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Strukturen und Prozesse in Automobilhandelsgruppen - Einsatz von Intranet in deren Organisation und Informationstechnologie
Branche: Automobilindustrie, IT
Managementbereich: Wissensmanagement, IT
Institut: FH Heilbronn
Abgabedatum: April 2004
Note: 1,3
Seitenanzahl: 244
Abstract:
Diese praxisorientierte Diplomarbeit thematisiert den Strukturwandel im Automobilvertrieb sowie die damit einhergehende Entwicklung von Automobilhandelsgruppen und deren informationstechnologischer Infrastruktur. Konkretes Analysefeld ist dabei die Wirtschaftsstufe zwischen Pkw-Herstellern bzw. Importeuren und Endkunden, also der Automobilhandel, auf dem deutschen Markt.
Die beiden Autoren untersuchen, welche Anforderungen an die Informationstechnologie gestellt werden. Zudem betrachten sie aktuelle Dealer Management Systeme im Hinblick auf die notwendigen und erwünschten Funktionalitäten zur Realisierung der Händleraufgaben. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Einsatz eines Intranets in einer Gruppenstruktur zur Verbesserung der Kommunikation und des Wissensmanagements. Die Arbeit liefert der Siller AG eine umfassende Informationsgrundlage und Datenmaterial vom Automobilhandelsgruppenmarkt zur richtigen Positionierung einer branchenspezifischen Intranetlösung.
Die zu evaluierenden Kernfragen sind:
· Wie groß sind die Handelsgruppen durchschnittlich?
· Wie viele Fabrikate werden angeboten? Wie wichtig ist das Mehrmarkengeschäft?
· Welche Synergieeffekte werden genutzt? Wo ist Potential?
· Wie sieht die IT-Struktur in etwa aus?
· Welche Lösungen bieten die branchenspezifischen Hersteller von Dealer Management Systemen (DMS)?
· Inwieweit sind die DMS den neuen Herausforderungen gewachsen?
· Ist die Führungsebene zufrieden mit den bisherigen IT-Lösungen?
· Wie ist Kommunikation und Wissenshaltung organisiert?
· Werden Intranets bereits zur unternehmensweiten Kommunikation und Informationsversorgung eingesetzt?
· Inwiefern kann ein Intranet als Schnittstelle zwischen DMS und automotiven Speziallösungen fungieren?
· Wo liegen Funktionalitäten, die von den Entscheidungsträgern gewünscht und in einem Intranet realisiert werden können?
Inhaltsverzeichnis:
1 Aufgabenstellung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Abgrenzung und Zielsetzung 2
2 Definition und Abgrenzung der Begriffe 4
2.1 Organisation, Strukturen und Prozesse 4
2.2 Automobilhandelsgruppen 5
2.3 Internet, Intranet, Extranet und Informationstechnologie 7
2.4 Dealer Management System 10
2.5 Kommunikation und Wissensmanagement 12
3 Studienaufbau 18
3.1 Sekundärerhebung 18
3.2 Primärerhebung 19
4 Strukturwandel im Automobilvertrieb 28
4.1 Veränderte rechtliche Rahmenbedingungen 31
4.1.1 Mittelständische Unternehmen und Basel II 31
4.1.2 Die neue Gruppenfreistellungsverordnung GVO 1400/02 37
4.2 Auswirkungen auf den Automobilhandel 45
4.2.1 Handlungsoptionen für kleine Automobilhändler 49
4.2.2 Handlungsoptionen für Handelsgruppen 55
4.3 Bedeutung von Handelsgruppen im Automobilmarkt 60
4.4 Trends im Automobilvertrieb 65
