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Markenüberwachung - Kosten senken

Markenüberwachung: Wenn der Anwalt zu teuer ist Kosteneinsparungen für Markeninhaber

von / Samstag, 05 Dezember 2015 / Veröffentlicht inAllgemein, Markenüberwachung

Viele Inhaber einer Marke lassen den betreuenden Anwalt die Markenrechte überwachen. Die Kosten für eine solche Markenüberwachung sind in der Regel um ein vielfaches teurer und die Leistungen teilweise schlechter, als über einen versierten Information Professional. Wie Markeninhaber bei einer Neupositionierung der Rechtsberatung in der Markenüberwachung die Kosten senken können beleuchten wir in diesem Beitrag.

 

Peter Meier ist Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens. Für das Unternehmen auch einige Produkte hat das Unternehmen Marken eintragen lassen. Um sich vor Markenverletzungen durch neu angemeldete Marken zu schützen lässt der Geschäftsführer seine Marken überwachen. Dies übernimmt die betreuende Patent- und Rechtsanwaltskanzlei über die auch die Marken angemeldet wurden.

 

Markeninhaber sollten vor dem Jahreswechsel die Kosten einer Markenüberwachung mit alternativen Anbietern vergleichen

 

Zum Jahresende stehen die Verlängerungen der Markenüberwachung an. Eine doch recht hohe Rechnung erreicht dann Peter Meier. Nach nunmehr 5 Jahren denkt der Unternehmer über günstigere Wege der Markenüberwachung nach.

 

Leistungen der Patent- und Rechtsanwälte vergleichen

Peter Meier ist nicht allein. Viele Unternehmen denken vermehrt über günstigere Varianten zur Senkung der Kosten für gewerbliche Schutzrechte nach. Rechtsberatungen haben ihren Preis und können gerechtfertigt sein. Hier kann jedoch der Ansatz die Rechtsberatung im Markenüberwachungsprozess an eine andere Stelle zu setzen die Kosten senken.

 

Der einfachste und schnellste Weg ist sicherlich der Wechsel der Anwaltskanzlei. Hier sollten Unternehmen regelmäßig die Angebote und Kosten von Rechtsanwaltskanzleien vergleichen.

 

Markenüberwachungen können sich in der Leistung deutlich unterscheiden. Viele Anwälte übersenden nur Stellungnahmen zu nahe liegenden Kollisionen. Weiter entfernte Treffer werden nicht mitgeteilt, um den Mandanten nicht zu belasten. Rein technisch stehen diese Ergebnisse dem Markeninhaber zu. Ist dies jedoch nicht vereinbart worden kommen diese nicht zum Markenanmelder. Gerade im Rahmen der Markt- und Wettbewerbsanalyse fallen interessante Informationen unter den Tisch. Eine Trefferübersicht im Excel Format, auch der nicht so nahe liegenden Kollisionen ist Standard bei einer Markenüberwachung.

 

Ebenfalls die Informationsübermittlung kann verbessert und kostengünstiger gestaltet werden. Viele Kanzleien übersenden Hinweise immer noch auf dem Postwege. Kosten lassen sich durch ein effizientes Mitteilungswesen per E-Mail deutlich verringern.

 

Kostenrechnung: Markenüberwachung über Anwalt

Ein Unternehmen lässt 3 EU Gemeinschaftmarken (3 Klassen) und 2 Deutsche Marken (ebenfalls 3 Klassen) über eine Anwaltskanzlei beobachten. Je nach Preisgestaltung und Kanzlei können die Gesamtkosten für diese 5 Marken in der Höhe von 3000,- bis 5000,- EUR pro Jahr entstehen. Bei der Kalkulation sollten die Laufzeiten einer Marke von 10 Jahren berechnet werden. Es fallen also 30.000,- bis 50.000 EUR an.

Legt man die aktuellen Preis der infobroker.de Markenüberwachungsdienste ohne eine Rechtsberatung an, so liegt der Preis bei knapp 11.000,- EUR.

 

Kostenfaktor – Rechtsberatung

Die Markenüberwachung über einen Anwalt beinhaltet zumeist eine rechtliche Beurteilung der eingegangenen Kollisionen. Diese fachliche Tätigkeit und der damit verbundene Aufwand erhöhen die Kosten für eine Markenüberwachung. Hier sollte der Markeninhaber abwägen, ob es sinnvoll erscheint die rechtliche Beurteilung der Kollisionen in der Arbeitsfolge an eine andere Position rücken zu lassen.

 

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Ähnlich wie beim Versicherungswechsel: Nachrechnen der Kosten einer Markenüberwachung kann sich lohnen

 

In der Regel sind Markenüberwachung über einen Information Professional deutlich günstiger, da der Posten der Beurteilung und Rechtsberatung im ersten Schritt entfällt.

