolgenden Waren/Diensten auf:

„Verpflegung von Gästen und andere Dienstleistungen eines Restaurants und Cafés soweit in Klasse 43 enthalten; Verpflegung von Gästen in Cafeteria; Catering; Verpflegung von Gästen in Restaurants; Zubereitung und Bereitstellung von Speisen zum Mitnehmen“.

 

 

 

Hier kann es je nach Auslegung des Patentgerichts für das Apfelkind eng werden. Auf der Seite Apples wird sicherlich der „Franchise-Ansatz“ des Bonner Cafes mit in die Betrachtung einbezogen worden sein. Noch ist das Apfelkind ein Bonner Cafe. Was passiert, wenn das Apfelkind bundesweit seine Cafes öffnet und damit das Apple Logo verwässert? Es macht losgelöst von allen Emotionen Sinn sich die Betrachungsansätze der Markenvertreter genauer anzusehen.

 

David & Golitah – das Netz mag die Kleinen

Die Geschichte des Netzes oder vielmehr die Sympathie der Networker mit den Kleinen hat immer wieder gezeigt, dass alleine Rechtsgrundsätze noch lange kein Vorteil sein müssen. Erinnert man sich an den Fall Jack Wolfskin, so war das Markenrecht klar auf der Seite des Outdoor Herstellers. Gebracht hat es jedoch wenig. Übrig blieb ein temporärer Kommunikations- und Marketing-Schaden.

Wie geht es weiter

Apple hat Widerspruch gegen die Marke Apfelkind eingelegt. Der Vorgang wird nun mit Hilfe durch Anwälte und Rechtsberatung vor dem Patentamt und Patentgericht verhandelt. Ein Jahr zieht bei diesen Auseinandersetzungen schnell in´s Land. Für das Apfelkind ein Wagnis, da nicht kalkulierbar ist, ob die Auseinandersetzung gewonnen wird. Bei einer Niederlage müssten die Geschäftstätigkeiten in der zu streichenden Waren/Dienstebeschreibung unter einem neuen Namen fortgeführt werden.
Wir werden das Thema über den Blog weiter beobachten.

Nachtrag (Samstag, 22.10.2011 / 09:46):

Im Laufe des Wochenendes wird es einen weiteren Blogbeitrag zum Thema geben. Es ergeben sich nach ersten Recherchen weitere Marken im „Gastronomiebereich“ unter der Kennzeichnung „Apple“, die jedoch ohne Widerspruch eingetragen wurden. Hier ist unter Umständen der aktuell Fall „Apfelkind vs. Apple“ Zündstoff für die anderen Markeninhaber. Weitere folgt.

 

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Mehr Informationen

 

Weiterführende Links zu Marke und Markenrecherche:

Markenrecherche Dienste

Markenüberwachung

 

 

[randomtext category=“Klems-Autorenbox“]

Vorankündigung – Kostenfreie Webkonferenz Markenrecherche Deutschland

Frisch aus Planungskalender für die kommende Woche: Die kostenfreie Webkonferenz „Markenrecherche Deutschland“ – dient als Informationsveranstaltung für

  • Existengründer
  • Produktentwickler
  • Kreative
  • Entscheider verschiedene Branchen

die sich mit der Etablierung einer Marke auseinandersetzen müssen. Die kostenfreie Veranstaltung beantwortet zahlreiche wesentliche Fragen zum Thema.  Weitere Informationen und eine ausführliche Agenda erfolgt in den kommenden 48 Stunden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Zur Registrierung tragen Sie bitte die E-Mail Adresse in die Eingabe-Maske ein und senden diese mit „Sign-Up“ per Klick ab.

Markenrecherche Service – Welche Informationen wir Ihnen bieten können

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Täglich erhalten wir Anfragen zu unseren Recherchediensten per E-Mail oder telefonisch gestellt. Mit diesem Beitrag wollen wir ein Update veröffentlichten, welche Zusatzinformationen wir zum Dienstleistungsbereich Markenrecherche anbieten.

Markenrecherche – Dienstleistungsangebot von infobroker.de
Wir übernehmen als Recherchedienstleister die Auftragsrecherche in relevanten Markendatenbanken. Setzen Sie hier auf unsere langjährige Erfahrung in diesem Recherche-Segment (seit 1991). 

Innerhalb der Recherche werden der/die Begriffe mittels verschiedener Schritte ausgewertet (Teilbestandteile, Übersetzungen, Suffix, Präfix, sowie Ersetzungen). Alle Schritte werden in einem Recherchebericht dokumentiert. Der Bericht enthält die Ergebnisse in einer Zusammenstellung.

Weitere Informationen zu den einzelnen Recherchediensten liefert infobroker.de in PDF Informationsmaterialien.

Weitere Links zu diesem Thema:

Auswahl eines Recherchedienstleisters zur Markenrecherche
Im März 2009 erschien ein Podcast Beitrag zu diesem Thema im infobroker.de Podcast:  Wirklich günstig? -  Leistungskriterien bei Marken Recherchen

Das Transscript der Podcast-Folge zum Download
cover-transscript-markenrecherche-15-03-2009

Ab sofort können Sie die Beiträge innerhalb des infobroker.de Podcast auch lesen. Im PDF Format können Sie das Transscript (Moderationstext) nun kostenfrei laden.

Die damalige Podcast-Folge hier zum Anhören:

[audio:http://www.infobroker.de/podcast/audio/infobroker-podcast-15-03-2009.mp3]

Alternativer Download als MP3

Markenklassen – 45 Klassen gemäss der Nizzaer Klassifikation

Mit der eigenen Warendatenbank können Sie über infobroker.de entsprechende Klassen zu Waren oder Diensten ermitteln.
http://www.infobroker.de/markenklassen.php

Markenrechtliche Beratung
Dies ist einem versierten Anwalt aus dem Bereich Markenrecht zu überlassen. Grundsätzlich führen wir keine Rechtsberatung durch. Gerne sind wir bei der Auswahl eines passenden Anwalts behilflich.

Podcast Beitrag zur Auswahl eines Markenanwalts:
https://www.infobroker.de/blog/?p=1294