4.5 Wachsende Anforderungen an die Informationstechnologie 70
5 Evaluierung der IT-Systeme und kommunikativen Prozesse 76
5.1 Analyse von Automobilhandelsgruppen 76
5.2 Analyse von Dealer Management Systemen 110
6 Einsatz eines Intranets als systemübergreifendes Informationsinstrument 130
6.1 Grundlagen zum praktischen Wissensmanagement 130
6.2 Das Intranet als Informationsplattform 132
6.3 Die Händlergruppen-Intranet-Lösung 135
6.4 Argumente für den Einsatz eines Intranets in Handelsgruppen 139
7 Handlungsempfehlungen für die Siller AG 142
7.1 Zielgruppe 142
7.2 Die Siller-Lösung 144
7.3 Beispielhafte Konkurrenzlösungen 150
7.4 Wahl eines Kooperationspartners 152
7.5 Strategische Alternativen 157
8 Schlussbetrachtung 158
Literaturverzeichnis 160
Anhang
A Fragebögen
B Interview-Leitfaden und Aufzeichnungen
C Sonstige Studienergebnisse (nicht verwendete Tabellen, Häufigkeiten)
D Atrium Automotive
E Projektplan
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 21: Gewachsenes, klassisches DMS 10
Abbildung 22: Klassisches DMS + Zusatzfunktionen 11
Abbildung 23: Beispiel: ERP-basierendes DMS 12
Abbildung 24: Kriterien der Kommunikation 13
Abbildung 25: Kettenkommunikation 14
Abbildung 26: Kreiskommunikation 14
Abbildung 27: Vollkommunikation 14
Abbildung 28: Dialog 14
Abbildung 29: Monolog 14
Abbildung 210: Zyklus des Wissensmanagement 17
Abbildung 31: Einordnung der Primärerhebung 21
Abbildung 32: Überblick zum Field-Research 27
Abbildung 41: Wettbewerb im Mobilitätsmarkt 29
Abbildung 42: Einfluss des Internets 30
Abbildung 43: Akzeptanz der verschiedenen Vertriebskanäle 30
Abbildung 44: Betriebswirtschaftliche Situation der Automobilhändler 31
Abbildung 45: Kleine und mittlere Unternehmen 32
Abbildung 46: GVO-Säulen 38
Abbildung 47: Qualitative und quantitative Standards 39
Abbildung 48: Synopse alte und neue GVO 43
Abbildung 49: Informationspolitik der Hersteller 44
Abbildung 410: GVO als Chance oder Risiko 45
Abbildung 411: Konsolidierung des Automobilhandels 46
Abbildung 412: Typische Einkaufsgesellschaft 53
Abbildung 413: Typische Vertriebskooperation mit Zustimmung 53
Abbildung 414: Typische Vertriebskooperation ohne Zustimmung 54
Abbildung 415: Typische Holding 55
Abbildung 416: Satellitenvertrieb 56
Abbildung 417: Center-Modell 57
Abbildung 418: Dezentrales Systemhändler Modell 58
Abbildung 419: Struktur der Händlerlandschaft 61
Abbildung 420: Beispiele für deutsche Handelsgruppen 63
Abbildung 421: Händler- und Verkaufsstruktur 64
Abbildung 422: Top 50 Handelsgruppen im europäischen Vergleich 64
Abbildung 423: Marktanteilsprognose Neuwagen 66
Abbildung 424: Marktanteilsprognose Gebrauchtwagen 67
Abbildung 425: Mehrkanalvertrieb 68
Abbildung 426: Professionalisierung der Autohändler 69
Abbildung 51: Gröe und Struktur der befragten Automobilhandelsgruppen 77
Abbildung 52: Betriebsstätten 78
Abbildung 53: Mitarbeiter 81
Abbildung 54: NW-Absatz 78
Abbildung 55: Anzahl Fabrikate 79
Abbildung 56: Fabrikate in Handelsgruppen 80
Abbildung 57: Anteil Holdings 81
Abbildung 58: Angabe Holdings 81
Abbildung 59: Betriebssysteme 82
Abbildung 510: EDV-Anwendungen 83