 

Markenüberwachung ohne Anwalt als kostengünstiges Modell

Bei einer Überwachung der Marken über einen Rechtsanwalt sichtet dieser die eingehenden Treffer und schreibt eine Beurteilung zur Schwere der Kollisionen. Mit enthalten ist eine Empfehlung, ob ein Widerspruch sich empfiehlt. Die letztendliche Entscheidung über den Schritt in den Widerspruch trifft der Markeninhaber selbst. Die Rechtsbeurteilung der Kollisionen treibt erfahrungsgemäß die Kosten der Markenüberwachung in die Höhe.

 

Zur Kostensenkung kann die erste Sichtung der Treffer an den Inhaber der Marke gesendet. Dieser kann einerseits beurteilen, ob er einen Begriff als ähnlich und störend empfindet und kann dann den Anwalt für den Widerspruch einschalten.

 

Unterstützend für die Beurteilung ist der Aufbau des Kollisionsberichts. Hier können die Basismarke und die Kollisionsmarke gegenüber dargestellt werden. Auf diese Weise lassen sich Waren und Dienste in die Beurteilung mit einbeziehen.

 

Informationsdienstleister für die Markenüberwachung

Für Unternehmer, wie Peter Meier die Kosten senken wollen ist der direkte Bezug der Kollisionstreffer und Erstbeurteilung eine Alternative. Durch Excel-Listen und einen lesbaren Aufbau der Kollisionsmeldungen hält sich die Trefferbeurteilung im zeitlichen Rahmen. Diese Leistungen werden von Informationsdienstleistern und Information Professionals im Rahmen einer Markenüberwachung als Standards geleistet.

 

Auch der Anwalt verliert letztendlich nicht den Mandanten. Im Falle eines Widerspruchs wird der Markeninhaber sofort auf seinen Anwalt setzen.

 

Die Aussage Rechtsanwälte sind bei einer Markenüberwachung teuer, ist zu pauschal und kann nicht verallgemeinert werden. Letzendlich muss der Markeninhaber entscheiden, welche Leistungen er in Anspruch nehmen will. Genau in diesem Ansatz liegen die Möglichkeiten einer Kosteneinsparung. Inhaber von Marken oder Unternehmen mit einem breiten Markenportfolio sollten zur Reduzierung der Kosten einer Markenüberwachung über Alternativen in verschiedenster Form nachdenken. Die Einschaltung eines Information Professionals kann die Kosten deutlich senken. Folgende Ansätze und Möglichkeiten stehen einem Markeninhaber zur Verfügung.

 

a) Neuverhandlung der Kosten mit der betreuenden Anwaltskanzlei:
In diesem Fall werden die Leistungen und Kosten mit der betreuenden Patent- und Rechtsanwaltskanzlei besprochen. Lassen sich Kosten senken? Gibt es Optimierungsmöglichkeiten? Ist eine Lieferung der Kollisionsmeldungen ohne Rechtsberatung denkbar?

b) Kosten und Leistungsvergleich verschiedener Anwaltskanzleien:
Über ein Benchmark werden die Leistungen von verschiedenen Kanzleien gelistet und über eine Bewertungsmatrix die Kosten verglichen. Diese Vorgehensweise kennen industrielle Einkäufer bei der wiederkehrenden Beurteilung von Lieferanten.

c) Verlagerung der Rechtsberatung und Beschaffung der Daten über einen Information Professional:
Die rechtliche Beurteilung folgt in diesem Falle erst nach der eigenen Sichtung der Kollisionsmeldungen durch den Markeninhaber. Durch das Wegfallen der rechtlichen Vorbeurteilung, ob ein Widerspruch empfehlenswert ist senken sich die jährlichen Kosten.

 

Vor dem Jahreswechsel sollten Inhaber einer Marke einen Wechsel des Dienstleisters ins Auge fassen. Ein Angebots- und Leistungsvergleich kann sich lohnen. Anwaltskanzleien mit bestehenden Mandantenstamm sollten immer damit rechnen, dass Inhaber von Marken dauerhaft anfallende Kosten auswerten und zur Disposition stellen.

 

Auch wenn ein Mandant vom bisherigen Monitoringverfahren aus Kostengründen abweichen will, bleibt der betreuende Anwalt der Gewinner. Denn im Falle einer Markenverletzung ist eine Rechtsberatung weiterhin notwendig und der Kunde wird gerne seinen Anwalt als Berater wählen. Diesen betreuenden Ansatz sollte von einer Rechtsanwaltskanzlei weiterhin gepflegt werden.

 

Wir beraten Sie gerne in der Möglichkeiten der Markenüberwachung über einen Information Professional.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 


Michael Klems ist Experte für die Recherche in professionellen Datenbanken und effiziente Suchstrategien in Online-Quellen. Seit 1991 ist der erfahrene Online-Profi für namhafte Entscheider und Top-Unternehmen in der Informationsbeschaffung tätig. Mit der Seminarreihe "Effiziente Internet-Recherche" ist der gebürtige Kölner gefragter Referent für Seminare und Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen. Michael Klems ist der Kopf hinter dem Online-Dienst infobroker.de.
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