Abbildung 511: Verbesserungspotential Geschäftsprozesse 85
Abbildung 512: Präferierte Wissenshaltung 86
Abbildung 513: Betriebswirtschaftliches Reporting 87
Abbildung 514: Sonstige Reportings 87
Abbildung 515: Automatische Datenkonsolidierung 88
Abbildung 516: Informationszugriff Berichte 88
Abbildung 517: Aspekt der Zeit im Berichtswesen 89
Abbildung 518: Übersichtlichkeit des Berichtswesens 89
Abbildung 519: Einkaufs- bzw. Beschaffungsorganisation 90
Abbildung 520: Bevorzugte Bezugsquellen 91
Abbildung 521: Informationsverfügbarkeit 93
Abbildung 522: Geplante EDV-Einführungen 95
Abbildung 523: Internetzugang 97
Abbildung 524: Zugang zum Hersteller-Extranet 97
Abbildung 525: Puls-Umfrage Zufriedenheit Hersteller-Intranet 98
Abbildung 526: Verbreitung von Intranets 98
Abbildung 527: Intranetaffinität 99
Abbildung 528: GW-Bestandshaltung 99
Abbildung 529: Technologie zum GW-Absatz 100
Abbildung 530: Startseite von Unirent 101
Abbildung 531: Unirent Verkaufsportal 101
Abbildung 532: Unirent - Opel-Neuwagensuche 102
Abbildung 533: Unirent Opel-Neuwagendatenbank Suchergebnis 102
Abbildung 534: Unirent Fahrzeug-Detailansicht 103
Abbildung 535: Verwendete Kommunikationsmittel 103
Abbildung 536: Verbesserungspotential Kommunikation 105
Abbildung 537: Einsatzbereiche eines Intranet 105
Abbildung 538: Persönliche Beurteilung der EDV 106
Abbildung 539: Puls-Umfrage Hersteller-EDV-Servicelösungen 107
Abbildung 540: Puls-Umfrage Hersteller-EDV-Verkaufslösungen 108
Abbildung 541: Puls-Umfrage Hersteller-EDV-Verwaltungslösungen 108
Abbildung 542: DMS Modularität 111
Abbildung 543: DMS Mehrfilialfähigkeit 111
Abbildung 544: DMS Mehrmandantenfähigkeit 112
Abbildung 545: DMS Netzwerkfähigkeit 112
Abbildung 546: DMS Personalisierbarkeit 112
Abbildung 547: DMS Fabrikatskompatibilität 113
Abbildung 548: Unterstützte Fabrikate 114
Abbildung 549: DMS Sprachunterstützung 115
Abbildung 550: DMS Einführung von Sprachen 115
Abbildung 551: DMS-unterstützte Sprachen 116
Abbildung 552: Serverbetriebssysteme 117
Abbildung 553: Clientbetriebssysteme 117
Abbildung 554: Anteil ERP-basierter DMS 118
Abbildung 555: DMS Funktionalitäten 119
Abbildung 556: DMS Datenspeicherung 122
Abbildung 557: Verhinderung von Redundanzen 123
Abbildung 558: Datenkonsolidierung über Abteilungen 124
Abbildung 559: Datenkonsolidierung über Betriebe 124
Abbildung 560: Datenkonsolidierung über Unternehmen 124
Abbildung 561: MDE-Anbindung 126
Abbildung 562: Notebook-Anbindung 126
Abbildung 563: PDA-Anbindung 126
Abbildung 564: Mobile Standards 127
Abbildung 565: DMS als ASP-Lösung 128
Abbildung 61: Intranet Einsparungspotentiale 133
Abbildung 62: Intranet-Profil 136
Abbildung 63: DMS-Datenbankplattformen 137
Abbildung 64: Beispielhafte Systemlandschaft 138
Abbildung 71: Händlerumfrage EDV-Kapazität 143
Abbildung 72: Händlerumfrage Softwareaktualität 143
Abbildung 73: Atrium Automotive Reporting-Modul 148
Abbildung 74: Fehlende EDV-Anwendungen 148
Abbildung 75: Wichtigkeit einer Herstellerempfehlung 152
Abbildung 76: DMS-Empfehlungen der Hersteller 154
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